Schlagwort-Archiv für Sachbeschädigung mit antisemitischem Motiv

(Hechingen, 14.06.2018) Grabsteine auf jüdischem Friedhof zerstört

"Ermittelt (...) werde gegenwärtig „ganz offen in alle Richtungen“. (...) Es gebe (...) keine konkreten Hinweise auf eine Tat aus dem rechten Spektrum. Wie berichtet, haben die Täter – anders als bei den Grabschändungen in den Jahren 1990 und 1993 – keine rechten Parolen oder Symbole hinterlassen." Quelle: SWP

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(Moers, 01.06.2018) Staatsschutz ermittelt wegen Stolpersteinen

"In Moers ermittelt der Staatsschutz. Unbekannte haben einige der frisch verlegten 'Stolpersteine' mit schwarzer Farbe beschmiert, außerdem dort aufgestellte Blumen und Kerzen umgetreten." Quelle: radio k.w.

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(Magdeburg, 08.01.2018) Unbekannte beschädigen erneut Banner des Vereins „Neue Synagoge Magdeburg“

"Unbekannte haben erneut ein Banner des Fördervereins 'Neue Synagoge Magdeburg' beschädigt. Aus dem etwa neun Meter langen Spruchband mit der Aufschrift 'Otto braucht eine Synagoge' sei das Wort 'Synagoge' herausgeschnitten worden, teilte die Polizei am Montag mit." Quelle: Leipziger Volkszeitung

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(Schwerin, 05.09.2017) Davidsterne von Friedhofstoren gestohlen

"Unbekannte haben in Schwerin zwei Davidsterne aus Metall von den Toren eines jüdischen Friedhofes gestohlen. (...) Sie seien vermutlich in der Nacht zu Montag abgerissen worden. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen übernommen, da ein politischer Hintergrund möglich sei." Quelle: Ostsee-Zeitung

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(Frankfurt/Main, 19.06.2017) Tafeln jüdischer Sportler zerstört

"Teile einer Ausstellung über jüdische Spitzensportler sind mitten in Frankfurt zerstört worden. Wie der Blog „Beves Welt“ am Montag berichtet, wurden in zwei Nächten je eine der Tafeln der Ausstellung am Rathenauplatz zerstört. Erst am Donnerstag vergangener Woche war die Schau „Zwischen Erfolg und Verfolgung“ des Jüdischen Museums eröffnet worden." Quelle: Frankfurter Rundschau

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(Heilbronn, 05.05.2017) Grabsteine auf jüdischem Friedhof beschädigt

"Ein bislang unbekannter Täter beschädigte im Zeitraum zwischen Donnerstag, 20. April, und Dienstag, 2. Mai, insgesamt zehn Grab- und Gedenksteine des Jüdischen Friedhofs im Sontheimer Gewann "An der Schozach". Die Grab- und Gedenksteine wurden vermutlich durch Fußtritte oder mittels körperlicher Gewalt umgeworfen, wie die Polizei Heilbronn am Freitag mitteilte. Die Instandsetzungskosten belaufen sich nach derzeitiger Schätzung auf rund 4.000

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(Berlin, 07.04.2017) Stolpersteine besprüht

"Unbekannte haben zwei Stolpersteine in Friedenau mit Farbe besprüht. Ein Passant hatte die Polizei heute Morgen gegen 8.50 Uhr über die Beschädigungen in der Fregestraße informiert. Die beiden unmittelbar nebeneinanderliegenden, in den Gehweg eingelassenen Gedenktafeln waren mit silberner Farbe besprüht worden." Quelle: Polizei Berlin

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(Strasburg, 24.10.2016) Grabstein auf jüdischem Friedhof beschädigt

"Wie der Polizei am 22.10.2016 mitgeteilt wurde, haben unbekannte Täter einen circa 100 kg schweren und 1,50 m hohen Grabstein auf dem jüdischen Friedhof in Strasburg aus dem Fundament gestoßen. Insgesamt entstand ein Schaden von etwa 100 EUR. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung sowie Störung der Totenruhe aufgenommen. Da eine politisch motivierte Tat nicht ausgeschlossen werden kann, hat der polizeiliche Staatsschutz

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(Berlin, 09.09.2016) Wahlplakat mit antisemitischer Symbolik beschmiert

"Am 3. September 2016 wurde ein Wahlplakat der Partei Die Linke in der Leibnizstraße, Höhe Otto Suhr-Allee in Charlottenburg als beschädigt vorgefunden. Der Kandidatin Lompscher war ein Davidstern auf die Stirn gemalt worden, ihre Augen und ihr Mund wurden so ausgerissen, dass sie wie ein Vampir mit Eckzähnen und hohlen Augen aussah." Quelle: Register Berlin

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(Berlin, 02.09.2016) Antisemitische Parole auf Verteilerkasten gekratzt

"Am 07. Juli wurde während der Biermeile auf Höhe des U-Bahnhofs Weberwiese unter dem Sticker „I love Israel“ der Schriftzug „I$rael Kill$“ angebracht. Wir werten die Aussage als antisemitisch. Durch das Nutzen der Dollarzeichen wird die antisemitische Verschwörungsideologie aktiviert, die halluziniert, dass Jüdinnen und Juden die Finanzmärkte, vorallem an der amerikanischen Ostküste, kontrollieren. Diese imaginierte Allmacht über

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    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

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    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

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    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”