Schlagwort-Archiv für Volksverhetzung

(Lehrte, 11.06.2018) Nazi-Parole und Hitlergruß am Bahnhof

"Bisherigen Erkenntnissen zufolge war zunächst ein weiterer Zeuge auf die beiden offenbar alkoholisierten Männer aufmerksam geworden, weil diese laut grölten. Dann wurden die zwei älteren Männer, die an einem benachbarten Gleis standen, auf die Situation aufmerksam und lieferten sich ein kurzes Wortgefecht mit den Betrunkenen. Dabei rief einer der beiden Tatverdächtigen eine Nazi-Parole, der andere zeigte den Hitlergruß." Quelle: Hannoversche

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(Berlin, 14.06.2018) Antisemitische Beleidigung

"Ein Mann wurde heute Nachmittag in Wilmersdorf antisemitisch beschimpft. Gegen 14.45 Uhr war bisherigen Ermittlungen zufolge der 39-Jährige, der nach eigenen Angaben jüdischen Glaubens ist und eine Kippa trug, zu Fuß in der Rudolstädter Straße unterwegs. Plötzlich wurde er aus einem vorbeifahrenden Auto heraus von einem Mann, der auf der Rücksitzbank saß, antisemitisch beschimpft. Anschließend fuhr der Wagen weg. Auf dem Fahrersitz und

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(bundesweit, 14.06.2018) Polizei und Staatsschutz knöpfen sich Internet-Hetzer vor

"Bei deutschlandweiten Wohnungsdurchsuchungen und Vernehmungen sind Ermittler gegen 29 Beschuldigte vorgegangen, wie das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden mitteilte. Ihnen wird vorgeworfen, strafbare Hasskommentare im Internet gepostet zu haben – darunter die Aufforderung zu Straftaten, fremdenfeindliche Volksverhetzungen oder antisemitische Beschimpfungen." Quelle: Rheinische Post

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(Berlin, 09.06.2018) Ermittlungen nach Volksverhetzung

"Gestern Nachmittag soll es im Märkischen Viertel zu einer Volksverhetzung und zum Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gekommen sein. Eine 27-Jährige, bekleidet mit einem Tschador, stieg gemeinsam mit einer gleichaltrigen Zeugin kurz nach 15 Uhr an der Bushaltestelle Packereigraben in einen Bus der Linie M21 und soll dann von der Busfahrerin beleidigt worden sein. Dabei soll die Busfahrerin auch den Hitlergruß gezeigt

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(Berlin, 05.06.2018) Touristinnen antisemitisch beleidigt

"Gestern Mittag beleidigte ein Mann eine Touristin in Mitte. Kurz vor 14 Uhr stand die 48-Jährige, die amerikanische Staatsangehörige ist, an der Rathausstraße Ecke Poststraße und fotografierte. Ein 63-Jähriger, der bereits wegen vorheriger Pöbeleien einen Platzverweis erhalten hatte, stellte sich vor die Frau und beleidigte sie antisemitisch. Alarmierte Polizisten stellten den 63-Jährigen in der Nähe. Gegen ihn wird nun wegen Beleidigung

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(Kleve, 25.05.2017) Nazi-Schmierereien: Polizei geht von Serientäter aus

"Erneut muss in Kleve der Staatsschutz ermitteln - und erneut weist die Vorgehensweise des Täters große Parallelen zu Fällen in der Vergangenheit auf. Wie berichtet, hat ein Unbekannter in der Nacht zu Dienstag mit weißem Edding die Tafel des sogenannten Judenhauses am Spoyufer beschmiert." Quelle: Rheinische Post

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(Kassel, 10.04.2018) E-Mail mit antisemitischen Verschwörungstheorien

"Ein Angestellter aus Kassel erhält in unregelmäßigen Abständen unverlangt Nachrichten mit verschwörungstheoretischen Inhalten an seine dienstliche E-Mail-Adresse. Als er in der ersten Aprilwoche erneut eine solche Nachricht – diesmal mit klar antisemitischen Inhalten – erhielt, meldete er uns dies. Die mit langen Texten und zahlreichen Bildern versehene E-Mail behauptet unter anderem, ein "jüdischer Multimilliardär" und "die Rothschild-Familie"

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(Berlin, 01.04.2018) Antisemitische Schmierereien an der Technischen Universität

"An der Technischen Universität Berlin kam es mehrfach zu antisemitischen Schmierereien auf den Männertoiletten. Bereits Ende Januar entstand eine „Unterhaltung“ an einer Toilettenwand, jemand hatte eine Liste „Before I die I want to:“ angefangen und Menschen zur Ergänzung aufgefordert. Unter anderem schrieb eine Person „Terroranschlag auf Israel“ und „Free Palestine“ auf die Liste. Daneben finden sich Schriftzüge wie „Fuck

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(Berlin, 01.04.2018) Transfrau beleidigt und bedroht

"Eine Transfrau alarmierte gestern Abend die Polizei nach Kreuzberg. Die 37-Jährige zeigte an, dass sie kurz zuvor, gegen 18.10 Uhr, zu Fuß in der Kohlfurter Straße unterwegs gewesen sei, als sie zwei Männern begegnete. Einer der beiden habe sie dann, vermutlich wegen ihres Erscheinungsbildes, beleidigt und volksverhetzende Äußerungen hinzugefügt. Als sie eine Erklärung von dem Pöbler verlangt habe, soll er sie auch noch bedroht haben. Anschließend

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(Berlin, 19.03.2018) Volksverhetzung und Beleidigung

"Heute Vormittag kam es in Adlershof zu einer Volksverhetzung und Beleidigung. Bisherigen Ermittlungen zufolge verließ eine 43-Jährige gegen 10.40 Uhr gemeinsam mit ihrer 15 Jahre alten Tochter ihr Auto auf einem Parkplatz in der Albert-Einstein-Straße, als plötzlich neben ihnen ein Wagen hielt. Der unbekannte Fahrer beleidigte die beiden aus dem Auto heraus, parkte dann seinen Wagen, stieg aus und lief der Mutter und der Jugendlichen hinterher.

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”