Schlagwort-Archiv für Sachbeschädigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund

(Hagen, 20.11.2018) Unbekannte fällen Baum mit antirassistischen Botschaften

"Es waren Sprüche wie "Liebe statt Hass" oder "Schule ohne Rassismus", die den oder die Täter offenbar aufgebracht haben: Auf dem Schulhof eines Gymnasiums im nordrhein-westfälischen Hagen haben Unbekannte am Wochenende einen Baum gefällt, den Schüler als Zeichen gegen Rassismus mit rund 150 bunten Spruchbändern geschmückt hatten." Quelle: Spiegel Online

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(überregional, 18.-22.08.2016) Rechtsextreme und volksverhetzende Schmierereien

"In der Nacht vom vergangenen Samstag zum Sonntag, wurden an mehreren Tatorten im Stadtgebiet [Burg bei Magdeburg] durch bislang unbekannte Personen politisch motivierte Schmierereien hinterlassen. So wurde unter anderem an einem orientalischen Lebensmittelladen in der Brüderstraße ca. 30x30 cm große Hakenkreuze mit schwarzer Farbe an den Schaufensterscheiben aufgebracht." Quelle: Focus "Im Zeitraum vom 20.08.16 bis 21.08.16 beschädigte ein

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(Stralsund, 01.08.2016) Einschüchterungsversuche gegen Einwanderer

"Unbekannte haben in Stralsund vor eine ehemalige Fahrschule, in der nun Deutschkurse gegeben werden, einen halben Schweinekopf gelegt. Zudem wurden in der Stadt Hakenkreuze in Autos geritzt." Quelle: Nordkurier

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(Konz, 01.08.2016) Stein auf Moschee geworfen

"Der Stein flog gegen 23.05 Uhr gegen die Albukhary-Mosche in der Konzer Brunostraße 148. Laut dem Leiter der Saarburger Polizeiinspektion, Markus Kohl, ist ein Fenster zu Bruch gegangen." Quelle: Trierer Volksfreund

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(Luckenwalde, 28.07.2016) „Toleranz-Banner“ vor Bahnhof angezündet

"Ein fremdenfeindlicher Hintergrund dieser Tat sei zu vermuten und naheliegend. Auch habe die Bürgermeisterin mehrere Schreiben erhalten, das Banner am Marktturm endlich wegzunehmen, sagt aber: 'Wir wollen es hängen lassen und uns den Widerständen nicht beugen.'" Quelle: Märkische Allgemeine

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(Greifswald, 22.07.2016) Kleintransporter von Bündnis gegen Fremdenfeindlichkeit angezündet

"In der Nacht zu Freitag fing in Greifswald ein Kleintransporter Feuer. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus. Der Besitzer des Wagens: Michael Steiger, Kommunalpolitiker und Mitarbeiter des Pfadfinderbundes im Land, engagiert beim Bündnis "Greifswald für alle", das sich gegen Fremdenfeindlichkeit einsetzt." Quelle: Nordkurier

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(Berlin, 02.07.2016) Rassistischer Angriff beim Einkauf

"Zwei unbekannte Männer haben gestern Abend in Köpenick zwei Frauen und einen Mann erst fremdenfeindlich beleidigt und dann eine Seitenscheibe des von den dreien genutzten Autos zerschlagen. Nach Angaben der beiden 22 und 24 Jahre alten Frauen und des 36-jährigen Mannes waren sie gegen 19 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Kaulsdorfer Straße gerade dabei ihre Einkäufe in ihr Fahrzeug zu laden. Plötzlich seien sie von zwei Männern

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(Berlin, 23.06.2016) Serie von Brandstiftungen mit fremdenfeindlichem Motiv

"Vom 20. Mai bis zum 12. Juni – innerhalb von nur dreieinhalb Wochen – soll Florian M. in Oberschöneweide zehn Autos und Kleintransporter mit ausländischen Kennzeichen abgefackelt haben. Abgesehen hatte er es vor allem auf polnische Wagen." Quelle: BILD

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(Dresden, 17.06.2016) Haftstrafe für Brandanschlag auf geplantes Asylbewerberheim

"Marcel K. (33) hat in seinem Prozess am Donnerstag vor dem Landgericht Dresden gestanden, zusammen mit drei weiteren Männern Brandsätze auf eine leer stehende Schule geworfen zu haben. Sie hätten verhindern wollen, dass in dem Haus in ihrer Nachbarschaft Asylbewerber einziehen." Quelle: Sächsische Zeitung

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    Unterstützende
    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

    Foto: © Monika Schwarz-Friesel

    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”