Ausstellung Haveldüne

Monitoring (Archiv Dezember 2013)

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Polizeipräsident erfreut über couragierten Einsatz von Bürgern bei der Aufklärung einer vermeintlich fremdenfeindlichen Straftat (02.12.2013)

Neubrandenburg, Mecklenburg-Vorpommern

Am Morgen des 01.12.2013 haben zwei männliche Tatverdächtige versucht einen Imbiss-Kiosk in der Woldegker Straße, Neubandenburg, in Brand gesetzt. Dazu haben die beiden Personen die Schutzjalousie der Vorderseite mit Faustschlägen und Fußtritten beschädigt und öffnet. Anschließend griff einer der Tatverdächtigen mit der Hand ins Innere des Gebäudes und zündete mit einem Feuerzeug darin befindliches Inventar an. Die Tatverdächtigen flüchteten anschließend in Richtung Innenstadt.

Zeugen dieser Tat informierten umgehend per Notruf die Polizei. Die am Tatort eintreffenden Beamten konnten den Brand mit dem Bordfeuerlöscher des Funkstreifenwagen noch im Ansatz ersticken, so dass größere Schäden im und am Kiosk verhindert werden konnten.

Eine gleichzeitig laufende Nahbereichsfahndung führte noch in Tatortnähe zum Stellen der beiden Tatverdächtigen. Hierbei waren Zeugenangaben mit Beschreibung der Bekleidung und der Größe der Personen ausschlaggebend. Die beiden Personen im Alter von 28 und 30 Jahren sind wohnhaft in und in der Nähe der Stadt.

Bei der vorläufigen Festnahme leisteten Sie Widerstand. Auch auf Grund ihrer starken Alkoholisierung mit Atemalkoholwerten von 1,95 und 1,47 Promille konnten Sie jedoch schnell überwältigt werden. Während der Festnahme beschimpften die Tatverdächtigen den in der Zwischenzeit am Tatort eingetroffenen Geschädigten und Inhaber des Kiosks, ein in Deutschland lebender türkischer Staatsbürger, mit ausländerfeindlichen Kommentaren und Drohungen. Ein Tatverdächtiger ist bereits polizeilich in Erscheinung getreten. Bei beiden Tatverdächtigen gibt es Hinweise, die sie der regionalen rechtsextremen Szene zuordnen.

Vor dem vermeintlichen fremdenfeindlichen Hintergrund dieser Tat werden die weiteren Ermittlungen wegen versuchter Brandstiftung nun durch den polizeilichen Staatsschutz fortgeführt. Nach einer ersten Vernehmung wurden beide Tatverdächtigen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft heute aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.

„Dieser Fall von Zivilcourage zeigt, dass es nicht viel braucht die Polizei bei ihrer Arbeit zu Unterstützung. Die Zeugen haben sich hier vorbildlich verhalten. Das eigene Lebensumfeld mit offenen und wachen Augen wahrnehmen und bei verdächtigen Beobachtungen diese der Polizei melden, sind ein Beitrag für eine sichere und tolerante Gesellschaft, den jeder Bürger gefahrlos leisten kann“, so Polizeipräsident Knut Abramowski.

Polizeipräsidium Neubrandenburg, 02.12.2013


Touristen aus Borkum skandieren rechte Parolen (02.12.2013)

Berlin, Neukölln

Vier Männer im Alter von 21 bis 48 Jahren skandierten am Samstag am Bahnhof Neukölln rechte Parolen. Ein Zeuge alarmierte die Polizei, so dass Bundespolizisten die vier Touristen am S-Bahnhof Ostkreuz stellen konnten.

Ein 29-jähriger Zeuge hörte die von der Nordseeinsel Borkum stammenden Männer am U-Bahnhof Neukölln nationalsozialistisches Gedankengut grölen. Er alarmierte über Notruf die Polizei. Das Quartett und der Zeuge fuhren getrennt voneinander mit der S-Bahn zum S-Bahnhof Ostkreuz. Der Zeuge informierte fortlaufend die Polizei über den Standort des Quartetts, so dass Bundespolizisten die vier Männer am Bahnhof Ostkreuz stellen konnten. Der Zeuge hatte zuvor den Beamten die Männer gezeigt und den Vorfall geschildert. Die vier Touristen wurden mit zur Dienstelle genommen und erkennungsdienstlich behandelt. Die bisher noch nicht polizeilich in Erscheinung getretenen Männer hatten Atemalkoholwerte von 1 bis 1,57 Promille. Anschließend konnten sie die Dienststelle auf freiem Fuß verlassen.

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein und übergab die weiteren Ermittlungen zuständigkeitshalber dem LKA Berlin.

Bundespolizei Berlin, 02.12.2013


16-Jähriger zeigt Hitlergruß und verletzt Bundespolizisten (30.11.2013)

Halle, Sachsen-Anhalt

Am 30.11.2013 gegen 17:30 Uhr baut sich das Szenario für einen 16-Jährigen auf, welches ihm zwei Stunden später mehrere Strafanzeigen beschert. Mit drei Begleitern zieht er betrunken vom Weihnachtsmarkt in Halle in Richtung Hauptbahnhof Halle. Auf dem Weg dorthin rufen er und seine Begleiter mehrfach verfassungsfeindliche Parolen und zeigen den Hitlergruß. Am Hauptbahnhof Halle werden daraufhin von zwei Beamten der Bundespolizei seine Personalien verlangt. Diese verweigert er, beleidigt die eingesetzten Beamten und greift sie unvermittelt körperlich an. Nur mit der Androhung des Einsatzes von Pfefferspray und dem Einsatz des Einsatzstockes können die Beamten, bis zum Eintreffen von Unterstützungskräften, den 16-jährigen Jugendlichen zurückhalten, der immer wieder, wie von Sinnen, versucht, die Beamten anzugreifen. Bei dem Vorfall wurde ein Beamter verletzt. Bei dem Jugendlichen wurde ein Atemalkoholwert von 1, 86 Promille festgestellt. Der Sachverhalt wurde zuständigkeitshalber an die Landespolizei abgegeben. Den Jugendlichen erwarten nun Strafanzeigen wegen Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Erregung öffentlichen Ärgernis und Körperverletzung.

Bundespolizeiinspektion Magdeburg, 30.11.2013


Naziparolen am Bahnhof (02.12.2013)

Ingolstadt, Bayern
Aufsehen erregte laut Polizeibericht am vergangenen Sonntagvormittag ein 30-Jähriger im Hauptbahnhof: Der junge Mann zeigte in der Schalterhalle wiederholt den Hitlergruß und brüllte dort mehrfach lautstark Naziparolen. […]

Donaukurier.de, 02.12.2013


Alkoholfahrt und Hitlergruß (03.12.2013)

Karstädt, Mecklenburg-Vorpommern

Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Die vor Ort handelnden Polizeibeamten riefen Kollegen zur Unterstützung. Als diese eintrafen, wurden sie von einem der Insassen des Unfallwagens mit dem Ausruf einer rechtsextremistischen Parole begrüßt.[…]

Schweriner Volkszeitung, 03.12.2013


24-Jähriger wird Opfer fremdenfeindlicher Beleidigungen und Körperverletzung (04.12.2013)

Trier, Rheinland-Pfalz

Eine harmlose Verkehrssituation mündete am Dienstagmittag, 3. Dezember, in der Dasbachstraße in Trier in einer tätlichen Auseinandersetzung und fremdenfeindlichen Beleidigungen. Das 24-jährige Opfer erstattete Anzeige bei der Polizei. Ein Tatverdächtiger konnte ermittelt werden. Die Polizei bittet um weitere Zeugenhinweise.

Weil eine Parkplatzein- bzw. -ausfahrt in der Dasbachstraße in Trier-Nord zu schmal für zwei Pkw war, kam es zu einem Disput zwischen zwei Autofahrern. Der Einfahrende, ein Mann Anfang 40, wurde ungehalten, beleidigte den anderen Autofahrer im Hinblick auf sein dunkle Hautfarbe und behauptete, von der Polizei zu sein. Als der aus Afrika stammende 24-Jährige daraufhin seinen Wagen abstellte, um den Mann zur Rede zu stellen, gerieten beide erst recht in Streit, wobei die fremdenfeindlichen Beleidigungen mehrfach wiederholt wurden. Der Aufforderung, seinen Polizei- Dienstausweis zu zeigen, kam der etwa 40 Jahre alte Mann nicht nach. Der verbale Streit wurde so heftig, dass Unbeteiligte aufmerksam wurden. Ein Zeuge ging dazwischen und trennte die beiden Streitenden, vorher jedoch schlug der ältere Mann dem 24-Jährigen noch so heftig ins Gesicht, dass dieser zu Boden ging und u.a. eine Schwellung am Kopf davon trug.

Als eine weitere Person hinzueilte, entfernte sich der Tatverdächtige. Das Opfer wandte sich an die Polizei und erstattete Anzeige.

Kriminaldirektion Trier, 04.12.2013


Braune Bescherung auf dem Christkindlmarkt (04.12.2013)

Freilassing, Bayern

Eine Neonazi-Gruppierung sorgt sich in Flugblättern, die sie auf dem Freilassinger Christkindlmarkt unter das Volk brachte, um die heimischen Weihnachts-Traditionen. […]Sie wollen alte Traditionen wahren und sich gegen eine Amerikanisierung der Weihnachtszeit wehren. […]

Berchtesgardener Anzeiger, 04.12.2012


Hitlergruß auf dem Sportplatz (04.12.2013)

Halle, Sachsen-Anhalt

In der Stadtliga Halle ist es am Sonntag offenbar zu einem Eklat gekommen. In der Partie zwischen dem Roter Stern Halle und Motor Halle II soll ein Gästespieler nach einem Elfmeterpfiff den Hitlergruß gezeigt haben. […]

FuPa.net, 04.12.2013


Schmierereien an Wohnheimeinfahrt (06.12.2013)

Berlin, Treptow-Köpenick

Unbekannte haben vergangene Nacht Hakenkreuze an ein Köpenicker Wohnheim geschmiert. Ein verantwortlicher Mitarbeiter entdeckte gegen 6.50 Uhr die etwa 30 Zentimeter großen Symbole an einem Hinweisschild in der Köpenicker Landstraße und alarmierte die Polizei. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Berlin Polizei, 06.12.2013


Nach Weihnachtsfeier verprügelt (07.12.2013)

Berlin, Lichtenberg

Opfer von vier Unbekannten wurde heute früh ein 37-Jähriger in Hohenschönhausen. Der Mann hatte sich anlässlich einer Betriebsweihnachtsfeier als Frau verkleidet und befand sich gegen 3.50 Uhr auf dem Heimweg. In der Konrad-Wolf-Straße in Höhe der Simon-Bolivar-Straße schlugen und traten die vier Männer im Alter von etwa 20 bis 25 Jahren auf ihr Opfer ein. Sie hatten ihn eigenen Aussagen zufolge bereits zuvor in der Straßenbahn der Linie M5 homophob beleidigt. An Einzelheiten konnte sich der Geschädigte bei der Anzeigenaufnahme nicht mehr erinnern.

Berlin Polizei, 07.12.2013


Rechte verunstalten Geschäftsstelle der Grünen (09.12.2013)

Berlin, Marzahn-Hellersdorf

Unbekannte hängten ein Plakat mit der Aufschrift »Bündnis 90/Die Grünen sind Denkmalschänder!!!« von außen an die Scheiben des Büros in der Straße Alt-Biesdorf. Auf Facebook bekannte sich eine »Bürgerbewegung Hellersdorf« zu der Aktion.[…]

Tagesspiegel, 09.12.2013


Hakenkreuz-Schmierereien an Trafohäuschen (07.12.2013)

Kall, Nordrhein-Westfalen

Ewiggestrige Kriminelle haben ein gerade erst aufwändig gestaltetes Trafohäuschen an der Hüttenstraße in Kall mit Hakenkreuz-Schmierereien verunstaltet. Die Polizei ist eingeschaltet und bittet um Hinweise. […]

Wochenspiegel, 07.12.2013


Hakenkreuz an Vereinsheim gesprüht (06.12.2013)

Alburg, Bayern

Am Mittwoch gegen 7 Uhr bemerkte eine 51-jährige Frau aus dem Stadtgebiet rote Schmierereien an den Wänden und Rollläden eines Vereinsheims in der Fröbelstraße. Mit roter Sprühfarbe war dort auch unter anderem ein Hakenkreuz aufgesprüht. […]

Wochenblatt, 06.12.2013


Rentner zeigt Hitlergruß (09.12.2013)

Schweinfurt, Bayern

Als er auf der Polizeiwache angekommen war, rief der Mann ohne ersichtlichen Grund plötzlich »Heil Hitler« und streckte seinen Arm in die Luft.[…]

nordbayern.de, 09.12.2013


Polizei löst Neonazi-Veranstaltung auf (08.12.2013)

Eisenach, Thüringen

Eine Veranstaltung von etwa 140 Neonazis hat die Eisenacher Polizei am Sonnabendabend aufgelöst. Nach Polizeiangaben fand das nicht genehmigte Treffen der rechten Szene im Vereinsheim einer Eisenacher Kleingartenanlage statt.[…]

inSüdthüringen.de, 08.12.2013


An der Grundschule ein Hakenkreuz geformt (30.12.2013)

Welden, Bayern

An der Weldener Grund- und Hauptschule haben Unbekannte etwa 20 Holzpfeiler aus dem Boden gerissen und daraus ein Hakenkreuz geformt. Dazu legten die Täter die zwei Meter hohen und bemalten Pfeiler auf den Boden am nördlichen Rand des Gebäudes in der Ganghoferstraße. […]

Augsburger Allgemeine, 30.12.2013
An der Grundschule ein Hakenkreuz geformt – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/An-der-Grundschule-ein-Hakenkreuz-geformt-id28255712.html


Hakenkreuz-Schmiererei, darüber prangt das Wort Jude (11.12.2013)

Bad Waldsee, Baden-Württemberg

Ein sensibler, geschichtsträchtiger Ort: An der Stelle der antisemitischen Schmiererei nahe des Stadtsee-Ufers stand 1935 ein Schild mit der Aufschrift, dass Juden der Zutritt zum Bad verboten ist. […]

schwäbische.de, 11.12.2013


Gedenkstein geschändet (10.12.2013)

Berlin, Lichtenberg

Malchow, Kolonie Wiesenhöhe: weil sie in ihrer Laube eine jüdische Familie versteckten, erinnert hier eine Stele an Max und Herta Naujocks. Doch die wurde unlängst mit einem Hakenkreuz geschändet. […]

rbb-online.de, 10.12.2013


Nazi-Schmiererei auf Gartenmauer (11.12.2013)

Regensburg, Bayern

Ein bislang unbekannter Täter sprühte in der Zeit von Freitag bis Sonntag mit schwarzer Farbe ein 80 mal 80 Zentimeter großes Hakenkreuz an eine Gartenmauer in der Memelerstraße. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 200 Euro. […]

Mittelbayrische, 11.12.2013


Schmierereien mit fremdenfeindlichem Hintergrund (16.12.2013)

Berlin, Tempelhof-Schöneberg

Unbekannte beschmierten gestern Wände und eine Hydrantentür eines U-Bahnhofs in Tempelhof mit rechtsextremistischen Symbolen. Ein Mitarbeiter der BVG bemerkte die Schmierereien gegen 14.30 Uhr am U-Bahnhof Ullsteinstraße und alarmierte die Polizei. In der Ullsteinstraße besprühten die Täter zudem eine Hauswand und in der Rathausstraße einen Gehweg. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.

Berlin Polizei, 16.12.2013


Rechte Parolen und Luftschüsse (10.12.2013)

Chemnitz, Sachsen

Kurz nach 21 Uhr rief der junge Mann den Hitlergruß aus dem geöffneten Fenster einer Wohnung in der Nordstraße und schoss dabei in die Luft. Eine Passantin wählte den Notruf. Polizisten machten wenig später den Tatverdächtigen ausfindig. Sie stellten bei ihm eine Schreckschusswaffe sicher.Es wurden Anzeigen erstattet wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, des Verstoßes gegen das Waffen- sowie gegen das Betäubungsmittelgesetz, außerdem wegen Verdachts der Unterschlagung sowie der Beleidigung.

Polizeidirketion Chemnitz, 10.12.2013


Quintett nach fremdenfeindlichen Rufen gestellt (15.12.2013)

Dresden, Sachsen

Die Dresdner Polizei ermittelt gegen fünf Männer im Alter von 23 bis 28 Jahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Ein Anwohner der Bautzner Straße war auf eine Gruppe junger Männer aufmerksam geworden, welche im Bereich der Haltestelle Bautzner Straße herumkrakelten. Dabei riefen die Männer fremdenfeindliche Parolen und zeigten den Hitlergruß. Alarmierte Polizeibeamte konnten fünf Männer noch an der Haltestelle feststellen. Vor Ort wurden ihre Personalien erhoben.

Polizeidirketion Dresden, 15.12.2013


Unbekannte Täter zerstörten öffentliches Eigentum und skandierten Parolen verfassungswidriger Organisationen (15.12.2013)

Schorssow, Mecklenburg-Vorpommern

Eine 28-jährige Zeugin teilte dem Polizeinotruf mit, dass mehrere Jugendliche mutwillig Leitpfosten aus der Bankette herausgerissen und auf die Straße geworfen haben. Die sofort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Teterow konnten auf der Kreisstraße 44 bis zur Ortschaft Schorssow insgesamt neun herausgerissene Leitpfosten auf der Fahrbahn feststellen.

Während der Tatortbereichsfandung konnten die Polizisten feststellen, dass vermutlich die gleichen Täter einen Jägerzaun auf einer Länge von etwa 10m zerstörten. Sie verursachten ein Sachschaden von etwa 600 Euro.

Bei der anschließenden Befragung der Zeugin berichtete sie, dass die Tatverdächtigen auch nationalsozialistische Parolen skandierten.

Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung aufgenommen.

Polizeipräsidium Rostock, 15.12.2013


Rechte Parolen (16.12.2013)

Pritzwalk, Brandenburg

Zeugen meldeten am 15.12.13 gegen 12.25 Uhr lautstarke offenbar rechtsradikale Musik aus einer Wohnung in der Nordstraße. Zudem hatten sie gehört, dass in der Wohnung rechte Parolen gerufen wurden. In der ersten Befragung konnte ermittelt werden, dass durch eine männliche Person die Parole »Sieg Heil« gerufen worden war. In der Wohnung wurden neben der Mieterin noch zwei Männer angetroffen und die Personalien erhoben. Es wurde eine Strafanzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Polizeidirektion Nord, 16.12.2013


Symbole an die Wände geschmiert (13.12.2013)

Oberhausen, Nordrhein-Westfalen

Mit Symbolen der rechtsextrem-nationalistischen türkischen Gruppierung »Graue Wölfe « haben Unbekannte in der Nacht zum Donnerstag die Riwetho-Genossenschaftssiedlung an der Ripshorster Straße beschmiert. Am Morgen fanden die Anwohner die berüchtigten drei Halbmonde auf eine Hausfassade und ein Auto gesprüht. […]

Der Westen, 13.12.2013


Täter hinterließen Hakenkreuz (16.12.2013)

Euskirchen, Nordrhein-Westfalen

Einen Sachschaden von 100.000 Euro verursachten Unbekannte in der Nacht zum Sonntag auf dem Gelände eines Autohandels auf der Gottlieb-Daimler-Straße. Die Täter schlugen auf etwa 30 auf dem Gelände stehende Gebrauchtwagen ein. Sie zerstörten Scheiben, zerkratzten Lack und traten Spiegel ab. Teilweise liefen sie auch über die Autos. Ein Fahrzeug wurde gegen eine Hauswand geschoben, wobei das Heck erheblich beschädigt wurde. Zudem brachen die Täter in das Gebäude ein. Sie zerstörten die Inneneinrichtung und malten ein Hakenkreuz an die Wand.

Kreispolizeibehörde Euskirchen, 16.12.2013


Polizei stellt Täter, die zuvor rechte Parolen in Wismar skandierten (15.12.2013)

Wismar, Mecklenburg-Vorpommern

Ein Zeuge informierte die beiden mit ihrem Dienstfahrzeug durch die Lübsche Straße fahrenden Polizeibeamten der Wismarer Polizei, dass kurz zuvor mehrere Täter aus einer Personengruppe heraus nationalsozialistische Parolen skandierten.

Die beiden Polizisten nahmen sofort die Fahndung nach der Personengruppe auf und konnten nur wenig später die besagte Gruppe feststellen und die Personalien der 29 bis 38-jährigen Täter ermitteln.

Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen. Drei der fünf tatverdächtigen Personen sind der Polizei bereits wegen Eigentums- und Gewaltdelikten bekannt.

Polizeipräsidium Rostock, 15.12.2013


Künftiges Flüchtlingswohnhaus erneut beschmiert (16.12.2013)

Lüsewitz, Mecklenburg-Vorpommern

In der Nacht zu Montag wurde auf die Fassade ein elf Meter langer und 70 Zentimeter hoher ausländerfeindlicher Schriftzug gesprüht, wie die Polizei berichtete. In der vergangenen Woche war das Haus, in das noch im Dezember die ersten Ausländer einziehen sollen, mit einem Hakenkreuz beschmiert worden.[…]

Focus, 16.12.2013


Erst beleidigt, dann geschlagen – Fremdenfeindlicher Übergriff (18.12.2013)

Berlin, Mitte

Unbekannte griffen in der vergangenen Nacht in Mitte in einem Zug einen Mann an. Nach bisherigen Erkenntnissen stieg der 29-Jährige kurz nach 22 Uhr in einen Zug der U-Bahn U8 in Richtung Wittenau. Nachdem der Zug in Bewegung war, beschimpften ihn zwei Männer fremdenfeindlich. Als er dies ignorierte, stand ein Täter auf, schlug dem Opfer das Handy aus der Hand und mehrmals ins Gesicht. An der Osloer Straße verließen die Täter in Begleitung eines weiteren Mannes, der sich am Übergriff nicht beteiligt hatte, den Zug. Aus Angst blieb der 29-Jährige im Zug, stieg am Franz-Neumann-Platz aus und rief die Polizei. Er erlitt leichte Kopfverletzungen und wurde von Rettungskräften am Ort behandelt.

Berlin Polizei, 18.12.2013


Grabsteine auf dem Jüdischen Friedhof in Krakow umgestoßen, Schmierereien in Teterow (18.12.2013)

Krakow am See, Mecklenburg-Vorpommern

Am Mittwochnachmittag gegen 14:00 Uhr wurden auf dem Jüdischen Friedhof an der Plauer Chaussee fünf beschädigte Grabsteine festgestellt. Weitere zwei lagen unbeschädigt an den Gräbern. Die Umstände weisen darauf hin, dass die Grabsteine allesamt umgeworfen wurden. Nach ersten Erkenntnissen kann die Tat schon einige Tage bzw. Wochen zurückliegen.

Teterow, Mecklenburg-Vorpommern
Bereits gegen 11:00 Uhr wurden die Teterower Beamten in die Teterower Schillerstraße gerufen. Hier hatten unbekannte Täter den Windfang vor dem Eingang eines Mehrfamilienhaues und eine Kellertür mit allerhand Symbolik versehen. Darunter befanden sich auch Hakenkreuze.

Polizeiinspektion Güstrow, 18.12.2013


Polizei ermittelt nach Schmierereien (17.12.2013)

Lich, Hessen

Nach Farbschmierereien in der Innenstadt ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. In der Löwengasse wurden am Dienstagmorgen, 17.12.2013, auf dem Gehweg und an einer Hauseingangstür ein Hakenkreuz sowie andere Schmierereien mit neongelber Farbe entdeckt.

Polizeipräsidium Mittelhessen, 17.12.2013


Naziparolen und Drohungen auf dem Kornmarkt (23.12.2013)

Trier, Rheinland-Pfalz

Gemeinsam mit dem 31-Jährigen hätte er zudem den Hitlergruß gezeigt sowie antisemitische und ausländerfeindliche Parolen gegrölt. Offenbar ist der 22-Jährige bereits eine Stunde vorher in ähnlicher Art und Weise auf dem Kornmarkt aufgefallen. […]

Trier Volksfreund, 23.12.2013


Hitlergruß beim 17. Sparkassencup (22.12.2013)

Wittenberg, Sachsen-Anhalt

Die Polizei leitet zahlreiche Ermittlungsverfahren ein: darunter wegen gefährlicher Körperverletzung, wegen Ladendiebstahls und wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole. Ein Mann soll den Hitlergruß gezeigt haben. […]

Mitteldeutsche Zeitung, 22.12.2013


Täter nach Hakenkreuzschmierereien festgenommen (21.12.2013)

Castrop-Rauxel, Nordrhein-Westfalen

Am Freitag, 20.12.2013, gegen 18:15 Uhr, wurden zwei 18 bzw 16 Jahre alte Castrop-Rauxeler dabei beobachtet, wie sie Hakenkreuze an die Hauswand der St.-Antonius-Kirche und des Pfarrheims an der Kirchstraße in Castrop-Rauxel sprühten. Aufgrund des Zeugenhinweises konnten beide Tatverdächtigen in Tatortnähe festgenommen werden. Eine Spraydose wurde bei den Tätern sichergestellt, sie räumten die Tat ein.

Polizeipräsidium Recklinghausen, 21.12.2o13


Rechte Schmierereien in Neukloster (21.12.2013)

Neukloster, Mecklenburg-Vorpommern

Für einen 39-jährigen Autobesitzer begann das Wochenende mit einem unschönen Erwachen. Unbekannte Täter beschädigten in der Nacht von Freitag zu Samstag seine beiden am Straßenrand abgestellten Fahrzeuge mit Sprühfarbe. An eines der PKW wurde zudem ein etwa 50 cm x 50 cm großes Hakenkreuz geschmiert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Polizeipräsidium Rostock, 21.12.2o13


Stein in Scheibe geworfen – Linke vermutet rechtsextremen Hintergrund (23.12.2013)

Gera, Thüringen

Auf die Geschäftsstelle der Linkspartei am Geraer Markt wurde wieder ein Anschlag verübt. Unbekannte warfen am Montagmorgen mit einem Stein auf eines der Fenster. […]

Ostthüringer Zeitungen, 23.12.2013


Zuerst rechtsradikale Parolen gegrölt und dann von Polizeihund gestoppt (27.12.2013)

Cottbus, Brandenburg

Am Morgen des zweiten Weihnachtsfeiertages musste die Bundespolizei einschreiten, weil ein 19-Jähriger rechtsradikale Parolen am Cottbuser Bahnhof gegrölt hatte.

Der 19-jährige Cottbuser war mit sechs weiteren Männern gegen 05:50 Uhr mit einer Regionalbahn am Bahnhof Cottbus angekommen. Hier rief er mehrfach rechtsradikale Parolen und hob den ausgestreckten rechten Arm unterstützend zum Zeichen einer eindeutigen Geste. Anschließend beschädigte er mittels Fußtritte den Fahrplanaushang.

Zwei Beamte der Bundespolizei auf dem Weg zum Dienst bemerkten die Szene und versuchten im Personentunnel des Bahnhofes Cottbus, den Mann zu stellen. Während der polizeilichen Maßnahmen stieß der 19-Jährige einen Beamten beiseite und flüchtete in Richtung Treppenaufgang. Nach mehrmaligem Androhen von unmittelbarem Zwang mittels eines Diensthundes schickte der Beamte den Diensthund »Tyson II“. Dieser sprang den Flüchtigen an und stellte ihn. Der junge Mann erlitt keine Verletzungen. Die Beamten nahmen den alkoholisierten Unruhstifter (2,75 Promille Atemalkoholwert) mit zur Dienststelle, leiteten Strafverfahren wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung ein und führten erkennungsdienstliche Maßnahmen durch. Einsatzkräfte des Kriminaldauerdienstes der Landespolizei Brandenburg unterstützten bei der Spurensicherung am Tatort. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen entließen die Beamten den jungen Mann von der Dienststelle.

Bundespolizeidirektin Berlin, 27.12.2013


Supermarkt und Spielplatz beschmiert (27.12.2013)

Höntrop, Nordrhein-Westfalen

»Narrenhände beschmieren Tisch und Wände!« – so wurde dem alten Sprichwort in Wattenscheid wohl in übler Art und Weise Recht getan. Denn Fußgänger bemerkten an der Höntroper Straße 67 am 25. Dezember, 15.20 Uhr, politisch motivierte Graffitis auf einem Kinderspielplatz und einem angrenzenden Firmengelände. Am Supermarktgebäude und einigen Spielplatzgeräten hatten unbekannte Täter diverse rechtsgerichtete Schriftzüge und Symbole sowie andere Schmierereien aufgebracht. Der nun ermittelnde polizeiliche Staatsschutz bittet um Täter- und Zeugenhinweise.

Bochum Polizei, 27.12.2013


Hakenkreuz in Auto geritzt (28.12.2013)

Neustadt an der Donau, Bayern
Freitag, den 27.12.2013, 00.30 Uhr bis 27.12.2013, 07.45 Uhr war ein Opel in einer Garage in Neustadt an der Donau abgestellt. In diesem Zeitraum drang der bislang unbekannte Täter in die Garage ein und ritzte in die Fahrertür ein etwa 20×20 cm großes Hakenkreuz. […]

Donaukurier, 28.12.2013


Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (29.12.2013)

Dülmen, Nordrhein-Westfalen

Am Sonntag, 29.12.2013, 00.50 Uhr, wurde der Polizei eine größere Gruppe von Personen gemeldet, die sich in Dülmen auf der Tiberstraße vor einer Gaststätte aufhalten sollten. Aus der Gruppe heraus soll »Sieg heil« gerufen worden sein, zudem sollen Personen aus dieser Gruppe heraus die Arme gestenartig zum sogenannten »Hitlergruß« erhoben haben. Eintreffende Polizeikräfte, (auch unterstützt durch Kräfte umliegender Behörden) stellten keine Personen auf der Straße fest, in einer angrenzenden Gaststätte befanden sich aber etwa 40 – 50 Personen, die der bezeichneten Gruppe als zugehörig bewertet werden konnten. Die dort wohl stattfindende Feierlichkeit wurde von Polizeikräften beendet, die Personen wurden nach Personalienfeststellung aufgefordert, die Gaststätte und den Bereich der Dülmener Innenstadt zu verlassen. Zwei Personen kamen dem Platzverweis nicht nach, sie wurden zunächst der Polizeiwache Dülmen zugeführt, hier wurden Strafanzeigen gefertigt, in einem Falle wegen Beleidigung, in dem anderen Falle wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Ein weiteres Strafverfahren gegen unbekannt wurde wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet. Hier dauern die Ermittlungen der Polizei an. Der polizeiliche Einsatz wurde um 05.00 Uhr beendet. Die weitere Bearbeitung hierzu erfolgt durch die Polizei Münster.

Coesfeld, Polizei, 29.12.2013


Hitlergruß gezeigt: Zwei Ostallgäuer wegen ausländerfeindlichen Pöbeleien vor Gericht (30.12.2013)

Marktoberdorf, Bayern

Die alkoholisierten jungen Männer aus dem Raum Marktoberdorf hatten damals in der Nähe des Tänzelfest-Platzes eine türkische Anwohnerin und einen Landsmann, der ihr zu Hilfe kommen wollte, mit ausländerfeindlichen Pöbeleien beleidigt. Einer der beiden Angeklagten hatte zu Beginn des Vorfalls das Kopftuch der Frau verlangt und zuletzt auch noch den Hitlergruß gezeigt.[…]

das allgäu online, 30.12.2013


Hakenkreuz auf den Kofferraumdeckel geritzt (29.12.2013)

Kelheim, Bayern

Bereits im Zeitraum von Samstag,14. Dezember, 16 Uhr, bis Sonntag, 15. Dezember, 12 Uhr, ritzte ein bislang unbekannter Täter ein Hakenkreuz auf den Kofferraumdeckel des Pkws des Geschädigten. (…)  Als der Geschädigte seinen Pkw von Freitag, 27. Dezember, 12 Uhr, bis Samstag, 28. Dezember, 14 Uhr, erneut in der Friedhofstraße abstellte, verkratzte vermutlich derselbe Täter nun die linke Fahrzeugseite des Pkw.[…]

Wochenblatt Kelheim, 29.12.2013


Fünfköpfige Männertruppe randalierte in Erfurt (29.12.2013)

Erfurt, Thüringen

Ein anderer 18-Jähriger zeigte während des Polizeieinsatzes den Hitlergruß. Und schließlich stellte sich heraus, dass das Männertrüppchen bereits wegen ausländerrechtlichen Verstößen am selben Tage von der Bundespolizei ertappt worden war.[…]

Thüringer Allgemeine, 29.12.2013


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