Schlagwort-Archiv für staatsschutz

(bundesweit, 14.03.2019) Mehr als 100 Mails und Bombendrohungen

"Seit mehreren Wochen gibt es nach Medienberichten eine bundesweite Serie mutmaßlich rechtsextremer Gewaltdrohungen gegen Politiker und andere öffentlich herausgehobene Personen. Es gehe um mehr als 100 verschickte E‐Mails, die mit »Nationalsozialistische Offensive«, »NSU 2.0« oder »Wehrmacht« unterzeichnet worden seien, berichteten am Mittwochabend die »Süddeutsche Zeitung« und der NDR." Quelle: Jüdische Allgemeine

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(Berlin, 12.03.2019) Hasskriminalität

"Heute Morgen soll es zu einem Fall von Hasskriminalität in Neukölln gekommen sein. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 41-Jähriger kurz nach 7 Uhr in der Flughafenstraße auf dem Weg zu seiner Arbeit, als ihm ein Mann entgegen kam. Der soll ihn zunächst aufgrund seiner motorischen Beeinträchtigung nachgeahmt haben. Dann soll der Mann den 41-Jährigen nach einer Zigarette gefragt haben. Nachdem der Angesprochene die Zigarette verneint hatte,

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(Berlin, 09.03.2019) Hakenkreuz in Auto gekratzt

"Gestern Mittag wurde ein Auto in Charlottenburg beschädigt. Eine Zivilstreife des Polizeiabschnitts 24 konnte beobachten, wie ein Mann sich in der Kaiser-Friedrich-Straße an der Motorhaube eines Volvo zu schaffen machte. Der 60-jährige Mann konnte durch die Beamten vorläufig festgenommen werden. Auf der Motorhaube des Autos wurde ein eingekratztes Hakenkreuz festgestellt. Der 60-Jährige wurde nach Identitätsfeststellung wieder entlassen. Der

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(Bautzen, 09.03.2019) Morddrohung gegen linke Bloggerin

"Der Kampf gegen rechts hat die Bautzener Bloggerin Annalena Schmidt bundesweit bekannt gemacht, vor Ort jedoch wird ihr Engagement weniger positiv gesehen. Nun wurde die 32-Jährige erstmals sogar mit dem Tode bedroht, und zwar durch einen anonymen Telefonanruf." Quelle: Welt

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(Berlin, 09.03.2019) Juden-Hass gegen Zweitliga-Profi

"Ein Twitter-User, der sich als Union-Fan ausgibt, veröffentlichte nach der Roten Karte gegen den Israeli Almog Cohen (30) seinen widerlichen Judenhass. Der User, der sich hinter dem Pseudonym @evermore83 versteckt, nennt Cohen in seinen Tweet „Scheiss Judenvieh“, schreibt, „Ab in die Kammer mit Dir“ und endet mit U.N.V.E.U. (Und Niemals Vergessen Eisern Union)." Quelle: BILD

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(Leipzig, 07.03.2019) Offenbar rassistischer Angriff

"Ein 22-jähriger Mann aus Westafrika ist am vergangenen Wochenende in Leipzig von mehreren Männern rassistisch beleidigt und geschlagen worden. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landeskriminalamtes (LKA) hervor. Die Tat ereignete sich am Samstag, den 2. März, gegen 16 Uhr." Quelle: Leipziger Internet Zeitung

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(Bamberg, 07.03.2019) Frau mit Säure attackiert

"Nach einem Angriff mit ätzender Flüssigkeit auf eine 65-Jährige in Bamberg hat die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) die Ermittlungen übernommen. Ein antisemitischer Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden, erklärte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft München, bei der die Zentralstelle angesiedelt ist. Er betonte aber, dass der Fall noch völlig offen sei." Quelle: Süddeutsche

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(Telgte, 06.03.2019) Attacke auf syrischen Lebensmittelmarkt

"Ein syrischer Lebensmittelmarkt in Telgte ist zum dritten Mal Ziel einer Attacke geworden. Unter anderem wurde die Fassade mit Schweinefleisch beschmiert." Quelle: WDR

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(Bonn, 25.02.2019) Radikale Parolen auf Asphalt in Schwarzrheindorf

"Antisemitische Schmierereien sowie radikale Propaganda zu unterschiedlichen politischen Themen wurden am Wochenende auf den Asphalt des Rheindeichs in Schwarzrheindorf gesprüht. Ulrich Meier von der Brotfabrik hatte die Schmierereien am Sonntagmorgen entdeckt und das Ordnungsamt informiert." Quelle: General-Anzeiger

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(Schlüchtern, 26.02.2019) Flaggen am Holocaust-Gedenktag kopfüber gehisst

"Was zunächst wie ein Versehen wirkte, beschäftigt jetzt den Staatsschutz. Vor einer Polizeistation in Schlüchtern waren am Holocaust-Gedenktag die Bundes- und die Landesflagge auf dem Kopf stehend gehisst worden." Quelle: hessenschau

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”