Schlagwort-Archiv für Volksverhetzung

(Berlin/Bielefeld, 11.10.2018) Antisemitischer Angriff und Beschimpfungen im Fußballkontext

"Im Rahmen des Bundesligaspiels Hertha BSC gegen Borussia Mönchengladbach (Endergebnis 4:2) kam es zu einem antisemitischen Angriff und Beleidigungen durch Gladbacher Fans: Ein Hertha-Fan, der einen antifaschistischen Pullover trug, wurde zunächst antisemitisch beschimpft und dann geschlagen. Zuvor war es bereits am Bielefelder Hauptbahnhof zu einer antisemitischen Beleidigung gekommen." Quelle: RIAS

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(Bielefeld, 09.10.2018) Staatsschutz ermittelt wegen Dutzender Nazi-Schmierereien

"Der Bielefelder Staatsschutz ermittelt wegen rassistischer Schmierereien in Lippe. Sprayer haben die Barntruper Innenstadt mit fremdenfeindlichen und rechtsradikalen Parolen beschmiert. " Quelle: Neue Westfälische

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(Eisenach, 08.10.2018) Bewaffnete Täter verschandeln Synagogen-Gedenkstätte

"Eine Gruppe Jugendlicher hat in der Nacht zum Sonntag die Synagogen-Gedenkstätte in Eisenach mit rechtsextremistischen Aufklebern verschandelt. Die Tatverdächtigen konnten noch in Tatortnähe festgestellt werden, teilte die Polizei in Gotha am Montag mit. " Quelle: Jüdische Allgemeine

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(Recklinghausen, 01.10.2018) Stolpersteine mit Folie manipuliert

"Unbekannte haben die vier Stolpersteine an der Bochumer Straße, die an das Schicksal der jüdischen Familie Menschenfreund erinnern, manipuliert. Sie überklebten die in den Boden eingelassenen Messingflächen mit Folie. Diese Manipulation hat den Staatsschutz auf den Plan gerufen." Quelle: Recklinghäuser Zeitung

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(Krefeld, 26.09.2018) Staatsschutz ermittelt wegen Nazi-Schmierereien

"Die Polizei in Krefeld hat erneut mehrere Nazi-Schmierereien auf dem zentralen Theaterplatz gefunden. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugenhinweisen." Quelle: Rheinische Post

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(Barntrup, 26.09.2018) Sprayer hinterlassen fremdenfeindliche Parolen

"In der Nacht zum Dienstag haben Täter Häuser, Schaufenster und Autos in der Barntruper Innenstadt beschmiert. Und zwar mit Schimpfwörtern, Hakenkreuzen, Fadenkreuz, SS-Zeichen und fremdenfeindlichen Parolen. Das hat den Staatsschutz aus Bielefeld auf den Plan gerufen, der jetzt ermittelt." Quelle: LZ.de

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(Dortmund, 23.09.2018) Rechtsextremisten provozierten mit unerträglichen Parolen – Polizei Dortmund setzt Nachbereitungsgruppe ein

"Während des Aufzuges in Dortmund-Marten skandierten die Rechtsextremisten eine offenkundig antisemitische Parole. Die Polizei dokumentierte das Skandieren dieser Ausrufe. So unerträglich diese Parolen auch sind, fiel eine erste strafrechtliche Bewertung negativ aus. Die Dortmunder Polizei stellte dennoch eine Strafanzeige und wird gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft eine bindende rechtliche Bewertung vornehmen." Quelle: Presseportal

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(Berlin, 06.09.2018) Festnahmen nach Hitlergruß und Volksverhetzung

"Nach einem gezeigten Hitlergruß nahmen Polizisten einen Mann in Neukölln vorläufig fest. Die Beamten bemerkten den Mann gegen 15.20 Uhr an der Richardstraße Ecke Schöneweider Straße, als er den Hitlergruß zeigte. Bei der anschließenden Festnahme wehrte sich der 41-Jährige, so dass er zu Boden gebracht werden musste und ihm erst dort die Handfesseln angelegt werden konnten. Anschließend wurde der Festgenommene zur Gefangenensammelstelle

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(überregional, 02.-03.09.2018) Hakenkreuze geschmiert

"Am frühen Sonntagmorgen hat ein Autofahrer der Polizei gemeldet, dass auf der Landstraße 755 zwischen Altenbeken und Langeland in Ostwestfalen ein Hakenkreuz auf die Fahrbahn gemalt worden ist." Quelle: Bild "Hakenkreuze und AfD-Parolen sind auf Bänken und Türen [des Ulmer Münster] entdeckt worden. Dekan Ernst-Wilhelm Gohl erstattet Anzeige gegen Unbekannt." Quelle: SWP "In Recklinghausen ermittelt der Staatsschutz wegen Nazi-Schmierereien.

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(München, 28.08.2018) Volksverhetzung und Hitlergruß bei Party von Identitärer Bewegung

"Der Staatsschutz der Münchner Polizei ermittelt gegen Mitglieder der "Identitären Bewegung". Erst grölten sie auf einer Party antisemitische Parolen und NS-Lieder, dann zeigten einige den Hitlerguß in der Schwanthaler Straße." Quelle: Abendzeitung

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”