Schlagwort-Archiv für rechtsextreme Kennzeichen

(Kyritz, 10.04.2017) Messer mit Hakenkreuz sichergestellt

"Am 07.04. wurde morgens eine Schule in Kyritz durch die Busgesellschaft darüber informiert, dass einer ihrer Schüler im Bus ein Messer aus dem Rucksack geholt hatte und anderen Schülern zeigte. Der 14-Jährige wurde durch die Schulleiterin zu einem Gespräch gebeten, wo er freiwillig dann das Messer herausgab. Hierbei handelte es sich um eine Nachbildung eines Fahrtenmessers der Hitlerjugend. Das Messer hatte eine Gesamtlänge von 27 cm, wobei

Weitere Infos
(Prignitz, 03.04.2017) Staatsschutz ermittelt gegen Ortsvorsteher wegen Hakenkreuz

"Der Ortsvorsteher soll am vergangenen Donnerstag bei einer öffentlichen Begehung des Klärwerks von Putlitz ein Eisernes Kreuz getragen haben, in dessen Mitte sich das Hakenkreuz befand. Als er darauf angesprochen worden sei, habe er es entfernt. Am Montag stellte der Staatsschutz nach Polizeiangaben das Eiserne Kreuz bei dem Mann sicher." Quelle: Berliner Zeitung

Weitere Infos
(Rostock, 29.03.2017) Festgenommener skandiert Hitlergruß

"Ein 28-jähriger Rostocker beging am Dienstag gegen 15:00 Uhr in der Rostocker Albrecht-Tischbein-Straße einen Ladendiebstahl. Ein Mitarbeiter des betroffenen Lebensmitteldiscounters hielt den Täter bis zum Eintreffen der Polizeibeamten fest. Zur Durchführung weiterer polizeilicher Sofortmaßnahmen mussten die Polizisten den tatverdächtigen Mann mitnehmen. Noch im Polizeifahrzeug bedrohte der alkoholisierte Täter die Beamten und beleidigte

Weitere Infos
(Leipzig, 27.03.2017) Pöbeleien und rechtsextreme Rufe in der Straßenbahn

"Zwischen Hauptbahnhof und Karl-Liebknecht-Platz stiegen zwei männliche Personen in eine Straßenbahn ein. In der Straßenbahn riefen diese mehrmals „Sieg Heil“ und hatten den Arm zum Hitlergruß ausgestreckt. Vier Freundinnen saßen ebenfalls in der Straßenbahn. Eine 20-jährige Deutsche wurde dabei mit obszönen und beleidigenden Worten „angemacht“. In der Bahn regte sich „Widerstand“ gegen die beiden Männer. Diese stiegen dann wohl

Weitere Infos
(Berlin, 27.03.2017) Nazi-Parole in Rostock

"Am 25.03.2017 gegen 18:30 Uhr wurde im Pennymarkt in der Nobelstraße eine ausländische Familie beim Einkaufen zunächst durch den 55-jährigen und stark alkoholisierten Tatverdächtigen mit ausländerfeindlichen Parolen beschimpft. Anschließend rief der Täter noch 'Heil Hitler'. Die Familie entfernte sich, der Täter wurde durch Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei vor Ort festgehalten." Quelle: Pressportal

Weitere Infos
(Stralsund, 21.03.2017) Hakenkreuz an Asylunterkunft geschmiert

"In der Nacht vom 20. zum 21.03.2017 haben unbekannte Täter Wände in der zentralen Asylbewerberunterkunft in der Lindenallee beschädigt. So wurden im Kellerbereich verschiedene Schriftzüge und Symbole festgestellt, die augenscheinlich mit einem Bleistift angebracht worden sind. Im Rahmen der Feststellung dieser Sachbeschädigung ist zudem ein 5 x 5 cm großes Hakenkreuz an einer Wand im ersten Stockwerk festgestellt worden. Es wurde eine Anzeige

Weitere Infos
(Weimar, 23.03.2017) Rechtsextreme Parolen in Supermarkt skandiert

"Nach Betreten des Marktes fing der Mann (36) an, rechtsradikale Parolen zu schreien und dem Arm zum „Hitlergruß“ zu heben. Durch einen Mitarbeiter wurde er aus dem Markt verwiesen und es wurde ein Hausverbot ausgesprochen. Dies ignorierte der Mann, erschien erneut im Markt und schrie erneut herum. Ein Mitarbeiter brachte den Mann wieder aus dem Markt und informierte die Polizei. Dies nahm der Betrunkene zum Anlass und versuchte den Mitarbeiter

Weitere Infos
(Berlin, 17.03.2017) Jugendliche skandieren rechtsextreme Parolen

"Polizeibeamte nahmen in der vergangenen Nacht in Hellersdorf nach „Sieg Heil“- Rufen einen Jugendlichen und einen jungen Mann vorläufig fest. Sicherheitsdienstmitarbeiter einer Flüchtlingsunterkunft in der Zossener Straße alarmierten gegen 0.45 Uhr die Polizei und gaben an, dass aus einer Gruppe heraus mehrmals „Sieg Heil“ und „Ausländer raus“ gerufen worden sein soll. Zwei aus der Gruppe wollen die Angestellten wiedererkannt haben.

Weitere Infos
(Rostock/Schwerin, 13./14.03.2017) Verwendung rechtsextremer Kennzeichen

"Unbekannte Täter schmierten in Boizenburg auf die Mauer einer Bahnhofsunterführung mehrere verfassungswidrige Schriftzüge. Hierdurch entstand der Stadt Boizenburg ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Ein Zeuge stellte die Schmierereien am Montag fest und informierte den Polizeinotruf. Die eingesetzten Beamten stellten dann mehrere Schriftzüge mit verfassungswidrigen Inhalten sowie diverse aufgeklebte Plakate mit ähnlichen Inhalten fest."

Weitere Infos
(Berlin, 13.03.2017) Passant zeigt Polizisten „Hitlergruß“

"Gestern Nachmittag wurden Ermittlungen gegen einen Passanten eingeleitet, der seinen Arm in Kreuzberg zum Gruß nach oben gestreckt hatte. Gegen 15.45 Uhr waren Beamte einer Einsatzhundertschaft mit einem Wagen im Kottbusser Damm unterwegs und bemerkten den 48-Jährigen, wie dieser in gleicher Richtung laufend den rechten Arm zum sogenannten Hitlergruß hob und dabei die Polizisten anschaute. Die Einsatzkräfte stoppten ihr Fahrzeug und überprüften

Weitere Infos

Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”