Schlagwort-Archiv für Sachbeschädigung mit antisemitischem Motiv

(Chemnitz, 04.03.2019) Straßenschilder verbogen und abgerissen

"In Chemnitz sind nahe der Synagoge zwei Straßenschilder abgerissen und eines verbogen worden. Der Namensgeber der Straße, Hugo Fuchs, war über 30 Jahre Rabbiner der Jüdischen Gemeinde." Quelle: mdr

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(Berlin, 14.02.2019) Gezielter antisemitischer Übergriff in Hufeisensiedlung

"In der Nacht zum 11. Februar 2019 wurde das Plakat das zu der Buchlesung mit der jüdischen Schriftstellerin und Bloggerin Juna Grossmann einlädt zerstört. Es geht in der Lesung um die Auseinandersetzung mit dem alltäglichen Antisemitismus in Berlin." Quelle: Berliner Woche

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(Berlin, 26.01.2019) Gedenkstätte beschädigt

"Unbekannte beschädigten die „Stele Karl Wolffsohn“ in Gesundbrunnen. Ein Zeuge stellte das beschädigte Glas der Gedenktafel gestern Mittag gegen 13 Uhr in der Behmstraße fest und benachrichtigte die Polizei. Es wurden Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung aufgenommen." Quelle: Polizei Berlin

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(Berlin, 01.12.2018) Schaufenster mit antisemitischen Parolen beschmiert

"Ein Unbekannter hat heute früh in Mitte mehrere Schaufensterscheiben mit antisemitischen Parolen beschmiert. Kurz vor 6 Uhr sahen Zeugen einen Mann in der Wilhelminenhofstraße Ecke Rathausstraße, der mit einem Farbstift die Schaufensterscheiben beschmierte und sich anschließend in Richtung Plönzeile entfernte. Insgesamt 21 Tatörtlichkeiten konnten von den Einsatzkräften in der Wilhelminenhofstraße und Rathausstraße festgestellt werden,

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(Moers, 20.08.2018) Nazi-Parolen: Staatsschutz ermittelt wegen Volksverhetzung

"Wie berichtet wurden am Wochenende mehrere Gedenksteine für Nazi-Opfer (Stolpersteine) mit schwarzer Farbe besprüht. Zudem schmierten die unbekannten Täter an mehreren Stellen Hakenkreuze, Nazi-Sprüche sowie fremdenfeindliche Schriftzüge an Hauswände, darunter ein Pfarrheim und eine Kindertagesstätte. (...) Der Staatsschutz der Polizei Duisburg hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung, Volksverhetzung und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger

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(Gelsenkirchen, 02.08.2018) Unbekannte werfen Stein in Fenster von Synagoge

"Unbekannte haben das Fenster einer Synagoge in Gelsenkirchen durch einen Steinwurf beschädigt. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar." Quelle: WAZ

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(Hechingen, 14.06.2018) Grabsteine auf jüdischem Friedhof zerstört

"Ermittelt (...) werde gegenwärtig „ganz offen in alle Richtungen“. (...) Es gebe (...) keine konkreten Hinweise auf eine Tat aus dem rechten Spektrum. Wie berichtet, haben die Täter – anders als bei den Grabschändungen in den Jahren 1990 und 1993 – keine rechten Parolen oder Symbole hinterlassen." Quelle: SWP

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(Moers, 01.06.2018) Staatsschutz ermittelt wegen Stolpersteinen

"In Moers ermittelt der Staatsschutz. Unbekannte haben einige der frisch verlegten 'Stolpersteine' mit schwarzer Farbe beschmiert, außerdem dort aufgestellte Blumen und Kerzen umgetreten." Quelle: radio k.w.

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(Magdeburg, 08.01.2018) Unbekannte beschädigen erneut Banner des Vereins „Neue Synagoge Magdeburg“

"Unbekannte haben erneut ein Banner des Fördervereins 'Neue Synagoge Magdeburg' beschädigt. Aus dem etwa neun Meter langen Spruchband mit der Aufschrift 'Otto braucht eine Synagoge' sei das Wort 'Synagoge' herausgeschnitten worden, teilte die Polizei am Montag mit." Quelle: Leipziger Volkszeitung

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(Schwerin, 05.09.2017) Davidsterne von Friedhofstoren gestohlen

"Unbekannte haben in Schwerin zwei Davidsterne aus Metall von den Toren eines jüdischen Friedhofes gestohlen. (...) Sie seien vermutlich in der Nacht zu Montag abgerissen worden. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen übernommen, da ein politischer Hintergrund möglich sei." Quelle: Ostsee-Zeitung

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    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

    Foto: © Monika Schwarz-Friesel

    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”