Schlagwort-Archiv für Rechtsextremismus

(Hagenow, 18.09.2017) Reichsbürger geht auf Polizisten los

"Als die Polizisten die Personalien des Mannes überprüfen wollten, weigerte sich der 32-Jährige, seinen Personalausweis zu zeigen und versuchte zu flüchten. Die Beamten hielten ihn fest, worauf der 32-Jährige nach ihnen schlug, sie laut Polizeibericht als Verbrecher beschimpfte und rief, dass er sie als Polizisten nicht anerkenne. Nun muss er sich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten." Quelle: Nordkurier

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(Berlin, 18.09.2017) Polizeilicher Staatsschutz ermittelt gegen selbsternannten „Nationalsozialisten“

"Gestern Abend bot ein Mann in Marzahn Anlass zu Ermittlungen. Gegen 20 Uhr alarmierte der 28-Jährige die Polizei zum Helene-Weigel-Platz, um eine Körperverletzung anzuzeigen. Als die Polizisten des Abschnittes 62 eintrafen und die Anzeige aufnehmen wollten, bezeichnete sich der Anzeigende selbst als Nationalsozialist und hob gegenüber den Beamten zweimal seinen rechten Arm zum so genannten Hitlergruß. Der 28-Jährige gab sich während der polizeilichen

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(Dresden, 28.08.2017) Staatsschutz ermittelt nach rechten Schmierereien

"Mehrere rechte Schmierereien hat die Polizei am späten Sonntagnachmittag im Dresdner Ortsteil Schönfeld festgestellt. So sprühten Unbekannte im Bereich der Borsbergstraße/Meixstraße mit roter Farbe mehrere Hakenkreuze, Runen und Schriftzüge auf mehrere Verkehrsschilder, einen Stromverteilerkasten, die Friedhofsmauer und den Gehweg. (...) Das Dezernat Staatsschutz der Dresdner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Verwendens von Kennzeichen

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(Bernau, 21.08.2017) Unbekannte beschmieren Ehrenmal mit Hakenkreuzen

"Mit einem Hakenkreuz haben Unbekannte das Sowjetische Ehrenmal in Bernau beschmiert. Auf dem Ehrenfriedhof für Gefallene der Roten Armee seien am Wochenende auch Parkbänke und Papierkörbe mit Hakenkreuzen und extremistischen Schriftzügen verunstaltet worden, teilte die Polizei am Montag in Frankfurt/Oder mit. Der Staatsschutz ermittele wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, hieß es." Quelle: Berliner Zeitung

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(Berlin, 14.08.2017) Denkmal verunglimpft

"Zeugenaussagen zufolge soll gegen 12.30 Uhr ein 41-Jähriger gegen das Sowjetische Ehrenmal in der Straße des 17. Juni uriniert und davor ausgespuckt haben. Darüber hinaus soll er den Nationalsozialismus durch eine lautstarke Äußerung glorifiziert haben. Als alarmierte Polizisten den 41-jährigen Tatverdächtigen festnahmen, äußerte er mehrfach Verunglimpfungen gegen Russland. Der mutmaßliche Täter wurde nach Feststellung seiner Identität

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(Schmarsow, 04.08.2017) Vereinshaus verwüstet

"In Schmarsow zwischen Demmin und Jarmen (Landkreis Vorpommern-Greifswald) haben Unbekannte das Haus des Vereins "Land und Leute" verwüstet. Der Verein organisiert unter anderem deutsch-israelische Jugendtreffen in der ehemaligen Synagoge in Röbel. Polizeiangaben zufolge drangen die Täter in der Nacht zu Donnerstag in des Vereinshaus ein." Quelle: NDR

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(Schwerin, 06.08.2017) „Reichsbürger“ greift Postboten an und beschimpft Polizei

"Die einfache Frage, ob er denn ein Paket für den Nachbarn annehmen würde, war für einen sogenannten „Reichsbürger“ aus Schwerin offenbar zu viel. Wie die Polizei mitteilte, parkte der 40-Jährige den Postboten zu und hinderte ihn an der Weiterfahrt. Außerdem schlug er eine Scheibe des Transporters ein." Quelle: Ostsee-Zeitung

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(Cappeln, 07.08.2017) 36-Jähriger zeigt „Hitlergruß“

"Weil er bei einer öffentlichen Veranstaltung in Cappeln mehrfach den sogenannten „Hitlergruß" gezeigt sowie „Heil Hitler" gerufen hat, wurden entsprechende Strafverfahren gegen einen 36-Jährigen aus Cappeln eingeleitet. Wie die Polizei mitteilt, fiel der Mann schon zuvor wegen mehreren ausländerfeindlichen Sprüchen auf, die Beamten haben ihn aufgrund der Vorkommnise des Platzes verwiesen." Quelle: Münsterländische Tageszeitung

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(Berlin, 03.08.2017) Betrunkene skandieren „Hitler-Gruß“

"Fünf alkoholisierte und feiernde Männer zwischen 23 und 57 Jahren zeigten am Freitagabend gegen 22.30 Uhr auf der Grünfläche der Mittelinsel in Westend einem Polizeimitarbeiter auf Objektschutzstreife den Hitlergruß und riefen "Sieg Heil" in seine Richtung. Sie erhielten Strafanzeigen wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen." Quelle: Berliner Zeitung

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(Themar, 17.07.2017) Staatsschutz ermittelt nach „Hitler-Gruß“

"Während des Neonazi-Festivals in Themar wurde von mehreren Gästen offen der "Hitler-Gruß" gezeigt. Jetzt ermittelt der Staatsschutz. Hunderte Fotos und Videos werden ausgewertet." Quelle: MDR

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CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

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Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

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Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

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Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”