Ausstellung Haveldüne

Monitoring (Archiv August 2013)

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Berlin Mitte: antisemitische und fremdenfeindliche Beschimpfungen

Berlin-Mitte

Ein 41-Jähriger mit Migrationshintergrund hat heute Mittag auf einem Polizeiabschnitt eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung erstattet.
Eigenen Angaben zufolge hatte er kurz vor 12.00 Uhr die Brunnenstraße vom Rosenthaler Platz in Richtung Veteranenstraße befahren und stand aufgrund einer roten Ampel an der Haltestelle der Straßenbahn. Plötzlich schlug ein Unbekannter gegen den Außenspiegel des Autos des 41-jährigen Mannes. Als der Fahrer ausstieg und mit dem Unbekannten diskutierte, soll der Fahrer der daneben haltenden Tram hinzugekommen sein und ihn antisemitisch und fremdenfeindlich beschimpft haben. Im Anschluss versuchte der Autofahrer, die Straßenbahn an der Weiterfahrt zu hindern, indem er seinen Pkw davor setzte, ließ jedoch kurz darauf von seinem Vorhaben ab und fuhr zum Polizeiabschnitt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Polizei-Berlin, 6.8.2013


Berlin Pankow: Festnahme nach Übergriff

Berlin-Pankow

Festgenommen wurden gestern Abend zwei einschlägig wegen rechtsextremistisch motivierter Straftaten polizeibekannte junge Männer. Nach den bisherigen Ermittlungen haben beide gegen 20 Uhr im Stiftsweg einen Zwölfjährigen mit arabischem Migrationshintergrund zunächst in einen Streit verwickelt, ihn dann zu Boden geschlagen und mehrfach getreten. Während der Tat beleidigten sie ihn lautstark fremdenfeindlich. Dann flüchteten die Täter. Aufmerksam gewordene Zeugen hatten bereits die Polizei alarmiert. Die Beamten nahmen kurz darauf mit Hilfe der Täterbeschreibung in der Nähe die beiden Tatverdächtigen, 17 und 20 Jahre alt, fest. Der Junge wurde mit Prellungen in ein Krankenhaus gebracht und verblieb dort zur Beobachtung.

Polizei-Berlin, 05.08.2013

Polizei-Berlin, 05.08.2013

Im Zuge der Ermittlungen wegen des Verdachts einer rechtsextremistisch motivierten Gewalttat hat sich jetzt herausgestellt, dass der Tatvorwurf gegen die beiden festgenommenen 17- und 20-Jährigen nicht weiter Bestand hat. Wie berichtet, war gestern Abend gegen 20 Uhr ein Zwölfjähriger mit Migrationshintergrund im Stiftsweg unter fremdenfeindlichen Beleidigungen verprügelt worden. Aufgrund der ersten Täterbeschreibungen hat die Polizei zunächst die beiden 17- und 20-Jährigen festgenommen.
Aus den teilweise recht widersprüchlichen Zeugenaussagen hat sich jetzt herauskristallisiert, dass die beiden zwar am Tatort waren, den Zwölfjährigen aber weder geschlagen noch beleidigt haben. Das Opfer selbst hat mit seiner Aussage die beiden ebenfalls entlastet. Sie wurden entlassen. Die Ermittlungen richten sich jetzt gegen zwei ca. 14-jährige Jugendliche.

Polizei-Berlin, 05.08.2013

Nachdem am 4. August ein 12-Jähriger in Pankow offenbar aus einer fremdenfeindlichen Motivation heraus angegriffen worden war, konnten die Beamten des Fachkommissariats beim Polizeilichen Staatsschutz zwei Halbbrüder im Alter von 13 und 15 Jahren als Tatverdächtige ermitteln. Wie berichtet war das Kind mit arabischem Migrationshintergrund am vergangenen Sonntag gegen 20 Uhr im Stiftsweg von anderen »Halbwüchsigen« in einen Streit verwickelt und unter fremdenfeindlichen Beleidigungen geschlagen und getreten worden. Ein anfänglicher Tatverdacht gegen zwei 17 und 20 Jahre alte Männer hatte sich nicht bestätigt. Die beiden dringend verdächtigen Halbbrüder wurden gestern angehört beziehungsweise vernommen, erkennungsdienstlich behandelt und anschließend der Mutter übergeben.

Polizei-Berlin, 07.08.2013


Eisenhüttenstadt: Rechte greifen Gegendemonstranten an

Eisenhüttenstadt

Rechtsradikale griffen Gegendemonstranten mit Pfefferspray und einem Stock an. »Jude!“, rufen sie aus ihren Autos, und »Rote Faschisten!« Aus den Blicken und Worten der Neonazis, die da mit fünf Autos nach Eisenhüttenstadt gekommen sind, spricht der blanke Hass. Sie sind nur knapp 25 Leute, und sie sind an diesem Sonnabend nach Eisenhüttenstadt gekommen, um mit einer Kundgebung gegen den vorgeblichen Asylmissbrauch zu demonstrieren. Direkt vor der ZABH, bewohnt von etwa 700 Asylsuchenden, wollen sie ihre Hetztiraden verbreiten. Doch die Polizei hat den Neonazis einen anderen Platz zugewiesen: die kleine Straße Am Waldrand, außer Sicht- und Hörweite. Der Platz vor der ZABH ist bereits von einer kleinen Gruppe Gegendemonstranten besetzt. […]

Märkische Oderzeitung, 4.8.2013


Spandau: Fremdenfeindliche Beleidigungen, Drohungen und Körperverletzungen

Berlin Spandau

Ein Fall von Hasskriminalität und dessen Folgen beschäftigten gestern Nachmittag die Polizei in Siemensstadt. Gegen 16.50 Uhr hatte eine 32-Jährige nach bisherigen Erkenntnissen ihren »Audi« im Popitz- Ecke Jungfernheideweg in zweiter Reihe angehalten, um ihre 18-jährige Schwester aussteigen zu lassen. Offenbar ohne erkennbaren Grund wurde sie kurz darauf von einem Mann fremdenfeindlich beleidigt und bedroht. Nachdem er eine volle Bierflasche in Richtung des teilweise geöffneten Fensters der Fahrertür geworfen hatte – die 32-Jährige wurde nicht verletzt -, griffen mehrere Passanten ein. Einem 28-Jährigen, der dazwischen gehen wollte, schlug der Mann ins Gesicht und warf ihn zu Boden. Anschließend flüchtete der Täter, konnte aber von zwei Zeugen eingeholt und bis zum Eintreffen alarmierter Polizisten festgehalten werden. Die Beamten nahmen den 57-Jährigen vorübergehend fest und leiteten gegen ihn Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung ein. Er wurde nach Identitätsfeststellung entlassen. Auch gegen zwei Zeugen wird wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt, da sie den 57-Jährigen vor Eintreffen der Polizei getreten haben sollen. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes wegen des Verdachts der Hasskriminalität übernommen.

Polizei-Berlin, 26.07.2013


Friedrichshain-Kreuzberg: volksverhetzende Beschimpfungen gegen Kinder

Friedrichshain-Kreuzberg

Passanten zeigten heute Nachmittag einen Sachverhalt an, bei dem mehrere Kinder in Kreuzberg von einem Mann fremdenfeindlich beleidigt worden waren. Die Zeugen alarmierten gegen 14.30 Uhr die Polizei zu einem Spielplatz in der Reichenberger Straße und gaben an, dass ein 45-Jähriger spielende Kinder mit volksverhetzenden Äußerungen angesprochen hatte. Während die Beamten den Verdächtigen noch antreffen konnten, waren die Kinder bereits nicht mehr am Ort. Nach der Personalienüberprüfung konnte der leicht angetrunkene Mann seinen Weg fortsetzen. Er muss sich nun wegen Volksverhetzung verantworten. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

Polizei-Berlin, 22.07.2013


Arnstadt: Anschlag auf Asylbewerberheim

Arnstadt, Thüringen

Zwei Zeitsoldaten der Bundeswehr haben nach Angaben des Landratsamtes des Ilm-Kreises einen Anschlag auf ein Heim für Asylbewerber in Arnstadt verübt. Die Männer wurden in Gewahrsam genommen. Am frühen Sonntagmorgen, kurz vor 3 Uhr, warfen die Männer Feuerwerkskörper auf das Haus, teilte Eckhard Bauerschmidt, Büroleiter der Landrätin, mit. Auf die Aufforderung eines Bewohners des Hauses, dies zu unterlassen, reagierten diese beleidigend und mit rassistischen Sprüchen. In der weiteren Folge des Anschlages zeigten beide mehrfach den Hitlergruß. Die Männer zündeten laut Bauerschmidt weitere Pyrotechnik und warfen sie in den Hinterhof des Wohnheimes. Die am Eingangsbereich des Wohnheimes angebrachte Videokamera sei durch einen Täter mit einer Zaunlatte beschädigt worden. Die Täter wurden in Gewahrsam genommen. Gegen beide ist nach Angaben von Bauerschmidt Anzeige wegen Volksverhetzung und Sachbeschädigung ergangen. Die weiteren Ermittlungen dauerten an.

www.mut-gegen-rechte-gewalt.de, 21.07.2013


Bad Buchau: Brand in Asylunterkunft

Bad Buchau

Ein Zimmerbrand in einer Asylunterkunft in der Bad Buchauer Innenstadt sorgte in der Nacht von Samstag auf Sonntag für teilweise dramatische Szenen. Über 30 Personen mussten fluchtartig ihre Wohnungen verlassen. Feuerwehr und Rettungsdienst hatten die Situation schnell unter Kontrolle. Zwei Personen mussten vom Rettungsdienst versorgt werden. Bislang liege kein Hinweis für einen fremdenfeindlichen Anlass der Brandstiftung vor, teilt die Polizei mit. […]Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an, teilt die Polizei mit. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich um eine vorsätzliche Brandstiftung handeln. Die Tür zur der Wohnung, aus welcher der Brand ausging, wurde vor dem Brand gewaltsam aufgebrochen.

www.Schwäbische.de, 21.07.2013


Kaufbeuren: Rechtsextreme überfallen Migranten auf Stadtfest

Kaufbeuren, Bayern

Erst riefen sie rassistische Parolen, dann schlugen sie zu. Im Bayerischen Kaufbeuren griffen in der Nacht zu Donnerstag fünf Thüringer Neonazis auf einem Stadtfest mehrere Migranten an. Ein 34-jährige Spätaussiedler aus Kasachstan wurde durch die Schläge tödlich verletzt und starb am darauf folgenden Tag im Krankenhaus. Nach Polizeiangaben begann die Gewalt gegen Mitternacht auf dem beliebten Tänzelfest. Zunächst provozierte eine Gruppe von sieben Männer aus Thüringen im Alter von 22 bis 53 mit rassistischen Parolen drei Spätaussiedler in einem Festzelt. Als die Rechtsextremisten die Drei angriffen, setzten diese sich zur Wehr. Auf beiden Seiten gab es Verletzte. Als anschließend die Sicherheitsdienstmitarbeiter des Festes auftauchten, folgte diesen eine Gruppe Unbeteiligter, darunter auch das spätere Opfer. Erneut schlugen die Rechtsextremisten, die nach Angaben der Augsburger Allgemeinen Zeitung als Bauarbeiter in der Region tätig waren, zu. Ein 36-jähriger, polizeibekannter Rechtsextremist schlug ohne Ankündigung auf den 34-jährigen Mann aus Kasachstan ein. Der Mann, der in Kaufbeuren lebt, ging zu Boden und wurde so schwer verletzt, dass er noch vor Ort reanimiert werden musste. Am Donnerstagnachmittag erlag er im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Zeit Online, 20.07.2013


Frau angerempelt, beleidigt und getreten

Berlin, Charlottenburg-Wilmersdorf

Zu einem fremdenfeindlichen Vorfall soll es gestern Nachmittag auf einem U-Bahnhof in Charlottenburg gekommen sein. Eine 27-jährige Frau alarmierte die Polizei und gab an, gegen 16.20 Uhr von einem Unbekannten auf dem U-Bahnhof Kurfürstendamm angerempelt und fremdenfeindlich beschimpft worden zu sein. Anschließend gab es ein kurzes Wortgefecht, und der Mann trat die Frau und bespuckte sie. Danach verließ er den Bahnhof. Der Polizeiliche Staatsschutz übernahm die weiteren Ermittlungen zu der Körperverletzung und Beleidigung und erhofft sich Aufschluss durch die Videoüberwachung.

Polizei Berlin, 25.08.2013


Schwere Vorwürfe gegen S-Bahn-Mitarbeiter

Berlin-Reinickendorf

Ein 55 Jahre alter Mann hat schwere Vorwürfe gegen zwei S-Bahn-Mitarbeiter erhoben. Die beiden sollen tatenlos zugesehen haben, wie er von zwei jungen Männern am S-Bahnhof Waidmannslust in Berlin-Reinickendorf verprügelt und rassistisch beleidigt wurde. Sie sollen auch keine Anstalten gemacht haben, die Angreifer festzuhalten und der Polizei zu übergeben. […]

Berliner Morgenpost, 13.08.2013


Gedenktafel geschändet

Berlin- Tempelhof-Schöneberg

Unbekannte haben in Friedenau eine Gedenktafel beschädigt. Durch das Aufbringen von Farbe wurde die schriftliche Darstellung der Gedenktafel für »Vergessene jüdische Architekten« in der Hauptstraße unkenntlich gemacht. Ein Zeuge stellte gestern Abend die Sachbeschädigung fest und benachrichtigte gegen 19.15 Uhr die Polizei. Da von einem politischen Hintergrund ausgegangen wird, hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen übernommen.

Polizei-Berlin, 09.08.2013


Rechte Parolen auf Demonstration

Berlin, Marzahn-Hellersdorf

Nach Beendigung einer Demonstration in Hellersdorf wurden gestern Abend mehrere Versammlungsteilnehmer festgenommen.
Der angemeldete Aufzug begann gegen 18.00 Uhr in der Carola-Neher-Straße mit etwa 60 Teilnehmern, die Transparente und eine Musikanlage mit sich führten. Gegen 18.45 Uhr kam es aus dem Aufzug heraus zu lautstarken Rufen mit der Aufforderung zu Straftaten. Der Versammlungsleiter wurde von der Polizei aufgefordert, dieses zu unterbinden. Zwischenzeitlich kam es durch einen Unbekannten zu einem Eierwurf auf die Demonstranten. Der Anmelder beendete die Veranstaltung am Endplatz gegen 19.20 Uhr.
Im Anschluss kam es zu Straftaten durch zwölf Aufzugsteilnehmer wegen des Zeigens des »Deutschen Grußes« sowie Brüllens rechter Parolen. Gegen die Männer wurden Strafermittlungsverfahren eingeleitet. Sie konnten ihren Weg nach den polizeilichen Maßnahmen weiter fortsetzen.

Polizei-Berlin, 10.08.2013


Charlottenburg-Wilmersdorf: Beleidigung, Bedrohung und versuchte Körperverletzung

Berlin, Charlottenburg-Wilmersdorf
Ein Streit zwischen einem Pärchen war gestern Mittag in Wilmersdorf Auslöser eines Polizeieinsatzes. Gegen 12.15 Uhr stritt sich ein 17-Jähriger in der Babelsberger Straße lautstark mit seiner 20-jährigen Freundin, zog dabei immer wieder an deren Handtasche und schubste sie. Ein 33-Jähriger Zeuge griff ein und versuchte, die junge Frau zu beschützen. Der 17-Jährige reagierte äußerst aggressiv, ließ zwar von seiner Freundin ab, beleidigte jedoch den aus Kamerun stammenden Helfer fremdenfeindlich und verschwand in ein nahe gelegenes Wohnhaus. Wenig später kehrte der aufgebrachte Jugendliche mit einem Küchenmesser zurück, bedrohte den 33-Jährigen und dessen 35 Jahre alten Begleiter und setzte die Beleidigungen fort. Anschließend verschwand er wieder in dem Wohnhaus. Auch von einem Balkon aus rief er weitere Beleidigungen. Nachdem die zwischenzeitlich alarmierten Polizeibeamten eingetroffen waren und den Sachverhalt aufnehmen wollten, warf der 17-Jährige mit einem Glas nach den Beamten und den Zeugen, die ausweichen konnten und daher nicht getroffen wurden. Mit Unterstützung weiterer Kollegen begaben sich die Polizisten zur Wohnung des aggressiven Jugendlichen, klingelten und nahmen den ihnen öffnenden Tatverdächtigen vorläufig fest. Er wurde erkennungsdienstlich behandelt und vernommen. Die Ermittlungen wegen Bedrohung mit Waffen, dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und versuchter gefährlicher Körperverletzung hat der Polizeiliche Staatsschutz übernommen.

Polizei Berlin, 15.8.2013


Brutaler homophober Angriff am Mehringdamm

Berlin- Friedrichshain-Kreuzberg

Am Samstag wurde vor der Bar »Rauschgold« am Mehringdamm ein schwuler Mann im Fummel brutal zusammengeschlagen – es traf Estelle van der Rhone, die aktuelle Miss CSD Berlin. »Ich stand vor der Bar und habe mich mit Freunden unterhalten«, so Estelle gegenüber siegessaeule.de. »Da hab ich gemerkt, dass mich jemand von hinten angespuckt hat.« Als sie sich umdrehte, sei sie von circa zehn männlichen Jugendlichen sofort homophob beschimpft worden. »Ich habe ihnen gesagt, sie sollen uns in Ruhe lassen und weitergehen. Einer kam dann direkt auf mich zu und ich hab ihm meinen Drink ins Gesicht geschüttet. Da hat er sofort zugeschlagen. […]

www.siegessaeule.de, 13.08.2013

 


Davidstern an Hausfassade

Berlin, Prenzlauer Berg

Unbekannte zeichneten zwei Davidsterne an die Fassade eines Wohn- und Geschäftshauses in Prenzlauer Berg. Ein Anwohner der Schönhauser Allee bemerkte die mit blauer Farbe aufgetragenen Symbole und zeigte die Sachbeschädigung gegen 10.15 Uhr bei der Polizei an. Ersten Ermittlungen zufolge ist der Inhaber des Gebäudes jüdischen Glaubens. Daher wird eine politische Tatmotivation vermutet, so dass der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen übernommen hat.

Polizei Berlin, 18.08.2013


Fremdenfeindliche Beleidigung

Berlin, Friedrichshain-Kreuzberg

Eine aus Vietnam stammende Frau zeigte gestern Nachmittag an, dass sie in Kreuzberg fremdenfeindlich beleidigt wurde. Gegen 15.25 Uhr war die 51-Jährige in der Yorckstraße unterwegs, als sie von einem unbekannten Mann lautstark mit ausländerfeindlichen Parolen angeschrien wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen Beleidigung übernommen.

Polizei -Berlin, 21.08.2013


Zerstörungen in Gedenkstätte und Anschlag auf Asylbewerberheim

Am Mittwoch, den 14.8.13 wurde auf dem Gelände des ehemaligen KZ Uckermark ein Sonnensegel und das Fundament für eine Bank zerstört.

In Luckenwalde (Teltow-Fläming) wurde in der Nacht zum Freitag (vom 16. zum 17.8) ein Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim verübt. Laut Polizei wurde um kurz nach 0 Uhr ein Brandsatz über die Torzufahrt geworfen […]

pnn.de, 17.08.2013


Fremdenfeindlicher Übergriff

Berlin, Neukölln

Offenbar wegen ihrer Hautfarbe wurde eine Frau heute Mittag in Rudow beleidigt und geschlagen. Die 28-Jährige war gegen 13.45 Uhr auf einem Parkplatz im Neudecker Weg von einem Unbekannten angepöbelt und fremdenfeindlich beleidigt worden, als sie ihr Fahrzeug verlassen wollte. Anschließend schlug ihr der Angreifer mit der Hand ins Gesicht und verließ die Örtlichkeit. Die Ermittlungen wegen Verdachts der Hasskriminalität hat ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt übernommen.

Polizei Berlin, 25.08.2013


Frauen beleidigt

Berlin Friedrichshain-Kreuzberg

Zwei Frauen wurden gestern Abend in Friedrichshain von Unbekannten wegen ihrer Herkunft beschimpft. Die 33- und 29-Jährigen befanden sich mit ihren Kindern gegen 18.15 Uhr auf einem Spielplatz in der Jessnerstraße, als eine etwa fünfköpfige Gruppe vorbei kam. Nach Zeugenangaben beleidigte eine Frau aus dieser Gruppe die beiden Mütter. Anschließend flüchtete die Gruppe. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Hasskriminalität führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.

Polizei Berlin, 26.08.2013


Fremdenfeindliche Beleidigung

Berlin Marzahn-Hellersdorf

Unbekannte beschimpften gestern Nachmittag in Hellersdorf Bewohner des Asylbewohnerheims. Nach den derzeitigen Erkenntnissen riefen zwei Männer gegen 17.40 Uhr in Richtung des Heims in der Carola-Neher-Straße beleidigende Worte und flüchteten anschließend unerkannt. Die Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

Polizei Berlin, 26.08.2013


Rassistischer Übergriff auf Flüchtlingscamp

Bitterfeld

Nach Angaben der Teinehmer des Flüchtlingscamps in Bitterfeld, hat es einen rassistischen Übergriff auf das Camp am Wochenende gegeben. Unter den sechs Angreifern war ein Mann mit einem SS-Tattoo.

ND, 25.08.2013


Unbekannte schänden jüdischen Friedhof

Wildeshausen

Der jüdische Friedhof in Wildeshausen ist von unbekannten Tätern geschändet worden. Sie haben zwei massive Grabsteine mit Gewalt umgeschmissen. Die Polizei hat die Ermittlungen, die in alle Richtungen gehen, aufgenommen.(?!)

Weser Kurier, 29.08.2013


Frau geschubst und leicht verletzt

Berlin Tempelhof-Schöneberg

Eine Frau wurde in der vergangenen Nacht vermutlich aufgrund ihrer Hautfarbe in Schöneberg attackiert und leicht verletzt. Gegen 1.45 Uhr sprach eine Unbekannte, die sich in Begleitung von zwei Männern befand, die 38-Jährige in der Goltz- Ecke Barbarossastraße an und schubste sie im selben Augenblick gegen ein geparktes Fahrzeug. Kurz darauf mischte sich einer der Begleiter ein und schubste ebenfalls die an einer Gehhilfe unterwegs gewesene dunkelhäutige Frau, die daraufhin zu Boden stürzte und sich dabei leicht verletzte. Am Boden liegend nahm die Unbekannte die Krücke an sich und deutete einen Schlag gegen die am Boden liegende Frau an, ließ die Krücke jedoch fallen und flüchtete mit ihren beiden Begleitern in Richtung Grunewaldstraße. Eine Zeugin, die den Vorfall beobachtet hatte, alarmierte die Polizei. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

Polizei Berlin, 30.08.2013


Sachbeschädigung

Berlin Marzahn-Hellersdorf

Unbekannte haben den Gehweg der Maxi-Wander-Straße in Hellersdorf mit einem Hakenkreuz beschmiert. Polizeibeamte entdeckten das etwa 60×60 Zentimeter große Symbol sowie den Schriftzug »NZH« gegen 10.30 Uhr und entfernten beides. Der Polizeiliche Staatschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen übernommen.

Polizei Berlin, 30.08.2013


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