Ausstellung Haveldüne

Monitoring (Archiv Juli 2014)

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Rechte Schmierereien (04.07.2014)
Gröditz, Sachsen

Vermutlich in der Nacht zum Donnerstag beschmierten Unbekannte eine Sitzgruppe im Freizeitpark an der Wainsdorfer Straße mit zwei Hakenkreuzen. Die Schmierereien in der Größe von 30 x 30 cm und 20 x 20 cm wurden mit grüner sowie blauer Farbe angebracht.

Polizeidirektion, 04.07.2014


Homophober Übergriff (05.07.2014)
Mitte, Berlin

Gestern Abend nahmen Polizisten drei Männer fest, die im Verdacht stehen, zuvor zwei andere Männer in Mitte homophob beleidigt und geschlagen zu haben. Gegen 21 Uhr hielten sich der 32-Jährige und sein 21-jähriger Lebenspartner auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofes Französische Straße auf, als drei Männer sie beleidigten. Im weiteren Verlauf schlugen die Drei auf das Paar ein und flüchteten. Anhand der Täterbeschreibung konnten alarmierte Beamte das Trio im Alter von 17 bis 19 Jahren unmittelbar in der Nähe festnehmen. Bei der Flucht stürzte einer der Täter. Er brach sich die Nase und den Arm und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die anderen beiden wurden nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Angegriffenen erlitten unter anderem leichte Kopfverletzungen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt nun wegen Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung.

Polizei Berlin, 05.07.2014


Stolpersteine geschändet (04.07.2014)
Wismar, Mecklenburg-Vorpommern

Unbekannte Täter übergossen in den Abendstunden in verschiedenen Straßen von Wismar insgesamt 8 ´Stolpersteine´ mit Beton. Sechs der ´Stolpersteine´ konnten gereinigt werden, da der Beton noch nicht abgebunden hatte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung aufgenommen.

Polizeipräsidium Rostock, 04.07.2014


Rechtsradikale Schmierereien (07.07.2014)
Hauzenberg, Bayern

Zudem konnten auch noch Schmierereien mit rechtsradikalem Inhalt festgestellt werden.

Über einen am Parkplatz abgestellten Pkw konnten die Beamten die Verursacher ausfindig machen. Der 24-Jährige Fahrzeughalter räumte ein, tags zuvor mit mehreren Freunden am Staffelberg ein Party gefeiert zu haben. Der Mann musste als erstes seine Hinterlassenschaften aufräumen.

Darüber hinaus wurden gegen den 24-Jährigen und seine Partygäste durch die Kripo Passau Ermittlungen eingeleitet, insbesondere zur Frage der Verantwortlichkeit für die rechtsradikalen Schmierereien.

Polizeipräsidium Niederbayern, 07.07.2014


Fünf Verletzte bei Auseinandersetzungen (07.07.2014)
Wuppertal, Nordrhein-Westfalen

Gleich zwei Mal innerhalb weniger Tage verzeichnete die Polizei Wuppertal körperliche Auseinandersetzungen zwischen Personen der rechten und linken Szene. Am Donnerstag, dem 03.07.2014, gegen 21.50 Uhr, hielten sich zwei Personen der rechten Szene (18 Jahre, 22 Jahre) im Bereich der Marienstraße in Wuppertal-Elberfeld auf. Nach Aussagen des Duos wurden sie von einer größeren Personengruppe der linken Szene umstellt und mit Messern und Flaschen bedroht, wobei sie leichte Schnittverletzungen erlitten. Am Samstag, dem 05.07.2014, gegen 02.15 Uhr, traf im Bereich Alte Freiheit eine fünfköpfige Gruppe Rechtsaktivisten auf zwei Personen (beide 27 Jahre) des linken Spektrums. Nach Zeugenaussagen kam es schnell zu einer körperlichen Auseinandersetzung der Gruppen, wobei die beiden 27-jährigen sowie ein 22-Jähriger leicht verletzt wurden Notärztliche Behandlungen lehnten alle Beteiligten ab.

Polizei Wuppertal, 07.07.2014


Anschlag auf Parteibüro (06.07.2014)
Neumünster, Schleswig-Holstein

Auf das Parteibüro der LINKEN wurde in der Nacht vom Freitag, 04. Juli, auf Samstag, 05. Juli, erneut eine Ladenscheibe eingeworfen. (…) Für den Anschlag über Pfingsten 2014 ist ein rechtsradikaler Stammgast der Titanic verantwortlich. […]

Stadtmagazin Neumünster, 06.07.2014


Schlägerei im Nachgang zum Fußballspiel Deutschland – Frankreich (07.07.2014)
Aachen, Nordrhein-Westfalen

Im Nachgang zum WM-Fußballspiel kam es am Freitagabend gegen 20.35h zu einer größeren Schlägerei in der Aachener Innenstadt im Bereich Gasborn-Promenadenstraße-Synagogenplatz. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt; in einer Gaststätte ging diverses Mobiliar zu Bruch.

Fest steht, dass sich ca. 50 Personen nach dem Fußballspiel aus einer naheliegenden Gaststätte auf den Synagogenplatz begeben und Bengalos gezündet hatten. In dieser Gruppe befanden sich mehrere Personen, die der rechten Szene zugeordnet werden.

Daraufhin wurde die Gruppe von einem 58-jährigen Mann, der dem hiesigen linken Spektrum zugeordnet wird, auf das Verhalten angesprochen. Über die Art und Weise des Ansprechens, wie auch zum gesamten, nachfolgenden Geschehensablauf gibt es bislang un-terschiedliche Angaben.

Zwischen beiden Parteien eskalierte offenbar die Auseinandersetzung und führte dazu, dass von mehreren Personen aus der Großgruppe verfolgt wurde und in eine nahe gelegene Gaststätte flüchtete. Dabei trug er eine Platzwunde davon.

Innerhalb dieser Gaststätte kam es dann zu weiteren Auseinandersetzungen, in folge dessen diverses Mobiliar zu Bruch ging und eine zweite Person leicht verletzt wurde. Die mutmaßlichen Täter flüchteten darauf hin in eine andere, nahe gelegene Gaststätte. Die suchte die Polizei unmittelbar danach auf und stellte von mehreren Personen die Personalien fest.

Die Ermittlungsgruppe REMOK der Aachener Polizei hat die weiteren Ermittlungen wegen Landfriedensbruch, Körperverletzung und Volksverhetzung aufgenommen.

Polizei Aachen, 07.07.2014


Rassistisch beleidigt (07.07.2014)
Kelsterbach, Hessen

Beamte der Polizeistation Kelsterbach nahmen am Sonntagnachmittag (06.07.) einen 30 Jahre alten Mann am Bahnhof fest. Der Festnahme ging eine körperliche Auseinandersetzung in der S-Bahn der Linie 9 voraus. Nach Zeugenaussagen soll der Kelsterbacher den Mitarbeiter der DB Sicherheit rassistisch beleidigt haben. Als die Sicherheitsbedienstete ihn des Zuges verwiesen, wurde der 30-Jährige handgreiflich, flüchtete jedoch anschließend zu Fuß. Im Rahmen der Fahndung konnte er in der Rudolf-Breitscheid-Straße überwältigt und festgenommen werden. Ob seine Alkoholisierung in Höhe von 0,98 Promille Grund für sein Verhalten war, beschäftigt jetzt die Ermittler der Polizei.

Polizeipräsidium Südhessen, 07.07.2014


Fremdenfeindlich beleidigt und bedroht (06.07.2014)
Berlin, Lichtenberg

Bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag bedrohte ein Mann in Lichtenberg zwei andere Männer mit einer Axt. Gegen 00.20 Uhr war ein 27-jähriger aus dem Libanon stammender Mann mit einem Auto auf der Frankfurter Allee unterwegs, als der neben ihm fahrende 33-Jährige spätere Tatverdächtige einen Fahrstreifenwechsel machte und den 27-Jährigen zum Bremsen zwang. Der ausgebremste »Mercedes«-Fahrer hupte, woraufhin der 33-Jährige an der nächsten Einmündung, Frankfurter Allee Ecke Alfredstraße, aus dem Auto stieg und mit einer Axt in der Hand auf das Fahrzeug des Ausgebremsten zuging. Der Bedrohte fuhr davon und alarmierte die Polizei. Er konnte beobachten, wie der Mann an der nächsten Kreuzung wiederum sein Fahrzeug verließ und mit der Axt mehrmals gegen den »VW« eines 41-jährigen Libanesen schlug. Dabei soll er diesen fremdenfeindlich beleidigt und bedroht haben. Der Fahrer des »VW« stieg aus dem Fahrzeug aus. Nachdem er sah, dass sein Gegenüber mit einer Axt bewaffnet ist, nahm er einen Stock, um weitere Angriffe abzuwehren. Zeitgleich trafen alarmierte Beamte des Abschnitts 64 ein und nahmen den unter Alkoholeinfluss stehenden 33-Jährigen vorübergehend fest. Nach einer Blutentnahme konnte er seinen Weg- allerdings ohne Auto- fortsetzen. Er hat sich nun wegen Bedrohung, Beleidigung, Sachbeschädigung und Trunkenheit im Straßenverkehr zu verantworten. Verletzt wurde niemand. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen.

Polizei Berlin, 06.07.2014


16-jährige angegriffen (06.07.2014)
Lingen, Niedersachsen

Wie der Polizei am Freitag bekannt wurde, ist eine 16-jährige am vergangenen Mittwoch Opfer einer ausländerfeindlichen Beleidigung geworden.

Am Mittwoch, in der Zeit von 07.30 Uhr bis 07.45 Uhr, wurde die 16-jährige Deutsche, iranischer Abstammung, auf ihrem Schulweg in der Salzstraße, zwischen der Bahnunterführung und der Nordstraße, von drei Männern vom Fahrrad gestoßen und ausländerfeindlich beschimpft.

Der Vorfall wurde von einem Mann und einer Frau beobachtet, die sich zu diesem Zeitpunkt in der Salzstraße aufhielten und die Täter aus der Distanz ansprachen.

Daraufhin ließen diese von ihrem weiteren Vorgehen ab und entfernten sich vom Tatort.

Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, 06.07.2014


Nazifahne auf dem Rücksitz, Pistole im Handschuhfach (06.07.2014)
Babenhausen, Bayern
Dabei fanden die Beamten Dinge, die dem jungen Mann Ärger einbringen. Im Handschuhfach lag eine Schreckschusspistole und auf der Rückbank eine Reichskriegsflagge mit Hakenkreuz. […]
Augsburger Allgemein, 06.07.2014


"Hitlergruß" gezeigt (06.07.2014)
Dannenberg, Niedersachsen

Auf dem Festplatz ereignen sich kurz hintereinander Schlägereien im und vor dem Festzelt. Vor Ort werden durch Zeugen Beschuldigte benannt, Opfer können aber nicht mehr festgestellt werden. Einer der Beschuldigten entbietet, als er sich entfernt, den sogenannten „Hitlergruß“ und äußert sich auch entsprechend. Gegen ihn wird deswegen ein gesondertes Strafverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.

Polizeiinspektion Lüneburg, 06.07.2014


Antisemitischer Übergriff (08.07.2014)
Berlin, Mitte

Zwei Unbekannte haben gestern Nachmittag einen Mann in Tiergarten attackiert und dabei am Kopf verletzt. Der 67-Jährige saß mit einem Bekannten auf einer Parkbank an der Löwenbrücke im Großen Tiergarten, als zwei Männer ihn gegen 14.30 Uhr laut anpöbelten und ihn in ein Streitgespräch verwickelten. Im weiteren Verlauf schlugen die Männer dem 67-Jährigen mehrmals mit den Fäusten ins Gesicht und traten auf ihn ein. Anschließend flüchtete das Duo in Richtung Straße des 17. Juni. Das Opfer trug zum Tatzeitpunkt eine Mütze, auf der ein Davidstern abgebildet war. Der Angegriffene gab den Polizisten bei der Sachverhaltsaufnahme an, dass dies der Grund des Übergriffs gewesen wäre. Der Senior wurde mit mehreren Platzwunden am Kopf in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen.

Polizei Berlin, 08.07.2014


Bildungsstätte Anne Frank am Dornbusch beschmiert (08.07.2014)
Frankfurt am Main, Hessen

Mit einer Fotokamera hat die Bildungsstätte dokumentiert, dass die Täter — wenn es denn mehrere waren — auf eine Mauer hinter einer Sitzbank mit roter Farbe die Sprüche »Heil Hitler« und »Der Russe ist ein Jude« gekritzelt haben. Auch ein Hakenkreuz in einem Kreis und der szenebekannte Zahlencode »88« sind zu sehen. […]

Frankfurter Neue Presse, 08.07.2014


Rechtsradikaler Vorfall beim Public-Viewing (01.07.2014)
Stadt Brandenburg, Brandenburg

Auf dem Gelände der Fachhochschule Brandenburg kam es nach dem Sieg der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft zu einer Körperverletzung. Unbekannte Täter griffen einen 26-jährigen Mann am Ausgang des Audimax an und schlugen ihn gegen den Kopf. Dadurch ging er zu Boden und wurde von drei Männern am Boden liegend getreten. Sicherheitsdienstmitarbeiter, die für Ordnung während der Veranstaltung sorgten, griffen ein und trennten die Angreifer vom Opfer. Den drei Tatverdächtigen gelang es sich vom Ort zu entfernen, bevor ihre Personalien festgestellt wurden.
Zuvor gab es einen Sachverhalt, bei dem der die drei Angreifer nationalsozialistische Parolen gerufen haben. Der Verletzte 26-Jährige ging dabei zu den dreien hin und forderte sie auf, dies zu unterlassen. Nach einer kurzen verbalen Auseinandersetzung beruhigte sich die Lage und die Männer unterließen die Äußerungen. Dieser Sachverhalt wurde der Polizei erst nach der Körperverletzung bekannt.

Polizeidirektion West, 01.07.2014


>>Scheiß Juden« auf jüdischen Grabstein geschmiert (08.07.2014)
Dierdorf, Rheinland-Pfalz

Die Aufschrift »Scheiß Juden« wurde laut Polizei mit schwarzer Farbe auf einen Grabstein geschmiert. Ein weiterer Grabstein wurde umgeworfen und hierbei erheblich beschädigt. Der ehemalige jüdische Friedhof von Dierdorf liegt in einem Waldgebiet und grenzt auch direkt an einen Grüner-Plan-Weg. […]

NR-Kurier, 08.07.2014


Nach zeigen der "Reichskriegsflagge" und rechtsradikalen Parolen niedergeschlagen (13.07.2014)
Nürnberg, Bayern

Ein 41-jähriger Nürnberger mit türkischen Wurzeln lief durch den Hauptbahnhof in Nürnberg und schwenkte dabei eine „Reichskriegsflagge“. Zusätzlich grölte der Mann rechtsradikale Parolen.

Nachdem der 41-Jährige mit Migrationshintergrund den Bahnhof durch das Hauptportal verlassen hatte, wurden zwei andere Männer (20 und 33) auf ihn aufmerksam. Sie versuchten zunächst, ihm die Fahne wegzunehmen, wogegen sich der 41-Jährige wehrte. Daraufhin schlug ihm der 33-Jährige mit der Faust ins Gesicht.

Nach dem Schlag stürzte der Geschädigte und blieb bewusstlos liegen. Die beiden Angreifer flohen mit der Fahne. Der Gestürzte musste reanimiert werden und liegt aktuell mit einem lebensgefährlichen Schädel-Hirn-Trauma in einer Klinik.

Die beiden Tatverdächtigen wurden im Laufe der anschließenden Fahndung festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag. Beide Beschuldigte werden im Laufe des Sonntags einem Haftrichter vorgeführt.

Polizeipräsidium Mittelfranken, 13.07.2014


Rechte Straftäter bedrohen Wirtin und Gäste (13.07.2014)
Gardelegen, Sachsen-Anhalt

Am Sonntagmorgen wurden laut Polizei in Gardelegen die Wirtin und die Gäste einer Gaststätte von einer 15-köpfigen Gruppe Rechtsextremer beschimpft und bedroht. Dabei sollen Sätze wie „Wir machen dich und den Laden platt“ sowie „Wir stecken hier alles an“ gefallen sein, berichteten die Beamten. Ein Gast sei verletzt worden.[…]

mdr.de, 13.07.2014


Ausländerfeindliche Musik und Gewalt (13.07.2014)
Burg, Sachen-Anhalt

Dem Polizeibericht zufolge waren die ausländerfeindlichen Texte bis auf die Straße zu hören. (…) Ein anderer Gast habe einem Beamten mit der Faust ins Gesicht geschlagen, hieß es. Die insgesamt 12 Beamten setzten Pfefferspray ein, um die Situation unter Kontrolle zu bekommen. […]

mdr.de, 13.07.2014


Rechte Szene stellt schwarze Kreuze in Wismar, Crivitz, Teterow, Bützow, Grevesmühlen und Krakow am See auf (13.07.2014)
Mecklenburg-Vorpommern

In Sozialen Netzwerken gab es einen bundesweiten Aufruf der rechtsmotivierten politischen Szene zu Aktionen am 13.07.2014 unter dem Motto ´SCHWARZE KREUZE DEUTSCHLAND´. Dem Aufruf zufolge beabsichtigt man mit der Aktion ´die Deutschen Opfer von Ausländergewalt´ in die öffentliche Erinnerung zu bringen.

Es kam bislang zur Feststellung von insgesamt 59 schwarzen Kreuzen in Crivitz, Redentin, Teterow, Bützow, Grevesmühlen und Krakow am See. Zum Teil waren an den schwarzen Holzkreuzen Zettel angebracht, mit denen der deutschen Opfer von Ausländergewalt´ gedacht werden sollte.

Die aufgestellten Kreuze wurden unmittelbar nach Feststellung entfernt. Der kriminalpolizeiliche Staatsschutz hat die festgestellten Sachverhalte übernommen.

Polizeipräsidium Rostock, 13.07.2014


Sachbeschädigung durch Gullideckel an Synagoge!(14.07.2014)
Gelsenkirchen, Nordrhein-Westfalen

In der Nacht zum Montag gegen 01:30 Uhr warfen bislang unbekannte Täter mit einem Gullideckel eine Glasscheibe der jüdischen Synagoge auf der Georgstraße in der Gelsenkirchener Innnenstadt ein. Dieser wurde offensichtlich nahe der Örtlichkeit zuvor ausgehoben. Nach Zeugenangaben passierte unmittelbar vorher eine Personengruppe das Gebäude.

Polizei Gelsenkirchen, 14.07.2014


Unbekannte beschädigen Gedenkstein einer Synagoge (14.07.2014)
Detmold, Nordrhein-Westfalen

Der Staatsschutz des Polizeipräsidiums Bielefeld ermittelt wegen einer gemeinschädlichen Sachbeschädigung an einem Gedenkstein einer Synagoge in der Detmolder Innenstadt. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen, weil eine politische Motivation für die Tat nicht auszuschließen ist. Es werden Zeugen gesucht. Ein Gedenkstein einer Synagoge an der Lortzingstraße 5 in Detmold wurde im Zeitraum von Freitag, 11.07.2014, 19.30 Uhr, bis Montag, 14.07.2014, 8.30 Uhr, von unbekannten Tätern mit roter Farbe übergossen. Der beschädigte Gedenkstein liegt für jedermann frei zugänglich zum Gehweg der Lortzingstraße. Der Gedenkstein wurde so mit Farbe übergossen, dass der Eindruck von herunter gelaufenen Blutspuren entstanden ist.

Polizeipräsidium Bielefeld, 14.07.2014


Antisemitischen Parole an Synagoge (14.07.2014)
Frankfurt am Main, Hessen

Die Frankfurter Polizei bestätigte unterdessen, dass die Mauer der Synagoge im Baumweg mit einer antisemitischen Parole beschmiert wurde. Der Schriftzug »Tuck Juden« (gemeint ist wohl »Fuck Juden«) sei vermutlich am späten Freitagabend angebracht worden. Man nehme den Vorfall »sehr ernst« und habe Ermittlungen aufgenommen, hieß es. […]

Frankfurter Rundschau, 14.07.2014


Unbekannter beschmiert Dresdner Synagoge(11.07.2014)
Dresden, Sachsen

Ein Unbekannter hat die Dresdner Synagoge beschmiert. Er sprühte auf einer Länge von zehn Metern den Spruch »Stop killing people« in schwarzer Farbe an die Fassade, wie die Polizei mitteilte.[…]

Leipziger Volkszeitungt, 11.07.2014


Nazi-Schmierereien (16.07.2014)
Münster, Hessen

Hülya Lehr, Vorsitzende des Ausländerbeirats, entdeckte die Hakenkreuze und andere Insignien aus der Zeit des Nationalsozialismus im Ortsteil Breitefeld an einer Garagenfront an der Munastraße. Eine Feuerstelle am Rand der Bebauung in Richtung Wald gibt ihr Anlass zur Vermutung, »dass sich hier die rechte Szene trifft. […]

op-online.de, 16.07.2014


Rechte Propaganda vor Gedenkstätte (15.07.2014)
Oranienburg, Brandenburg

Direkt vor dem Besucherzentrum hinterließen die Neonazis dort ein Kreuz und posierten für ein Foto. Ein Sprecher der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten nannte die Aktion auf PNN-Anfrage erschreckend. […]

PNN.de, 15.07.2014


Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund (17.07.2014)
Krugsdorf, Mecklenburg-Vorpommern

Am 17.07.2014 gegen 04:30 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung am Kiessee bei Krugsdorf im Landkreis Vorpommer-Greifswald.

Sechs Jugendliche aus Berlin im Alter zwischen 15 und 17 Jahren reisten bereits am 16.07.2014 an und übernachteten in ihren Zelten am See. Gegen 04.30 Uhr wurden sie durch Lärm geweckt, der durch zwei Frauen im Alter von 32 und 15 Jahren verursacht wurde. Die 32-Jährige, griff einen dunkelhäutigen 16-Jährigen der Jugendgruppe mit den Worten ´Heil Hitler´ verbal an und bezeichnete ihn als ´Kanaken´. Im weiteren Verlauf warf sie Steine und eine Bierflasche in seine Richtung, die ihn glücklicherweise nicht trafen.

Nachdem die beiden weiblichen Personen den Strand verließen, wurde die Polizei verständig. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung konnte im Ort Krugsdorf dann die 32-jährige Tatverdächtige festgestellt werden. Die junge Frau ist bereits in anderen Deliktsfeldern polizeilich in Erscheinung getreten. Alle beteiligten Personen waren deutsche Staatsangehörige.

Unter anderem wurde eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Beleidigung, der versuchten gefährlichen Körperverletzung und der Verwendung von Parolen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

Polizeipräsidium Neubrandenburg, 17.07.2014


"Free Palestina" und daneben ein "Hakenkreuz" geschmiert (18.07.2014)
Eiterfeld, Hessen

Vermutlich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (16./17.07.) brachten Unbekannte Farbschmierereien an der Bushaltestelle in der Hünfelder Straße, an der dortigen Sandsteinmauer, an. Mit schwarzer Sprayfarbe wurden die Wörter „Free Palestina“ und darunter die Buchstaben „NSU“ und daneben ein „Hakenkreuz“ in einer Länge von 2,60m und Höhe von 0,95cm angebracht. Die Bushaltestelle befindet sich rechts neben der Gedenktafel zur Erinnerung an die Reichspogromnacht.

Polizeipräsidium Osthessen, 18.07.2014


Anti-israelische Schmierereien am Landtag (17.06.2014)
Wiesbaden, Hessen

Das berichtete der CDU-Abgeordnete Alexander Bauer am Donnerstag im Plenum. «Ich habe es heute morgen erlebt, als ich vom Hotel zum hessischen Landtag kam, dass ich Landtagsmitarbeiter gesehen habe, die Schmierereien mit vermutlich anti-israelischen Parolen vom Gehweg entfernt haben», sagte er. Die Landtagsverwaltung bestätigte, dass Hausmitarbeiter bei ihrem morgendlichen Rundgang die Parolen entdeckt und entfernt hätten. […]

Frankfurter Rundschau, 17.06.2014


Erneut Steine auf Parteibüro der Linken geworfen (17.07.2014)
Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern

Unbekannte haben ein Parteibüro der Linken in Stralsund (Kreis Vorpommern-Rügen) mit Steinen attackiert.(…)Nach Angaben der Sprecherin wurden die Parteibüros in Grimmen und Stralsund bisher mehrfach mit rechtsextremen Aufklebern beklebt oder beschmiert. […]

Die Welt, 17.07.2014


Als »Scheiß Juden« beschimpft (18.07.2014)
Leipzig, Sachsen

In Höhe Gewandgässchen zeigten sich dann die ersten Personen der Gegenkundgebung mit Israelfahnen und stimmten Sprechchöre wie »Free Gaza From Hamas« an. Was von den Teilnehmern der Spontandemonstration mit teils stark aggressiven Reaktionen aufgenommen wurde. Es flogen vereinzelt Gegenstände in Richtung der anwesenden Gegendemonstranten und es wurde, sobald in Reichweite, nach ihnen geschlagen. (…) Wenig später begegneten sich die beiden Gruppen jedoch erneut am Schillerpark. Dort fielen dann auch die letzten Hemmungen bei den Teilnehmern der Spontandemonstration.Die Gegendemonstranten wurden als »Scheiß Juden« beschimpft. […]

Leipziger Internet Zeitung, 18.07.2014


Übergriff auf Landtagsabgeordnete (18.07.2014)
Erfurt, Thüringen

Die NPD-Teilnehmer waren alles andere als erfreut, dass einige Abgeordnete der SPD, Grünen und Linken mit Plakaten direkt am Kundgebungsort der Neonazis protestierten. Als die Landtagsabgeordnete Dr. Johanna Scheringer-Wright eines der Anti-Neonazi-Plakate vom Rande der NPD-Kundgebung holen wollte, wurde sie von einem Teilnehmer der NPD-Veranstaltung körperlich bedrängt und geschubst. […]

Störungsmelder, 18.07.2014


Rechtsextremer Vorfall in Gedenkstätte Buchenwald (18.07.2014)
Weimar, Thüringen

Wie die Polizei mitteilte, waren sieben Personen auf der Gedenkstätte unterwegs und riefen rechte Parolen. Einer von ihnen zeigte den Hitler-Gruß. […]

Leipziger Volkszeitung, 18.07.2014


Antisemitische Parolen bei Pro-Gaza-Demo (17.07.2014)
Berlin-Charlottenburg

Über socialmedia-Foren sprachen sich rund 400 Pro-Gaza-Demonstrierende ab, die israelsolidarische Kundgebung im Rahmen der bundesweiten Aktion „Stand with Israel“ am Joachimstaler Platz in Charlottenburg zu stören. Die Polizei konnte nur mit einem großen Aufgebot dafür sorgen, dass die Pro-Israel-Kundgebung nicht angegriffen werden konnte. Daraufhin skandierten die aufgebrachten Demonstrierenden antisemitische Parolen wie „Jude, Jude, feiges Schwein, komm‘ heraus und kämpf allein'“ oder „Kindermörder Israel“. Desweiteren wurde eine Israelflagge verbrannt. Laut Tagesspiegel attackierten palästinasstämmige Jugendliche Polizeibeamte mit Flaschen und Böllern, ein Beamter wurde leicht verletzt.

tagesspiegel, 19.07.2014

tagesspiegel, 21.07.2014


Holocaustrelativierung bei Pro-Gaza-Demo (18.07.2014)
Mainz, Rheinland-Pfalz

1.500 Personen nahmen an einer Pro-Gaza-Demonstration teil.

„Neben zahlreichen palästinensischen Flaggen wehten auch grüne Fahnen, die denen der Terrororganisation Hamas ähnelten. Auf Schildern wurde Freiheit für Gaza gefordert, wurden aber auch Fotos von deutschen Verbrechen aus dem 2. Weltkrieg gezeigt.“ […]

Zudem waren Sprechchöre wie „Nieder, nieder, Israel“ zu hören.

Allgemeine Zeitung, 18.07.2014


Hassprediger ruft zum Mord an Juden auf (22.07.2014)
Berlin, Neukölln

„In einem Internet-Video, das Medienberichten zufolge in der Al-Nur-Moschee in Berlin-Neukölln aufgenommen worden sein soll, ist zu sehen, wie er für den Tod der Juden betet. Ismail ist Verfassungsschutz ein Zugpferd der radikalen Islamistenszene.“ […]

rbb online, 22.07.2014


Vereitelter Anschlag auf Synagoge nach Pro-Gaza-Demo (20.07.2014)
Essen, Nordrhein-Westfalen

„Auf einem Protestzug der Linkspartei in Essen wurden Flaggen der Terrorgruppen Hamas und al-Qaida geschwenkt und die Teilnehmer einer pro-israelischen Kundgebung angegriffen. Die Polizei nahm 14 Personen fest, die offenbar einen Anschlag auf die Essener Synagoge planten.“ […]

BZ, 20.07.2014


Gewalttätige Übergriffe nach Pro-Gaza-Demo (20.07.2014)
Essen, Nordrhein-Westfalen

„Doch nach Ende der Kundgebung kesselten rund 200 Pro-Gaza-Aktivisten vor dem Bahnhof eine hundertköpfige Pro-Israel-Demonstration »Gegen Antizionismus und Terror« ein. Es flogen Flaschen, die Polizei legte einen Schutzring um die Pro-Israel-Demonstration und musste mit einem Großeinsatz eine Eskalation verhindern.“ […]

taz, 20.07.2014


Fastfood-kette nach Pro-Gaza-Demo gestürmt (21.07.2014)
Nürnberg, Bayern

Nach einer antiisraelischen Demonstration, die mit 3.000 TeilnehmerInnen weit größer war als angenommen, stürmten mehrere Hunderte Demonstrierende nach Beendigung der Kundgebung die Burgerking-Filiale am Nürnberger Hauptbahnhof. Dabei skandierte die Menge Parolen wie „Kindermörder Israel“.

„Die Konzerne würden von Juden geführt und müssten daher boykottiert werden, hieß es zunächst zur Begründung.“ […]

Auch auf einem Youtube-Video ist der Vorfall deutlich belegt.

nordbayern.de, 23.07.2014


Holocaustrelativierung und Antisemitismus bei Pro-Gaza-Demo
Regensburg, Bayern

Bei einer sogenannten „Friedensdemonstration“ zogen rund 200 TeilnehmerInnen gegen Israel durch die Regensburger Altstadt. Hierbei kommt es zu holocaustrelativierenden Aussagen: „Gestern Opfer- heute Täter“ oder auch:

Hitler habe die Juden umgebracht, brüllt ein etwas korpulenter Mann in die Menge. Mit Israel und den Palästinensern sei es »genau dasselbe«. […]

Viele der DemonstrantInnen tragen T-shirts mit einem Gesicht, das durch einen Davidstern geknebelt wird. Zudem ist wiederholt die Parole „Kindermörder Israel“ zu hören.

regensburg-digital, 19.07.2014


Israelfahne zertrampelt auf Pro-Gaza-Demo (23.07.2014)
Freiburg, Baden-Württemberg

Das Café Palestine und Die Linke.SDS riefen zu einer Pro-Gaza-Demonstration auf. Während diese nach Polizeiangaben friedlich verlief, meldeten Augenzeugen, dass mitten im Demonstrationszug eine Israel-Flagge zertrampelt wurde.

„>>Wieso wurde dann eben eine israelische Fahne zertrampelt?<< Das sei nicht in ihrem Sinne, erklärten die Veranstalter, aber sie hätten es auch gar nicht bemerkt.“ […]

Badische Zeitung, 23.07.2014


Gewalttätige Eskalation nach Pro-Gaza-Demo (20.07.2014)
Göttingen, Niedersachsen

Nach einer Pro-Gaza-Demonstration mit rund 600 TeilnehmerInnen kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit GegendemonstrantInnen, die sich mit mehreren Israelflaggen zeigten.

„Dabei kam es nach derzeitigen Erkenntnissen aus der Gruppe der »Gaza-Demo« heraus zu Übergriffen gegen die Teilnehmer der Gegendemonstration. Die Einsatzkräfte mussten schließlich vereinzelt den Schlagstock einsetzen, um die Übergriffe zu unterbinden.“ […]

hna.de, 20.07.2014


Israelisches Ehepaar am Rande von Pro-Gaza-Demo attackiert (21.07.2014)
Berlin, Mitte

Am Rande einer Pro-Gaza-Demonstration wurde ein israelisches Ehepaar von einigen Teilnehmern der Demo massiv bedroht. Der Mann trug eine Kippa.

„»Hätte die Polizei uns nicht geschützt, hätten sie uns wohl umgebracht«, sagte die israelische Ehefrau der Jüdischen Allgemeinen“.

Jüdische Allgemeine, 21.07.2014


Holocaustrelativierung und Antisemitismus auf Pro-Gaza-Demo (23.07.2014)
Berlin, Mitte

Etwa 800 TeilnehmerInnen kamen dem Aufruf mehrere palästinensischer und linker Gruppen, sowie dem Studierendenverband der Linken, SDS, zu einer Pro-Gaza-Demonstration nach.

Dabei wurden antisemitische Sprechchöre gegrölt wie „Scheiß Juden, wir kriegen euch alle“ oder „Kindermörder Israel“ . Gleichzeitig wurde der Holocaust relativiert, indem Gaza mit dem Wahrschauer Ghetto verglichen wurde. Zudem wurden Plakate hochgehalten mit dem Slogan „Stop doing what Hitler did to you“, einige junge Männer trugen T-Shirts mit der Aufschrift „Stop den Holocaust in Gaza“.

Jüdische Allgemeine, 23.07.2014


Angriff auf Grünen-Politiker bei Pro-Gaza-Demo (21.07.2014)
Hannover, Niedersachsen

„Weil sie eine Israel-Fahne bei einer Palästina-Demo in Hannover hissten, wurde eine Gruppe pro-israelischer Demonstranten um den Bundestagsabgeordneten Sven Kindler von einem Unbekannten attackiert.“ […]

Die Welt, 21.07.2014


Israelische Flagge am Rathaus angezündet (17.07.2014)
Memmingen, Bayern

„Die Fahne war gehisst worden, weil eine Straße nach einem Euthanasie-Opfer aus Memmingen benannt wurde. Deshalb gab es einen Empfang für die aus Israel angereisten Nachfahren der Angehörigen im Rathaus“ […]

Unbekannte zündeten die Fahne nachts an. Laut Kripo Memmingen gibt es Hinweise auf einen Zusammenhang mit der Situation im Nahen Osten.

Augsburger Allgemeine, 17.07.2014


Eskalation nach Pro-Gaza-Demo vor israelischer Botschaft (23.07.2014)
Berlin-Schmargendorf

„Nach Abschluss einer pro-palästinensischen Kundgebung am Montag vor der israelischen Botschaft eskalierte die Situation zwischen den Demonstranten und der Polizei. Die Beamten nahmen mehrere Menschen fest. Es gab Verletzte.“ […]

Jüdische Allgemeine, 23.07.2014


Pro-Gaza-Demo: Mobilisierung von Kindern (23.07.2014)
Berlin, Mitte

„Augen auf, unsere Kinder gehen drauf“ – Wie zum Beweis haben sie ihre Kinder mitgebracht, ihren rote Farbe auf die Kleidung gemalt und sie zusammen mit rot verschmierten Puppen auf den Boden gelegt.

Morgenpost, 23.07.2014


NPD-Abgeordneter sitzt im Mannheimer Gemeinderat (24.07.2014)
Mannheim, Baden-Württemberg

Nach der Kommunalwahl im Mai sitzt ein NPD-Abgeordneter im Mannheimer Stadtrat.

„Er, das ist Christian Hehl, mit 3645 Stimmen frisch gewählter Stadtrat und NDP-Mitglied. Der 45-Jährige, in der Szene „Hehli“ genannt, war und ist in mehreren rechtsextremen Gruppen engagiert – und wegen Volksverhetzung, Körperverletzung und Landfriedensbruch vorbestraft.“ […]

Zollern-Alb-Kurier, 24.07.2014


Neonazis stören Fußballspiel gegen israelisches Team (23.07.2014)
Dortmund, Nordrhein-Westfalen

„Die Rechtsradikalen waren einzeln durch den Einlass gekommen und für das Personal an der Kasse als Neonazi-Gruppe nicht zu erkennen. Auf dem Zuschauerrang haben sie dann zwei Palästinenserflaggen und eine Fahne des Deutschen Kaiserreichs entrollt und Parolen skandiert wie »Juden raus aus Palästina. Nie wieder Israel« oder »Mörder«.“ […]

RuhrNachrichten.de, 23.07.2014


Rechte Parolen und Hitlergruß vor Asylunterkunft (24.07.2014)
Friesack, Brandenburg

„Drei junge Männer haben am frühen Mittwochmorgen vor der Asylbewerberunterkunft in Friesack rechtsgerichtete und ausländerfeindliche Parolen skandiert. Zudem zeigten sie mehrfach den Hitlergruß.“ […]

Märkische Onlinezeitung, 24.07.2014


Rathaus und Schule mit antisemitischen Parolen beschmiert (23.07.2014)
Altdorf, Bayern

„In der Nacht von Montag auf Dienstag haben Unbekannte das Rathaus und die Mittelschule in Altdorf mit antisemitischen Sprüchen beschmiert. Die Polizei konnte die Täter bislang noch nicht ermitteln.“ […]

nordbayern.de, 23.07.2014


Holocaust-Mahnmal demoliert (24.07.2014)
Herne, Nordrhein-Westfalen

Es besteht aus einer dunklen Steinplatte, die als Rampe zu einer aufrecht stehenden Gedenktafel führt. Darauf erinnern 400 Okulare an die 400 von den Nazis ermordeten Juden aus Herne und Wanne-Eickel. Mehrere dieser Glaskörper und die Wand des Mahnmals wurden nun beschädigt. […]

wdr.de, 24,07.2014


Rathaus mit antisemitischen Parolen beschmiert (23.07.2014)
Altdorf, Bayern

Die Täter besprühten nach Angaben der Polizei sowohl die Eingangstüre als auch die Gebäudewand der Altdorfer Mittelschule mit antisemitischen und politischen Parolen. (…) An der Rückseite des Rathauses wurde ebenfalls ein antisemitischer Schriftzug angebracht und mehrere Fenster eingeschlagen. […]

nordbayern.de, 23.07.2014


Stolperstein beschmiert (24.07.2014)
Chemnitz, Sachsen

Der Israel Miller gewidmete Stolperstein in der Senefelder Straße im Chemnitzer Ortsteil Bernsdorf ist beschmiert worden. Unbekannte haben rote Farbe darüber geschmiert und den im Fußweg eingelassenen Gedenkstein so unkenntlich gemacht. […]

freiepresse.de, 24.07.2014


Mann wegen Kippa attakiert (25.07.2014)
Berlin, Charlottenburg – Wilmersdorf

Gestern Abend zeigte ein Mann eine Körperverletzung und Sachbeschädigung in Charlottenburg an. Nach eigenen Angaben war der 18-Jährige gegen 19.25 Uhr in der Augsburger Straße unterwegs und soll unvermittelt von einem Unbekannten in das Gesicht geschlagen worden sein. Anschließend soll der Täter noch absichtlich auf die durch den Schlag heruntergefallene Brille des Mannes getreten sein. Der Angegriffene flüchtete in eine nahegelegene Synagoge. Er vermutet, aufgrund seiner getragenen Kippa geschlagen worden zu sein. Eine ärztliche Behandlung lehnte er ab. Der Täter flüchtete unerkannt. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Polizei Berlin, 25.07.2014


Unbekannte kündigten Anschlag auf Alte Synagoge in Essen auf Facebook an (25.07.2014)
Essen, Nordrhein-Westfalen

„Am gestrigen Donnerstag dann tauchte unter den Veranstaltungshinweisen auf Facebook ein Termin für diesen Freitag um 3 Uhr nachts auf- Titel: »Angriff auf die Alte Synagoge in Essen.« Unbekannte kündigten an, mit Molotow-Cocktails, Benzin, Waffen und Steinen die Synagoge zu zerstören -begründet wurde die Drohung damit, dass Juden »unsere Geschwister« töten und ihnen das Land wegnehmen würden.“ […]

The Huffington Post, 25.07.2014


Synagoge in Barmen beschmiert (25.07.2014)
Wuppertal-Barmen, Nordrhein-Westfalen

„In Barmen ermittelt nun die Polizei gegen noch unbekannte Schmierer, die letzte Nacht die Bergische Synagoge mit dem Schriftzug „Free Palestine“ „verschönern“ wollten. Anzeige hatte die jüdische Kultusgemeinde gestellt.“ […]

shortnews, 25.07.2014


Zoll stellt Tassen mit Hitler-Motiv sicher (25.07.2014)
Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen

„In den Koffern von Urlaubsheimkehrern hat der Zoll in den vergangenen Tagen zunehmend Kaffeebecher mit verbotenen Nazisymbolen gefunden. Die Tassen zeigten etwa Hitler oder das Hakenkreuz, berichtete der Sprecher des Hauptzollamts Düsseldorf, Michael Walk.“ […]

RP online, 25.07.2014


Sitzpoller und Tischtennisplatte mit Hakenkreuzen beschmiert (25.07.2014)
Gera, Thüringen

„Durch einen Hinweis aus der Bevölkerung erfuhr die Polizei in Gera, dass Sitzpoller und eine Tischtennisplatte im Park der Jugend unter anderem mit Hakenkreuzen beschmiert wurden.“ […]

Ostthüringer Zeitung, 25.07.2014

 


Shoah-Denkmal erneut geschändet (25.07.2014)
Herne, Nordrhein-Westfalen

„Ein Mahnmal für die im Zweiten Weltkrieg ermordeten Juden in Herne bei Bochum ist zum vierten Mal in diesem Jahr schwer beschädigt worden. Unbekannte zerstörten mehrere in das »Shoah-Denkmal« eingelassene Glaskörper.“ […]

idea, 25.07.2014


Al-Quds Demonstration Berlin: "Israel-vergasen"- und "Sieg-Heil"-Rufe (25.07.2014)
Berlin, Charlottenburg

„20 bis 30 propalästinensische Demonstranten stimmten laut Tagesspiegel die Parole „Israel vergasen!“ an — ein Fall, den die Polizei als Volksverhetzung einstufen könnte. Auch „Sieg-Heil“-Rufe seien zu hören, meldete die Berliner Zeitung.“ […]

Zeit Online, 25.07.2014


Junger Mann zeigt Hitlergruß (26.07.2014)
Hildesheim, Niedersachsen

Ein 24-jähriger Russe sprach Freitagnacht eine Streife der Bundespolizei im Hildesheimer Bahnhof an. Er deutete auf drei Männer, vermutlich arabischer Herkunft, und sagte, dass man Angst haben müsse, wenn man die sieht. Dann ging er weiter, streckte den rechten Arm nach oben und brüllte „Heil Hitler“. […]

Presseportal, 27.07.2014


Holocaustrelativierung bei Pro-Palästina-Kundgebung (28.07.2014)
Münster, Nordrhein-Westfalen

Wie auf einem Foto des Bürgerbündnis gegen Antisemitismus bei einer Pro-Palästina-Demonstration in Münster zu erkennen ist, zeigten einige DemonstrantInnen holocaustrelativierende und antisemitische Plakate: „Stopp Deinen Holocaust Israhell“.

Westfälische Nachrichten, 28.07.2014

 

 


Versuchte Brandstiftung an der Bergischen Synagoge (29.07.2014)
Wuppertal-Barmen, Nordrhein-Westfalen

Am heutigen Morgen (29.07.2014), gegen 02:15 Uhr, meldete eine Anwohnerin der Polizei einen Brand im Bereich der Bergischen Synagoge an der Gemarker Straße in Wuppertal-Barmen. Nach bisherigem Ermittlungsstand warfen drei Täter mehrere Brandsätze in Richtung des Eingangs der Synagoge. Die alarmierten Einsatzkräfte fanden auf der Fahrbahn der Paul-Humburg-Straße einen brennenden Gegenstand. Im Eingangsbereich der Synagoge wurden mehrere zum Teil zerbrochene Flaschen aufgefunden. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte im Nahbereich der Synagoge ein 18-jähriger Tatverdächtiger mit bislang ungeklärter Staatsangehörigkeit festgenommen werden. Verletzt wurde niemand, am Gebäude entstand augenscheinlich kein Sachschaden. Die umfangreichen Ermittlungen dauern an.

Wuppertal Polizei, 29.07.2014


Morddrohung gegen Juden (29.07.2014)
Frankfurt a.M., Hessen

„Anonymer Anruf bei einem Frankfurter Rabbiner: Ein Unbekannter droht am Telefon damit, 30 Frankfurter Juden zu ermorden, sollte seiner Familie im Gaza etwas passieren. (…) Der Mann nahm dabei offenbar Bezug auf die aktuellen Luftangriffe der israelischen Armee auf den Gazastreifen.“ […]

Frankfurter Rundschau, 29.07.2014


Hitlergruß und "Sieg Heil"-Rufe während Fußball-WM (28.07.2014)
München, Bayern / Frankfurt (Oder), Brandenburg

„So wurde bei einer Feier nach dem Finale auf der Leopoldstraße in München von Teilnehmern der Hitler-Gruß gezeigt. In Frankfurt an der Oder schlugen in derselben Nacht randalierende Jugendliche Scheiben ein und riefen „Sieg Heil“. […]

Welt, 28.07.2014


Antisemitische Ausschreitungen und Beschädigung von Israelfahnen bei Pro-Gaza-Demo (27.07.2014)
Tuttlingen, Baden-Württemberg

„Nach der Demonstration am Samstag in der Tuttlinger Innenstadt für Frieden in Nahost ermittelt die Polizei gegen mehrere Teilnehmer. Sie sollen die israelische Fahne von Gegendemonstranten beschädigt haben. Es soll es auch zu »Juden raus«-Rufen gekommen sein.“ […]

swr.de, 27.07.2014


Strafverfahren wegen Volksverhetzung gegen CDU-Politiker (28.07.2014)
Seesen/Goslar, Niedersachsen

„Die Polizei in Goslar habe offiziell ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung und der Beleidigung eingeleitet, sagte ein Sprecher am Montag.Der langjähriger Ratsherr hatte auf seiner Facebook-Seite Anfang Juli geschrieben: «Juden sind scheiße»“. […]

Frankfurter Rundschau, 28.07.2014


Nazi-Parolen an der Wupper (29.07.2014)
Dahlerau / Radevormwald, Nordrhein-Westfalen

„Dort hatte ein Spaziergänger die Schmierereien entdeckt und die Polizei alarmiert, so die Polizeisprecherin. Im Schnellental im Bereich Wülfingstraße. prangten sie wieder: rechtsradikale Schriftzüge, Hakenkreuze, Graffiti-Tags. Jetzt ermittelt der Staatsschutz in Köln.“ […]

Remscheider Generalanzeiger, 29.07.2014


Erzieherin mit rechtsradikalem Hintergrund aus Kita entlassen (21.07.2014)
Brück, Brandenburg

„Die Christliche Kita Hasenbande, getragen durch die Elterninitiative Christliche Kita Brück e. V., hat Anfang Juli erstmalig Informationen erhalten, aus denen Verbindungen zur rechtsradikalen Szene der Mitarbeiterin Nicola Brandstetter hervorgehen. Aufgrund der aktuellen Informationen und nach Prüfung aller rechtlichen Belange hat der Verein entschieden, Frau Brandstetter per sofort und bis zum Ausscheiden aus der Kita von allen Diensten freizustellen.“ […]

Christliche Kita Hasenbande, 21.07.2014


Hakenkreuze auf jüdischem Mahnmal vor Neonazi-Aufmarsch (28.07.2014)
Bad Nenndorf, Niedersachsen

„Wenige Tage vor dem alljährlichen Neonazi-Aufmarsch von Rechtsextremen haben Unbekannte ein jüdisches Mahnmal in Bad Nenndorf geschändet. Der Gedenkstein der Jüdischen Gemeinde wurde nach Polizeiangaben in der Nacht zum Montag mit Hakenkreuzen beschmiert.“ […]

Hamburger Abendblatt, 28.07.2014


Rassistische Beleidigung (26.07.2014)

Dresden, Sachsen

Dresdner Polizeibeamte konnten Samstagabend einen 27-Jährigen stellen. Er hatte zuvor eine junge Frau wegen ihres Aussehens beleidigt und ihren Vater geschlagen.Die 16-Jährige und ihr 43-jähriger Vater (Marokkaner) waren mit einer Straßenbahn der Linie 11 aus Richtung Lenneplatz in Richtung Räcknitzhöhe unterwegs. Mit in der Bahn war der 27-Jährige. Zunächst beleidigte er die junge Frau wegen ihres Kopftuches. Nachdem alle an der Haltestelle Räcknitzhöhe ausgestiegen waren, setzte der 27-Jährige seine Beschimpfungen fort und schlug den 43-Jährigen ins Gesicht.

Dresden Polizei, 26.07.2014


Rassistisch motivierte Körperverletzung (29.07.2014)
Berlin, Neukölln

„Wegen des Verdachts auf einen rassistisch motivierten Überfall auf einen 52-Jährigen ermittelt die Berliner Polizei. Der Mann gab an, dass ein unbekannter Täter ihm von hinten einen Gegenstand auf den Kopf geschlagen und ihn fremdenfeindlich beleidigt habe.“ […]

Berliner Zeitung, 29.07.2014

 


Anschlag auf Jüdin (31.07.2014)
Frankfurt a.M., Hessen

„Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag eine Flasche in das Badezimmer einer Frankfurter Jüdin geworfen und »Judenschwein« gerufen. Da die Frau antisemitisch beleidigt worden sei, gehe man von einem politischen Hintergrund der Tat aus.“ […]

Frankfurter Rundschau, 31.07.2014


Hakenkreuze auf KZ-Friedhof (31.07.2014)
Kaufering, Bayern

„Auf dem KZ-Friedhof im oberbayerischen Kaufering haben Unbekannte Grabsteine mit Hakenkreuzen beschmiert.“ […]

schwäbische.de, 31.07.2014


Dortmunder Neonazis stören Fußballspiel mit antisemitischer Provokation (30.07.2014)
Dortmund, Nordrhein-Westfalen

„Zur Sportveranstaltung fanden sich auch etwa anderthalb Dutzend Rechtsextremisten ein, um zwei palästinensische Fahnen sowie die schwarz-weiß-rote Fahne des 1918 untergegangenen Kaiserreichs zu zeigen. Dabei riefen sie Parolen wie »Nie wieder Israel« und »Solidarität mit Palästina«, bevor sie nach längerem Zögern von anwesenden Polizisten vom Spielgelände entfernt wurden.“ […]

Endstation Rechts, 30.07.2014


Verletzte nach rassistischem Überfall (29.07.2014)

Dresden, Sachsen

Gestern Abend wurden bei einer Auseinandersetzung in einer Wohnung eine Frau (35) und ein Mann (29) verletzt. Polizeibeamte stellten die vier Angreifer (19/27/31/28 Jahre) noch in der Wohnung fest. Das Quartett hatte an der Wohnung der 35-Jährigen geklingelt. Als sie daraufhin die Tür öffnete, drängten die vier Männer in die Wohnung. Anschließend schlugen sie auf den 29-jährigen tunesischen Staatsangehörigen sowie die 35-jährige Dresdnerin ein. Dabei äußerten die Angreifer auch fremdenfeindliche Parolen.

Sachsen Polizei, 29.07.2014


Rassistische Attacke auf Jugendlichen (31.07.2014)
Saalfeld, Thürigen

„Wie die Polizei heute berichtete, sprach ein völlig betrunkener Mann den 15-Jährigen kurz vor Mitternacht in einem Schnellrestaurant zunächst wegen dessen Hautfarbe und Herkunft an. Kurze Zeit später lief der 30-Jährige auf dem Parkplatz erneut auf den Jugendlichen zu und schlug ihm mit der Faust in den Bauch.“ […]

e110, 29.07.2014


Volksverhetzende Parolen in Nähe von Synagoge (31.07.2014)
Kassel, Hessen

„Die Kasseler Polizei hat am Donnerstag eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung gefertigt.Es handelte sich um volksverhetzende Parolen gegen Juden.“ […]

hna.de, 31.07.2014


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