Schlagwort-Archiv für rechtsextreme Gewalt

(Leipzig, 11.04.2017) Legida-Teilnehmer wegen Angriff auf Gegendemonstranten zu Haftstrafe verurteilt

"Am Amtsgericht ist am Montag ein Teilnehmer der rechtspopulistischen Legida-Aufmärsche in Leipzig zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt worden. Kevin D. war wegen versuchter Nötigung und versuchter Körperverletzung auf Gegendemonstranten angeklagt worden. Wie Behördensprecher Stefan Blaschke gegenüber LVZ.de erklärte, soll der 45-Jährige am 9. November 2015 am Rand der Legida-Demonstration in Leipzig Pfefferspray in Richtung

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(Leipzig, 31.03.2017) Parteibüro der Linken beschossen

"Unbekannte haben ein Büro der Leipziger Landtagsabgeordneten Juliane Nagel (Linke) beschossen. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht. Ein politisch motivierter Hintergrund sei nicht auzuschließen." Quelle: Leipziger Volkszeitung

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(Essen, 08.03.2017) Schusswaffen bei Razzia gegen „Reichsbürger“ sichergestellt

"Eine Spezialeinheit der Polizei hat am Mittwochmorgen zwei mutmaßliche Reichsbürger an der Prosperstraße in Dellwig festgenommen und einen angriffslustigen Dobermann erschossen. Ein 53-Jähriger und dessen ein Jahr jüngere Ehefrau wurden festgenommen. Die Beamten stellten drei Schusswaffen sicher, darunter eine Schrotflinte, die griffbereit neben der Eingangstür lagen." Quelle: WAZ

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(Radevormwald, 07.03.2017) Rechtsextremer Angriff auf antifaschistischen Aktivisten

"Der Vorsitzende des Vereins "Runder Tisch gegen Rechts", Armin Barg, verurteilt den Angriff auf Jan Bäcker aus seiner Meinung nach "augenscheinlich rechtsextremistischen Gründen aufs Schärfste" und verlangt eine transparente Aufklärung der Straftat. (...) Bäcker war in der Nacht zu Freitag auf der Wupperbrücke bei Wülfing in Dahlerau angegriffen und schwer verletzt worden. Er ist seit kurzem Vertreter der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes

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(Berlin, 12.12.2016) Brandanschlag auf linke Bar

"Heute Vormittag hat ein Angestellter einer Bar in Neukölln die Polizei zu einer Brandstiftung alarmiert. Der 35-Jährige zeigte an, dass er gegen 9.30 Uhr an einem Fensterrahmen des Geschäfts in der Wildenbruchstraße einen Brandschaden festgestellt hatte. Erste Ermittlungen ergaben, dass der äußere Teil des Fensterrahmens in Brand gesetzt worden war, der jedoch nach den jetzigen Erkenntnissen von selbst erlosch. Da eine politische Motivation

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(Georgensgmünd, 19.10.2016) „Reichsbürger“ schießt bei Hausdurchsuchung auf Polizisten

"Der sogenannte 'Reichsbürger' hatte bei der Durchsuchungsaktion sofort das Feuer auf die Beamten eröffnet. Er habe eine schusssichere Weste getragen. Bei der Schießerei wurden zwei Polizisten schwer, zwei weitere leicht verletzt." Quelle: Tagesschau

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(Leipzig, 20.09.2016) Angriff mit rechtsextremem Motiv

"[Ein 27-Jähriger] hatte plötzlich ohne Grund einen 40-Jährigen attackiert, ihn zu Boden gestoßen und so lange gewürgt, bis er blau anlief. Das Opfer wehrte sich mit Schlägen. Zeugen kamen hinzu, trennten beide, verständigten sofort die Polizei und das Rettungswesen. Der Geschädigte war gerade dabei, mit mehreren Bekannten verschiedene Gegenstände und Sachen vom Hausdurchgang in ein Auto zu laden, als der äußerst aggressive 27-Jährige

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(Berlin, 06.09.2016) Neonazis attackieren Nachbarin

"Jacqueline G. hat die Klinik gerade verlassen, nachdem sich Flammen durch ihre Haustür fraßen. Nach etlichen Morddrohungen machte das Pärchen von gegenüber jetzt Ernst. Sie bauten sich Molotowcocktails und setzten den Tritt der 51-Jährigen in Brand. Als die Polizei kam, begrüßten die Täter sie mit Nazi-Musik und Hitlergruß." Quelle: Berliner Kurier

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(Burg, 18.08.2016) Ex-„Ostelbier“ wegen schwerer Körperverletzung verurteilt

"Auf dem Marktplatz hatten einige junge Männer Fußball gespielt. Dabei ging eine Flasche klirrend zu Bruch. Das ärgerte den Angeklagten wohl dermaßen, dass er auf die Gruppe zuging und nach einem kurzen Wortwechsel einem heute 24-Jährigen schubste, ihm gegen die Beine trat und dem am Boden Liegenden mehrere Faustschläge ins Gesicht versetzte." Quelle: Volksstimme

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(Zeitz, 18.08.2016) 49-Jähriger mit Hakenkreuz-Tattoo greift Schüler an

"'Die haben uns als Nazis und dreckige Schlampen beleidigt. Das lassen wir uns doch nicht bieten', sagten die Angeklagten einhellig. (...) Der Staatsanwalt wunderte sich jedoch über die Reaktion des Angeklagten. 'Wenn Sie mit einem Hakenkreuz auf dem Arm herumlaufen, können die Leute sie schon für einen Nazi halten. (...)', sagte der Jurist dem Angeklagten. Doch der Mann wollte oder konnte einen solchen Zusammenhang nicht erkennen." Quelle: Mitteldeutsche

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    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

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    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

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    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”