Schlagwort-Archiv für Rechtsextremismus

(Gröbern, 12.11.2017) Spielabbruch nach rechtsextremen Parolen

"Nach der Szene in der 73. Minute rief ein Gröberner Ordner die Polizei, die daraufhin mit vier Fahrzeugen zu dem Sportplatz eilte. Die Beamten registrierten dort laut eigenen Angaben die Namen von fünf Personen. Eine von ihnen soll in Richtung Görziger Mannschaft gerufen haben: 'Wenn ihr verliert, fahrt ihr heute nicht nach Görzig, sondern nach Auschwitz.'" Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

Weitere Infos
(Görlitz, 9.11.2017) Hakenkreuze mit Blut an Häuser geschmiert

"Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Mann (26) nach einem Familienstreit versucht auf der Schillerstraße eine Tür einzuschlagen, dabei soll er sich an der Hand verletzt haben. 'Mit Blut schmierte er dann ein Hakenkreuz an eine Wand des Treppenhauses', informierte ein Polizeisprecher. (...) Der Staatsschutz hat die Ermittlung wegen der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole gegen den 26-Jährigen aufgenommen." Quelle: Tag24

Weitere Infos
(Langenhagen, 06.11.2017) Rechtsradikale Symbole in Autolack gekratzt

"Die Polizei sucht Unbekannte, die in der Nacht von Freitag auf Sonnabend vier in Langenhagen geparkte Autos beschädigt haben. Da die Täter Symbole von verfassungsfeindlichen Organisationen verwendet hatten, ermittelt nun der Staatsschutz." Quelle: Hannoversche Allgemeine

Weitere Infos
(Köln, 07.11.2017) Rechte Hooligans – Staatsschutz ermittelt nach Randalen am Ebertplatz

"In einem Fall soll ein Mann an der Eigelsteintorburg den Hitlergruß gezeigt haben. In dem zweiten Verfahren geht es um den möglichen Aufruf zur Selbstjustiz. Dabei soll davon die Rede gewesen sein, dass auf dem Ebertplatz „aufgeräumt“ werden müsse, damit sich die Afrikaner aus dem Drogenmilieu dort nicht mehr aufhalten." Quelle: Rundschau Online

Weitere Infos
(München, 06.11.2017) Staatsschutz ermittelt nach Antifa-Kongress gegen Pegida

"Während im Gewerkschaftshaus mehrere Hundert Teilnehmer eines Antifa-Kongresses über Rechtsterrorismus diskutierten, zeigte Pegida München in Sichtweite ein Video, das sich wie das NSU-Bekennervideo bei Figur und Musik des "Paulchen Panther" bedient. Der Staatsschutz ermittelt jetzt wegen des Verdachts der Billigung von Straftaten." Quelle: Süddeutsche Zeitung

Weitere Infos
(Berlin, 04.11.2017) Transparente mit der Aufschrift „Opfer von Multikulti“

"Anhänger der Identitären Bewegung haben am Samstagnachmittag mehrere fremdenfeindliche Banner im Stadtgebiet aufgehängt. Am Europacenter in Charlottenburg und am ehemaligen Haus der Statistik in Mitte waren Transparente mit der Aufschrift „Opfer von Multikulti“ zu sehen. Die Beteiligten zündeten Pyrotechnik." Quelle: Berliner Zeitung

Weitere Infos
(Berlin, 05.11.2017) Hitlergruß gezeigt

"Heute früh nahmen Polizisten einen Mann in Prenzlauer Berg fest, nachdem er ihnen mehrfach den Hitlergruß gezeigt hatte. Gegen 6.15 Uhr fuhr die Funkwagenbesatzung an einem Imbiss in der Prenzlauer Allee vorbei. Als der dort verweilende 47-Jährige die Streife erblickte, zeigte er den Beamten mehrfach den Hitlergruß. Bei der Überprüfung des Mannes stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Eine Atemalkoholkontrolle erbrachte den Wert von rund

Weitere Infos
(Berlin, 18.10.2017) Hitlergruß am Synagogen-Denkmal

"Ein Kamerateam von MDR-exakt wurde am Synagogen-Denkmal in der Leipziger Innenstadt Augenzeuge wie ein Mann den Hitlergruß zeigte. Die antisemitische Straftat erfolgte, als das Team dort in der vergangenen Woche ein Interview mit dem Ehrenvorsitzenden der Israelitischen Religionsgemeinde Leipzig, Rolf Isaacsohn aufzeichnete." Quelle: MDR

Weitere Infos
(Plauen, 22.10.2017) Deutscher verprügelt jungen Afghanen

"Ein Deutscher soll in der Nähe des sächsischen Plauen einen jungen Afghanen krankenhausreif geprügelt haben. Zuvor habe der betrunkene Mann den 15-Jährigen und zwei syrische Begleiter am Samstagabend in einem Zug beleidigt und ihnen dabei den Hitlergruß gezeigt, teilte die Bundespolizei mit. Die Ermittler stuften die Tat des 31-Jährigen als fremdenfeindlichen Angriff ein." Quelle: n-tv

Weitere Infos
(Berlin, 12.10.2017) Mahnmal beschmiert

"Heute Morgen wurde in Schöneberg ein Mahnmal beschmiert. Gegen 10 Uhr alarmierte ein unbekannter Anrufer die Polizei zum Nollendorfplatz. Der Anrufer teilte mit, dass dort das Mahnmal für homosexuelle Opfer des Nationalsozialismus mit einem Schriftzug und einem angedeuteten Hakenkreuz beschmiert wurde. Die Entfernung der Schmiererei wurde veranlasst. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin führt die weiteren Ermittlungen."

Weitere Infos

Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”