Schlagwort-Archiv für rechtsextreme Gewalt

(Cottbus, 13.06.2017) Körperverletzungen nach flüchtlingsfeindlicher Demonstration

Multikulti bedeute “Gewalt und Faustrecht”, sagte Christoph Berndt, Vorsitzender des Vereins “Zukunft Heimat”, am Dienstagabend, den 13. Juni, auf einer flüchtlingsfeindlichen Demonstration in Cottbus. Mit der Faust ins Gesicht geschlagen und verletzt wurde nach der Demonstration laut Polizei in unmittelbarer Nähe eine Frau von einem “dunkel gekleideten Mann”. Einem weiteren Mann wurde gegen den Kopf geschlagen, dieser musste ebenso

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(Berlin, 10.06.2017) Obdachlose verprügelt

"Laut Zeugenaussagen schlug ein Mann gegen 2.45 Uhr an der S-Bahnbrücke an der Frankfurter Allee auf zwei schlafende Obdachlose ein. Die Zeugen teilten weiter mit, dass der Angreifer, bekleidet mit einem schwarzen Handschuh, zunächst mit Fäusten auf einen 52-jährigen Schlafenden einschlug. Anschließend soll er mit Füßen einen nebenanliegenden 65-Jährigen getreten haben. Während der Prügelattacke soll der Mann wiederholt nationalsozialistische

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(Kehl, 09.05.2017) Ermittler nehmen weiteren Bundeswehrsoldaten fest

"Die Bundesanwaltschaft hat im Zuge der Terrorermittlungen gegen einen rechtsextremen Oberleutnant einen weiteren 27-jährigen Bundeswehrsoldaten festnehmen lassen. (...) Oberleutnant Maximilian T. gilt den Fahndern als möglicher Komplize des bereits festgenommenen Soldaten Franco A., der möglicherweise einen rechtsextrem motivierten Anschlag geplant haben soll." Quelle: Spiegel Online

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(Halle/Saale, 01.05.2017) Schwere Übergriffe nach rechtsextremistischer Demonstration am 1. Mai

Etwa 15 Rechtsextremist_innen verließen nun zu Fuß den Versammlungsort in Halle und attackierten auf ihrem Weg mehrfach Protestierende durch Flaschenwürfe und Faustschläge, wie das JFDA dokumentierte. Nachdem sie von der Polizei zu ihren Autos geleitet worden waren, griffen sie laut einem ZEIT-Bericht am Holzplatz willkürlich eine Gruppe Jugendlicher mit Pfefferspray und Sprengkörpern an, die sich zufällig in der Nähe eines antifaschistischen

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(Berlin, 02.05.2017) Familien-Van von Flüchtlingshelferin angezündet

"In der Nacht zu Mittwoch zündeten Unbekannte einen Familien-Van an, der vor einem Haus stand. Nach Informationen der Berliner Morgenpost gehört das Auto einer Frau, die sich in der Flüchtlingshilfe engagiert. Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen." Quelle: Berliner Morgenpost

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(Leipzig, 11.04.2017) Legida-Teilnehmer wegen Angriff auf Gegendemonstranten zu Haftstrafe verurteilt

"Am Amtsgericht ist am Montag ein Teilnehmer der rechtspopulistischen Legida-Aufmärsche in Leipzig zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt worden. Kevin D. war wegen versuchter Nötigung und versuchter Körperverletzung auf Gegendemonstranten angeklagt worden. Wie Behördensprecher Stefan Blaschke gegenüber LVZ.de erklärte, soll der 45-Jährige am 9. November 2015 am Rand der Legida-Demonstration in Leipzig Pfefferspray in Richtung

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(Leipzig, 31.03.2017) Parteibüro der Linken beschossen

"Unbekannte haben ein Büro der Leipziger Landtagsabgeordneten Juliane Nagel (Linke) beschossen. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht. Ein politisch motivierter Hintergrund sei nicht auzuschließen." Quelle: Leipziger Volkszeitung

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(Essen, 08.03.2017) Schusswaffen bei Razzia gegen „Reichsbürger“ sichergestellt

"Eine Spezialeinheit der Polizei hat am Mittwochmorgen zwei mutmaßliche Reichsbürger an der Prosperstraße in Dellwig festgenommen und einen angriffslustigen Dobermann erschossen. Ein 53-Jähriger und dessen ein Jahr jüngere Ehefrau wurden festgenommen. Die Beamten stellten drei Schusswaffen sicher, darunter eine Schrotflinte, die griffbereit neben der Eingangstür lagen." Quelle: WAZ

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(Radevormwald, 07.03.2017) Rechtsextremer Angriff auf antifaschistischen Aktivisten

"Der Vorsitzende des Vereins "Runder Tisch gegen Rechts", Armin Barg, verurteilt den Angriff auf Jan Bäcker aus seiner Meinung nach "augenscheinlich rechtsextremistischen Gründen aufs Schärfste" und verlangt eine transparente Aufklärung der Straftat. (...) Bäcker war in der Nacht zu Freitag auf der Wupperbrücke bei Wülfing in Dahlerau angegriffen und schwer verletzt worden. Er ist seit kurzem Vertreter der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes

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(Berlin, 12.12.2016) Brandanschlag auf linke Bar

"Heute Vormittag hat ein Angestellter einer Bar in Neukölln die Polizei zu einer Brandstiftung alarmiert. Der 35-Jährige zeigte an, dass er gegen 9.30 Uhr an einem Fensterrahmen des Geschäfts in der Wildenbruchstraße einen Brandschaden festgestellt hatte. Erste Ermittlungen ergaben, dass der äußere Teil des Fensterrahmens in Brand gesetzt worden war, der jedoch nach den jetzigen Erkenntnissen von selbst erlosch. Da eine politische Motivation

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    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

    Foto: © Monika Schwarz-Friesel

    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

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    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”