Schlagwort-Archiv für Verschwörungsideologie

(Berlin, 23.03.2018) Antisemitischer Flyer ausgelegt

"In der Wiclefstraße in Moabit wurde am 9. Februar ein Flyer entdeckt, der antisemitische und rassistische Verschwörungsmythen verbreitet. Auf der Vorderseite sind in einer Collage der Felsendom und mehrere mit Davidsternen markierte Personen abgebildet. (...) Auf der Rückseite findet sich ein Text, in dem von einem „neubabylonischem Vampir“ die Rede ist, der sich getarnt in der „flüchtenden Masse“ in Europa „eingenistet“ habe."

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(Schwerin, 06.08.2017) „Reichsbürger“ greift Postboten an und beschimpft Polizei

"Die einfache Frage, ob er denn ein Paket für den Nachbarn annehmen würde, war für einen sogenannten „Reichsbürger“ aus Schwerin offenbar zu viel. Wie die Polizei mitteilte, parkte der 40-Jährige den Postboten zu und hinderte ihn an der Weiterfahrt. Außerdem schlug er eine Scheibe des Transporters ein." Quelle: Ostsee-Zeitung

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(Berlin, 18.07.2017) Angriff nach Antisemitismus-kritischer Nachfrage

"Zu einem körperlichen Angriff nach einer Antisemitismus-kritischen Nachfrage kam es am 3. Juli in Berlin Gesundbrunnen. Ein Mann hatte auf einer Parkbank ein Buch über Homosexuellenemanzipation und –Feindlichkeit gelesen. Unvermittelt wurde er von einem alkoholisierten Mann auf dieses Buch angesprochen. (...) Wenn Muslime überhaupt Terroristen seien, so der Mann weiter, dann nur als Reaktion auf ihre Verfolgung nach den Anschlägen vom 11.

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(Meißen, 13.12.2016) Antisemitisch-verschwörungsideologische Flugblätter verteilt

"Ein mit einem längeren Text versehenes, anonymes Flugblatt mit antisemitischen und fremdenfeindlichen Inhalten ist jetzt in Meißen aufgetaucht. Der oder die Verfasser geben darin vor, Flüchtlinge über die wahren Gründe informieren zu wollen, weshalb diese nach Deutschland gelockt worden seien. Die Ausländer werden den Autoren zufolge von 'weltweit agierenden Zionisten' dazu benutzt, 'die Vernichtung des deutschen Volkes zu beenden'." Quelle:

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(Leipzig, 08.09.2016) Antisemitisches Graffiti

"Am 3. August wurde in einem Hausdurchgang in der Karl-Heine-Straße ein Graffiti dokumentiert, das sich eindeutig gegen den Staat Israel positioniert. Über dem Schriftzug „Fuck Israel“ ist ein sogenanntes „Auge der Vorsehung“ angebracht und durchgestrichen, dieses Symbol gilt in verschwörungsideologischen Zusammenhängen als Erkennungszeichen der Freimaurer und Illuminaten. Durch die geschaffene, angebliche Verbindung beider Komponenten,

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    Unterstützende
    CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

    Roderich Kiesewetter, MdB CDU

    "Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

    Foto: (CC) Stephan Roehl

    Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

    “Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

    Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

    Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

    “Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

    Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

    Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

    “Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

    Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

    “Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

    Foto: (CC) Petra Pau

    Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

    “Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

    Foto: © Regina Schmeken, Berlin

    Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

    “Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

    Foto: (CC) Patrick Gutsche

    Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

    "Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

    Foto: © Monika Schwarz-Friesel

    Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

    “Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

    Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

    Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

    “Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”