Schlagwort-Archiv für Volksverhetzung

(Kassel, 10.04.2018) E-Mail mit antisemitischen Verschwörungstheorien

"Ein Angestellter aus Kassel erhält in unregelmäßigen Abständen unverlangt Nachrichten mit verschwörungstheoretischen Inhalten an seine dienstliche E-Mail-Adresse. Als er in der ersten Aprilwoche erneut eine solche Nachricht – diesmal mit klar antisemitischen Inhalten – erhielt, meldete er uns dies. Die mit langen Texten und zahlreichen Bildern versehene E-Mail behauptet unter anderem, ein "jüdischer Multimilliardär" und "die Rothschild-Familie"

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(Berlin, 01.04.2018) Antisemitische Schmierereien an der Technischen Universität

"An der Technischen Universität Berlin kam es mehrfach zu antisemitischen Schmierereien auf den Männertoiletten. Bereits Ende Januar entstand eine „Unterhaltung“ an einer Toilettenwand, jemand hatte eine Liste „Before I die I want to:“ angefangen und Menschen zur Ergänzung aufgefordert. Unter anderem schrieb eine Person „Terroranschlag auf Israel“ und „Free Palestine“ auf die Liste. Daneben finden sich Schriftzüge wie „Fuck

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(Berlin, 01.04.2018) Transfrau beleidigt und bedroht

"Eine Transfrau alarmierte gestern Abend die Polizei nach Kreuzberg. Die 37-Jährige zeigte an, dass sie kurz zuvor, gegen 18.10 Uhr, zu Fuß in der Kohlfurter Straße unterwegs gewesen sei, als sie zwei Männern begegnete. Einer der beiden habe sie dann, vermutlich wegen ihres Erscheinungsbildes, beleidigt und volksverhetzende Äußerungen hinzugefügt. Als sie eine Erklärung von dem Pöbler verlangt habe, soll er sie auch noch bedroht haben. Anschließend

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(Berlin, 19.03.2018) Volksverhetzung und Beleidigung

"Heute Vormittag kam es in Adlershof zu einer Volksverhetzung und Beleidigung. Bisherigen Ermittlungen zufolge verließ eine 43-Jährige gegen 10.40 Uhr gemeinsam mit ihrer 15 Jahre alten Tochter ihr Auto auf einem Parkplatz in der Albert-Einstein-Straße, als plötzlich neben ihnen ein Wagen hielt. Der unbekannte Fahrer beleidigte die beiden aus dem Auto heraus, parkte dann seinen Wagen, stieg aus und lief der Mutter und der Jugendlichen hinterher.

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(Berlin, 09.03.2018) Volksverhetzung und Beleidigung mit antisemitischem Hintergrund

"Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin führt die Ermittlungen zu einer Volksverhetzung und Beleidigung mit antisemitischen Hintergrund. Bisherigen Ermittlungen zufolge soll ein 34-jähriger Mann in der vergangenen Nacht gegen 2.20 Uhr aus einem Fenster seiner Wohnung in der Lehrter Straße in Moabit heraus, einen 24-jährigen Bewohner des Hinterhauses, der in seiner eigenen Wohnung war, laut beschimpft haben. Polizisten nahmen

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(Berlin, 01.03.2018) Rassistisch beleidigt

"Beleidigt wurden gestern Abend in Neu-Hohenschönhausen zwei Jugendliche. Gegen 20 Uhr befanden sich die beiden 15- und 16-Jährigen in der Warteschlange eines Schnellrestaurants am Prerower Platz, als sie mit einem 46-Jährigen in Streit gerieten. Im Verlauf dessen soll der Mann die beiden Jugendlichen rassistisch beleidigt und ihnen eine nationalsozialistische Parole nachgerufen haben." Quelle: Polizei Berlin

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(Berlin, 21.02.2018) Antisemitische Schmiererei an Bushaltestelle

"Am 13. Februar wurde eine antisemitische Schmiererei auf der Glasscheibe über einem Werbeplakat an der Bushaltestelle Ecke Kurfürstenstraße/Schillerstraße im Stadtteil Tiergarten entdeckt. Dort war zu lesen: „CDU-Jude! Du bist ein Multimilliardendieb!!! Das Geld gehört nicht DIR, u. auch nicht das – DR -“. Zudem waren insgesamt vier durchgestrichene Davidsterne zu sehen." Quelle: RIAS

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(Berlin, 14.02.2018) Afghanen mit rassistischen Rufen beleidigt

"Der Staatsschutz ermittelt gegen einen 21-Jährigen aus dem Landkreis Barnim wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Der Mann soll am Dienstag drei Männer aus Afghanistan an einer Bushaltestelle in der Gemeinde Schorfheide und später auch im Bus rassistisch beleidigt haben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte." Quelle: Morgenpost

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(Berlin, 13.02.2018) Berliner AfD-Politiker wegen Volksverhetzung verurteilt

"Ein AfD-Politiker kassierte am Dienstag einen Schuldspruch: Wegen Volksverhetzung ist Kay Nerstheimer zu 7000 Euro Strafe verurteilt worden. Der 53-Jährige habe bei Facebook Homosexuelle „beschimpft, verunglimpft und in ihrer Menschenwürde herabgesetzt“, begründete das Amtsgericht Tiergarten sein Urteil." Quelle: Tagesspiegel

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(Berlin, 09.01.2018) Fremdenfeindliche Farbschmiererei

"Unbekannte haben an die Außenwand eines Schuppens in Friedrichshain fremdenfeindliche Parolen geschmiert. Ein Passant sah gestern Abend gegen 20 Uhr die Schriftzüge, die eine Größe von ca. 130 × 80 cm und 210 × 110 cm hatten, in der Straße Fischzug und alarmierte die Polizei. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt." Quelle: Polizei Berlin

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

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Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

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Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”