Schlagwort-Archiv für Rechtsextremismus

(Berlin, 24.04.2018) Sachbeschädigungen an Gedenktafel und Parkscheinautomaten

"Gestern beschädigten Unbekannte eine Gedenktafel in Kreuzberg und diverse Parkscheinautomaten, Laternen und Stromverteilerkästen in Mitte. Gegen 12.40 Uhr wurde ein Passant auf die aus der Verankerung gerissene Gedenktafel in der Friedrichstraße aufmerksam und alarmierte die Polizei. Mit der Gedenktafel wird an das Konzentrationslager „Gutschow-Keller“ erinnert. Nach erfolgter Spurensicherung wurde die Tafel an ein Museum zurückgegeben.

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(Dortmund/Essen, 20.04.2018) Angriffe von Neonazis

"Nach bisherigen Erkenntnissen hat eine Gruppe von Personen, die der rechtsextremistischen Szene zuzuordnen ist, am Donnerstagabend am Dortmund-Ems-Kanal drei dunkelhäutige Männer angegriffen und verfolgt. Unter anderem sei aus der Gruppe der Rechtsextremisten mit einem Absperrpfosten geworfen." Quelle: Westfalenpost

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(Kämpfelbach-Ersingen, 19.04.2018) Nazi-Symbole: Unbekannte verwüsten Kapelle – Staatsschutz ermittelt

"Unbekannte Täter haben zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagmorgen in der in Ersingen gelegenen Wendelins Kapelle ihr Unwesen getrieben – sie beschmierten sie von außen unter anderem mit Nazi-Parolen und demolierten die Inneneinrichtung." Quelle: Pforzheimer Zeitung

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(Chemnitz, 06.04.2018) Staatsschutz ermittelt nach Angriff auf Gedenkort

"Sowohl der Trägerverein Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis als auch die Polizei gehen eher von einem zielgerichteten Vorgehen aus. Betroffen ist einzig der hofseitige Teil der Anlage, der die Zeit von 1933 bis 1945 thematisiert - damals waren viele verfolgte Nazi-Gegner und Chemnitzer Juden in der Haftanstalt eingesperrt. (...)" Quelle: Freie Presse

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(Brüggen, 28.03.2018) Staatsschutz ermittelt wegen Hakenkreuz

"Am Montagabend sind unbekannte Täter mit brachialer Gewalt in das Restaurant "La Piazza" an der Klosterstraße in Brüggen eingebrochen. (...) Die Wände wurden mit schwarzer Farbe besprüht. 'Raus hier', steht in großen Lettern auf der Wand im Gastraum, auf einer Edelstahlplatte in der Küche ist ein spiegelverkehrtes Hakenkreuz-Symbol zu sehen." Quelle: Rheinische Post

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(Magdeburg, 25.03.2018) Magdeburger Moschee mit Hakenkreuz beschmiert

"Unbekannte haben in einen Waschraum der Magdeburger Moschee ein großflächiges Hakenkreuz gesprüht. Das verbotene Nazi-Symbol wurde bereits am Freitagnachmittag entdeckt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Wer hinter der Tat steckt, muss der für politisch motivierte Kriminalität zuständige Staatsschutz noch ermitteln." Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

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(Leipzig, 06.03.2018) Vor Bundesligaspiel: Grölten BVB-Fans rassistische Parolen?

"Einige Fans von Borussia Dortmund haben sich wohl am vergangenen Samstag beim Spiel gegen RB Leipzig arg daneben benommen. Wie Twitter-Userin Ina Wiesner schreibt, sollen einige Fans am Leipziger Bahnhof 'Scheiß Asylanten', 'Deutschland den Deutschen' und 'Schwule an die Wand' gegrölt haben. Die Twitter-Userin berichtete anwesenden Polizeibeamten von den Vorkommnissen, die jedoch in dem Moment nichts dagegen unternehmen konnten." Quelle: Sportbuzzer

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(Berlin, 04.03.2018) Hitlergruß und offener Antisemitismus bei rechtsextremer Demo in Berlin

In Berlin sind am 03.03.2018 etwa 500 Rechtsextreme unter dem Motto “Nein zur Groko” auf die Straße gegangen. Aufgerufen hatte das Netzwerk “Wir für Deutschland”, das seit 2016 regelmäßig rassistische Aufmärsche organisiert. Die Teilnehmenden, unter denen sich neben Anhänger*innen der AfD auch viele Neonazis befanden, skandierten Parolen wie “Nationaler Sozialismus – jetzt” und “Ruhm und Ehre der deutschen Nation”. (...) Ein

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(Köln, 20.02.2018) Mutmaßlich fremdenfeindlicher Übergriff

"Gegen 20 Uhr fuhr der 26-Jährige nach eigenen Angaben mit seinem Fahrrad aus Richtung Bilderstöckchen kommend auf der Äußeren Kanalstraße in Richtung Ehrenfeld. Zwischen zwei Unterführungen im Bereich der Anschlussstelle Bickendorf (BAB 57) habe ein Unbekannter den Radfahrer angesprochen und ihn unter einem Vorwand zu einer Baumgruppe auf einem Hügel gelockt. Dort sollen zwei Komplizen gewartet haben, die ihm drei auf Bäume gesprühte Hakenkreuze

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(Oldenburg, 27.02.2018) „Reichsbürger“ stößt zwei Polizisten die Treppe runter

"'Deutscher' kann er eigentlich kaum sein – die Rechtsstaatlichkeit der Bundesrepublik erkennt er aber trotzdem nicht an: Ein 55-jähriger sogenannter 'Reichsbürger' hat bei einem Besuch des Gerichtsvollziehers zwei diesen begleitende Polizeibeamte offenbar die Treppen seines Einfamilienhauses heruntergestürzt." Quelle: Nordwest Zeitung

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”