Schlagwort-Archiv für Sachbeschädigung

(Stralsund, 03.09.2017) „Heil Hitler“-Rufe bei Vandalismus-Tour

Fünf junge Leute im Alter von 17 bis 21 Jahren sind am Sonntagmorgen in Stralsund beim Herunterreißen von Wahlkampfplakaten von der Polizei aufgegriffen worden. Bei der Festnahme am Frankendamm rief einer der Jugendlichen "Heil Hitler". Laut Polizeiangaben sind in der Nacht mehr als 20 Wahlkampfplakate beschädigt oder zerstört worden, der Schaden beläuft sich auf 2000 Euro. Gegen die Gruppe wird nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung

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(Frankfurt, 05.07.2017) Ausstellung jüdischer Sportler zerstört

Zum dritten Mal haben Unbekannte eine Figur einer Ausstellung in Frankfurt über die Erfolge jüdischer Sportler zerstört. In der Woche zuvor waren zwei beschädigte Exponate ersetzt worden. Die Skulptur der Leichtathletin Gretel Bergmann auf dem Frankfurter Rathenauplatz sei beschädigt worden, teilte das Jüdische Museum Frankfurt mit. Quelle: hessenschau.de

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(Berlin, 25.05.2016) Bauzaun an zukünftigem Flüchtlingsheim angezündet

"Heute früh entzündeten Unbekannte an einem Bauzaun einer geplanten Flüchtlingsunterkunft in Altglienicke ein Feuer. Nach derzeitigen Ermittlungen brannte gegen 6.30 Uhr der Plastikstandfuß der dortigen Baustellensicherung am Bahnweg. Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten die Flammen, bevor größerer Schaden entstehen konnte. Verletzt wurde niemand. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen." Quelle:

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(Borna, 04.05.2016) Angriff auf ein Vereinsbüro

"Ein 46-jähriger Hinweisgeber und sein Sohn wurden durch lautes Hämmern und das Klirren von Scheiben wach. Sie begaben sich unverzüglich aus dem Haus und stellten fest, dass durch unbekannte Täter die beiden Schaufensterscheiben an der Beratungsstelle des Büros des Vereins „Bon Courage“ beschädigt und zerstört wurden. Sie riefen die Polizei. Am Tatort wurde an den beiden Glasscheiben jeweils ein großes Loch festgestellt, die vermutlich

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(Fehrbellin, 20.04.2016) Scheibe eingeworfen

"Unbekannte Personen warfen in der vergangenen Nacht einen Pflasterstein in eine Fensterscheibe einer Wohnung in der Brunner Straße im Ortsteil Lentzke. Auf den Stein waren verfassungsfeindliche Symbole und ein Schriftzug aufgemalt. In dem Haus wohnen Deutsche und Asylbewerber. In der betroffenen Wohnung wohnen Deutsche. Die Kriminalpolizei (Dezernat Staatsschutz) hat die Ermittlungen zu den Tätern und dem Motiv übernommen." Quelle: Polizei Brandenburg

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(Grevenbroich, 07.04.2016) Fremdenfeindliche Schmierereien auf Auto

"In der Nacht von Dienstag (5.4.), 21 Uhr, auf Mittwoch (6.4.), 7:30 Uhr, besprühten bislang unbekannte Täter in der Innenstadt das Auto einer Grevenbroicher Familie mit einem Hakenkreuz und dem Schriftzug "Neger". Zeugen, die auf den beschädigten Pkw aufmerksam wurden, verständigten am Mittwochnachmittag die Polizei. Inzwischen ermittelt der Staatsschutz, denn obwohl das Motiv für die Tat noch unbekannt ist, geht die Polizei von einem fremdenfeindlichen

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    Unterstützende
    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

    Foto: © Monika Schwarz-Friesel

    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”