Schlagwort-Archiv für rechtsextrem

(Dresden/Polenz, 01.09.2017) Rechter Schläger verurteilt

Der 33-Jährige Sebastian K. ist vom Landgericht Dresden wegen versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung und Verwendens von Nazi-Symbolen zu neun Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Der Täter hatte am 18. Juni 2016 bei einer Feier in Polenz zwei Bulgaren sowie einen Deutschen, den er für einen Rumänen hielt, zusammengeschlagen und schwer verletzt. Anschließend skandierte er vor den eintreffenden Polizeibeamten "Sieg Heil".

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(Großenhain, 12.05.2016) Rechte Schmierereien

"Unbekannte sprühten mit grüner Farbe ein rund 30x20 cm großes Hakenkreuz an die Dachinnenseite eines Kletterhochstandes am Spielplatz am Stadtbad. Der entstandene Schaden ist nicht beziffert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen." Quelle: Polizei Sachsen

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(Göttingen, 11.05.2016) Verbindungsstudenten wegen Körperverletzung vor Gericht

"Dabei soll das Mitglied der Wohnrauminitiative, die dem linken Spektrum zugeordnet wird, von den zwei Angeklagten vor dem Verbindungshaus an der Theaterstraße von seinem Fahrrad geschubst worden sein. Einer der Angeklagten soll einer der Akteure des als rechtsextrem geltenden „Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen“ sein." Quelle: HNA

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(Schwerin, 04.05.2016) Verfassungswidrige Parolen und Schlägerei

"Am 03.05.2016 gegen 21:05 Uhr kam es in Schwerin im Bereich der Ziolkowskistr. 19 zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe von drei männlichen Tatverdächtigen und einem 25-jährigen Geschädigten. Der Auseinandersetzung ging ein lautstarkes Gebrüll der offensichtlich alkoholisierten Tatverdächtigen voraus. Aus der Gruppe sollen auch die Parole "Heil Hitler" gerufen worden sein. Als der Geschädigte die Tatverdächtigen

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(Freital, 03.05.2016) Hitlergruß bei Kundgebung gegen Nazis

"Ein junger Mann streckt den Arm zum Hitlergruß in den Himmel, will damit Teilnehmer einer Veranstaltung gegen Rechtsextremismus provozieren." Quelle: BILD

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(Halle, 25.04.2016) Neonazis überfallen Linke WG

"In Halle an der Saale (Sachsen-Anhalt) haben am Wochenende offenbar Neonazis eine WG von linken Aktivisten gestürmt und die 20, 24 und 26 Jahre alten Bewohner krankenhausreif geschlagen. Die zehn Täter traten nach Polizeiangaben gegen 0.50 Uhr die Tür zu der Wohnung ein und schlugen minutenlang auf die noch schlafenden Männer ein." Quelle: Neues Deutschland

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(Oschersleben, 17.04.2016) Unbekannte brechen in Wohnung ein

"'Da offenbar nichts fehlt, gehe ich davon aus, dass die mir etwas antun wollten. Damit stellt das Vergehen meiner Meinung nach eine politisch motivierte Straftat dar', erklärte das Opfer, das sich in der Vergangenheit für Flüchtlinge und gegen rechte Gewalt engagierte." Quelle: Volksstimme.de

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(Regensburg, 12.04.2016) 37-Jähriger zeigt den Hitlergruß

"Ein Mann liegt offensichtlich volltrunken und nicht ansprechbar auf dem Gehweg in der Regensburger Bahnhofstraße. Polizisten wollen ihm helfen. Plötzlich geht der 37-jährige Begleiter auf die Beamten los, zeigt den Hitlergruß und ruft „Sieg Heil“." Quelle: Mittelbayerische

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(Borna, 03./04.2016) Farbbeutelattacke auf Deutsch-Arabisches Kultur- und Bildungszentrum

"Das Deutsch-Arabische Kultur- und Bildungszentrum in Borna (Sachsen) ist mit Farbbeuteln attackiert worden. Unbekannte hätten in der Nacht zum Freitag die Scheiben des Vereinszentrums eingeschlagen und mehrere offenbar mit Blut gefüllte Beutel in den Gebetsraum geschleudert, teilte die Polizei am Freitag in Leipzig mit." Quelle: nd

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(Laudenbach, 05.03.2016) Zug und Fahrkartenautomat mit Hakenkreuzen beschmiert

"Ein Unbekannter hat am Samstagabend einen Zug mit Farbe besprüht. Außerdem wurden auch Hakenkreuze u. a. auf einem Fahrkartenautomat festgestellt." Quelle: primavera24

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

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Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

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Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”