Ausstellung Haveldüne

Monitoring (Archiv März 2014)

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Schulleiterin wünschte "Sieg Heil" (04.03.2014)
Weißenburg, Bayern

Es ist der letzte Tag vor den Faschingsferien an der Realschule im mittelfränkischen Weißenburg, die Schüler haben Fahrzeuge für einen Wettbewerb gebaut. Zum Start wünscht die Rektorin viel Glück – und „Sieg Heil“. […]

Süddeutsche Zeitung, 04.03.2014


Gedenkstele mit Fäkalien beschmiert (05.03.2014)
Merseburg, Sachsen-Anhalt

Die Merseburger Feuerwehr musste die Gedenkstele für ermordete Sinti und Roma in Merseburg reinigen, nachdem das Denkmal am Neumarkt mit Fäkalien beschmiert worden war. […]

Mitteldeutsche Zeitung, 05.03.2014


16-Jährige beleidigt (28.02.2014)
Dresden, Sachsen

Freitagabend konnten Dresdner Polizeibeamte einen 48-Jähriger stellen, der eine junge Frau (16) auf der Mügelner Straße aufgrund ihres Aussehens beleidigt hatte.

Die Dresdnerin mit marokkanischen Herkunft war mit ihrer Mutter auf der Mügelner Straße unterwegs. In Höhe der Bushaltestelle »Seidnitzer Weg« machte der 48-Jährige zunächst abfällige Bemerkungen, da die junge Frau ein Kopftuch trug. Anschließend beleidigte der Mann die Frau mit Worten und Gesten. Danach stieg der Mann und seine Begleiterin in einen Bus und fuhren davon.

Alarmierte Polizeibeamte konnten den 48-Jährigen kurz darauf auf der Zamenhofstraße, Haltestelle Niederseidewitzer Weg stellen. Er war augenscheinlich alkoholisiert.

Polizeidirektion Dresden, 03.03.2014


Fremdenfeindliche Beleidigung und Steinwurf (18.04.2014)
Berlin, Neukölln
Heute Vormittag kam es zu einer fremdenfeindlichen Beleidigung mit anschließendem Steinwurf in Neukölln. Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren gegen 9.30 Uhr eine 16-Jährige in Begleitung einer 25-Jährigen auf dem Kottbusser Damm unterwegs, als sie aus einer dreiköpfigen Gruppe heraus fremdenfeindlich beleidigt wurden. Anschließend warf einer aus der Gruppe einen Stein in Richtung der Jugendlichen und ihrer Bekannten, der sie jedoch nicht traf. Alarmierte Polizisten stellten drei Tatverdächtige im Alter von 23, 44 und 46 Jahren noch in Tatortnähe. Nach Feststellung der Personalien konnten sie ihren Weg fortsetzen.

Polizei Berlin, 18.04.2014


Farbschmiererei im U-Bahnhof (06.03.2014)
Berlin, Charlottenburg-Wilmersdorf

Von Unbekannten wurde gestern Nachmittag ein U-Bahnhof in Wilmersdorf beschmiert. Gegen 16 Uhr entdeckten Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes im Gleisgang des U-Bahnhofes Spichernstraße ein Hakenkreuz und ein mit Runen geschriebenes Wort. Beides wurde an eine Wand zum Zugang zu einem Traforaum aufgebracht. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Polizei Berlin, 06.03.2014


Volksverhetzung (06.03.2014)
Hagen, Nordrhein-Westfalen

Verkleidet im Matrosenanzug stand am gestrigen Nachmittag (05. März) ein 39-jähriger Berliner in der Warteschlange eines Schnellrestaurants am Hagener Hauptbahnhof.

Verärgert über den zeitlichen Verzug provozierte er zunächst durch mehrmaliges Schnippen mit den Fingern und später durch provokante Gesten die Bedienung.

Sein Verhalten steigerte sich im Verlauf des Verkaufsgespräches in extrem beleidigende und ausländerfeindliche Kraftausdrücke, von denen auch drei weitere Gäste direkt betroffen waren.

Zeugen verständigten eine Streife der Bundespolizei über das nicht tolerierbare Verhalten des 39-Jährigen. Vor dem Schnellrestaurant wurde der Mann auf sein Verhalten hin angesprochen und zur Wache geführt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,1 Promille.

Zum Tatvorwurf machte der Berliner keine Angaben. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung und Beleidigung eingeleitet.

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, 06.03.2014


Hakenkreuz geschmiert (05.03.2014)
Aalen, Baden-Württemberg

Ein Unbekannter besprühte zwischen Dienstag 10 Uhr und Mittwoch 8 Uhr in der Max-Eyth-Straße eine Werbereklame eines Imbisses beim Bahnhof sowie ein unweit geparktes Großraumtaxi. Während die Reklame in silberner Lackfarbe mit einem Hakenkreuz verunstaltet wurde, besprühte der Täter das Taxi mit schwarzer Farbe.

Polizeipräsidium Aalen, 05.03.2014


Hitlergruß (07.03.2014)
Hohen Neuendorf, Brandenburg

Ein Zeuge informierte gestern Vormittag gegen 08.50 Uhr die Polizei darüber, dass in der Stolper Straße ein Mann randaliert. Er trat gegen einen geparkten Pkw und bespuckte diesen. Den Besitzer des Wagens beleidigte er. Zudem pöbelte der Mann in Richtung mehrerer Passanten. Die Polizeibeamten stellten den Mann in der Nähe eines Kreisverkehrs fest. Dabei begrüßte er die Polizisten mit einem Hitlergruß. Bei der anschließenden Verbringung zur Inspektion Oberhavel leistete er aktiven Widerstand, welcher mittels einfacher Gewalt unterbunden wurde. Der 37-Jährige stand unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest vor Ort ergab 2,47 Promille, eine Blutprobe wurde entnommen. Es wurden Strafanzeigen wegen Beleidigung, Sachbeschädigung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gefertigt. Nach seiner Ausnüchterung wurde der Mann gegen 23.40 Uhr aus dem Gewahrsam entlassen.

Polizeidirektion Nord, 07.03.2014


Rechtsradikaler bedroht Polizisten (10.03.2014)
Velten, Brandenburg

Zu diesem Zeitpunkt hätte er bereits wieder sehr laute rechtsgerichtete Musik gehört und auch seinen Selbstmord angekündigt. Nach diesem Telefonat alarmierte des Schwester des später Festgenommenen die Polizei. […]

Berliner Morgenpost, 10.03.2014


Shoah-Mahnmal erneut beschmiert (10.03.2014)
Herne, Nordrhein-Westfalen

Am heutigen 10. März, gegen 07.00 Uhr, stellte ein Mitarbeiter des Kulturzentrums fest, dass das auf dem Willi-Pohlmann-Platz in Herne stehende Shoah-Mahnmal mit einem harzhaltigen Kleber beschmiert worden ist. Darüber hinaus haben die noch unbekannten Täter einen in die Betonwand eingelassenen Glaskörper beschädigt.

Zu einer ähnlichen Sachbeschädigung an diesem Mahnmal war es bereits am 24. Februar 2014 gekommen.

Polizei Bochum, 10.03.2014


Übelriechende Flüssigkeit führt zu Unwohlsein (10.03.2014)
Berlin, Friedrichshain-Kreuzberg

Polizeibeamte des Polizeilichen Staatsschutzes nahmen heute Mittag in Kreuzberg eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung auf. Die Polizisten, die zwecks Ermittlungen in einem anderen Verfahren gegen 13 Uhr im Camp am Oranienplatz waren, erfuhren, dass in den frühen Morgenstunden ein Bewohner über Übelkeit und Unwohlsein klagte, nachdem das Informationszelt des Camps durch Unbekannte mit einer übelriechenden Flüssigkeit verschmutzt worden sei. Nach ersten Untersuchungen am Ort konnte der Verdacht auf Buttersäure nicht bestätigt werden. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz.

Berlin Polizei, 10.03.2014


Neonazi-Schmierereien (10.03.2014)
Tacherting, Bayern

Die Art und Weise, wie das Hakenkreuz und der Schriftzug „Sieg Heil“ ausgeführt sind, lassen Tachertings Bürgermeister Hans Hellmeier darauf schließen, „dass das mehr als ein dummer Jungenstreich war und tatsächlich neonazistische Motive dahinterstecken“. […]

Heimatzeitung.de, 10.03.2014


Rassistischer Übergriff (10.03.2014)
Dresden, Sachsen

Eine 34-jährige Mexikanerin ist am Freitagabend an der Haltestelle der Linie 11 Bautzner Straße/ Rothenburger Straße von einem Mann mit fremdenfeindlichen Äußerungen beleidigt worden. Danach riss der Mann die Frau zu Boden. Passanten konnten ihr helfen. […]

Dresdener-Fernsehen, 10.03.2014


Rechte Übegriffe bei Demonstration (06.03.2014)
Chemnitz, Sachsen

Die Proteste wurden jedoch durch rechte Übergriffe überschattet. Gewaltbereite Neonazis überfielen Demonstranten und verletzten mehrere leicht. »Mit diesen Aktionen haben die Teilnehmer der Nazidemo ihr wahres Gesicht gezeigt und bewiesen wovor wir seit Jahren immer wieder warnen. Auch wenn sie sich in der Öffentlichkeit immer als friedliche, disziplinierte Bürger darstellen, sind es in Wahrheit Ewiggestrige die gezielt Gewalt gegen politisch Andersdenkende einsetzen.« so Jobke weiter. […]

 

Chemnitz Nazifrei, 06.03.2014


Schule und Turnhallen großflächig mit Parolen beschmiert (11.03.2014)
Waldstetten, Baden-Württemberg

Am Montagabend war alles noch in Ordnung, am Dienstagmorgen musste festgestellt werden, dass die Franz-von-Assisi-Schule und die Stuifen- und die Schwarzhornhalle großflächig beschmiert und besudelt wurden. Rund 60 Mal hatten die Täter angesetzt, um in vielen Fällen rechte Parolen und Symbole anzubringen. Der dabei angerichtete Sachschaden ist noch schwer einschätzbar. Manche glatte Flächen sind wohl, mit einigem Aufwand, zu reinigen, andere Bereiche müssen aber sicher neu gestrichen werden. Anhand ersten Schätzungen wird derzeit von mindestens 3000 Euro Sachschaden ausgegangen.

Polizeipräsidium Aalen, 11.03.2014


Grabsteine mit Hakenkreuz beschmiert Konstanz (11.03.2014)
Konstanz, Baden-Württemberg

Eine Grabstätte, ein Gedenkkreuz sowie zwei Grabsteine und einen Abfallcontainer hat ein unbekannter Täter in der Zeit von Sonntagabend, 18 Uhr bis Montagnachmittag, 16 Uhr auf dem Konstanzer Hauptfriedhof mit einem weißen, seitenverkehrten Hakenkreuz besprüht. Der dadurch angerichtete Sachschaden kann noch nicht beziffert werden.

Polizeipräsidium Konstanz, 11.03.2014


Erneute Sachbeschädigung am Shoah-Mahnmal – Glasbehälter sichergestellt! (11.03.2014)
Herne, Nordrhein-Westfalen

Der Willi-Pohlmann-Platz in Herne! Vor dem dort stehenden Shoah-Denkmal entdeckten Herner Polizeibeamte am heutigen 11. März, gegen 00.15 Uhr, zwei Glasbehälter. Den darin befindlichen gelben bzw. schwarzen Harzlack hatten noch unbekannte Täter zuvor gegen das Mahnmal geschüttet.

Im Rahmen der intensiven Ermittlungsarbeit werden die Glasbehälter zurzeit auf mögliche Spuren untersucht.

Polizei Bochum, 11.03.2014


Rassistische Beschimpfungen und sexueller Übergriff (13.03.2014)
Mönchengladbach, Nordrhein-Westfalen

Am vergangenen Samstag, 08.03.2014, wurde eine 43jährige Frau nach der Bundesligabegegnung Borussia Mönchengladbach – Augsburg Opfer massiver rassistischer Beschimpfungen sowie eines sexuellen Übergriffs.

Die Frau stieg gegen 19:21 Uhr im Hauptbahnhof Mönchengladbach in die aus Duisburg kommende und nach Aachen fahrende Regionalbahn 10391.

Im Bahnhof und auch im Zug hielten sich zu dieser Zeit viele Fußballfans auf.

In der Regionalbahn setzten sich dann zu der späteren Geschädigten zwei Männer und eine Frau, die alle wegen ihrer Fanbekleidung als Anhänger von Borussia Mönchengladbach zu erkennen waren.

Die 43-Jährige wurde wenig später von einem der Männer und von der Frau offensichtlich wegen ihres südländischen Aussehens massiv rassistisch beschimpft und beleidigt.

Der neben ihr sitzende Mann ging sogar so weit, dass er sie an den Armen festhielt und sie im Bereich mehrerer Körperzonen unsittlich anfasste. Währenddessen kam es seitens der Frau zu weiteren rassistischen Beschimpfungen.

In Mönchengladbach – Herrath gelang es der Geschädigten, den Zug zu verlassen und die Polizei zu informieren, während das Tätertrio weiter mit dem Zug in Richtung Aachen fuhr.

Polizei Mönchengladbach, 11.03.2014


Verfassungsfeindliche Parolen (12.03.2014)
Cottbus, Brandenburg

Ein renitenter Jugendlicher sorgte gestern in den späten Abendstunden (22 Uhr) auf dem Bahnhof Cottbus für Aufsehen.

Der 15-Jährige war gerade in den Zug von Cottbus nach Senftenberg eingestiegen. In unmittelbarer Nähe einer Streife der Bundespolizei rief er plötzlich laut verfassungsfeindliche Parolen.

Anschließend wollte er sich der Personenkontrolle entziehen. Die Beamten konnten dies verhindern. Der Bahnsdorfer setzte sich nun körperlich zur Wehr. Durch einen tritt verletzte er einen Bundespolizisten am Scheinbein. Auch der mitgeführte Diensthund wurde von dem 15 Jährigen getreten.

Die Polizisten leiteten ein Strafverfahren ein. Auf den jungen Mann kommt nun ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu.

Bundespolizeidirektion Berlin, 12.03.2014


Hakenkreuzschmierer ermittelt (06.03.2014)
Görlitz, Sachsen

Ein junger Mann hatte ein Hakenkreuz auf ein DIN A 4 Blatt gemalt und zeigte dieses Passanten auf der Berliner Straße in Görlitz. Ein couragierter Bürger wollte das unterbinden und den jungen Mann zur Rede stellen. Der jedoch machte sich aus dem Staub. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf. Durch eine Fahndung im Tatortbereich, Zeugenaussagen sowie eine Täterbeschreibung konnte der Tatverdächtige schließlich bekannt gemacht werden. Der 24-jährige Görlitzer muss sich nun wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten.

Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser, 07.03.2014


Nazi-Symbole geschmiert (09.03.2014)
Wilthen, Sachsen

Offenbar Halbstarke haben Sonntagnachmittag den Boden eines Supermarktparkplatzes in Wilthen mit rechten Parolen und Symbolen verschandelt. Mit Bruchstücken von Gasbetonsteinen kritzelten die Unbekannten Hakenkreuze, SS-Runen und nationalsozialistische Schriftzüge auf die Pflastersteine. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen übernommen. Die Schmierereien wurden zeitnah unkenntlich gemacht bzw. beseitigt.

Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda, 10.03.2014


Homophobe Beleidigung (12.03.2014)
München, Bayern

>>Gay Gunners« hieß es auf dem schwulenfeindlichen Plakat, daneben wurde Mesut Özil als Comicfigur dargestellt. Die Uefa habe einen Report des Netzwerks »Fußball gegen Rassismus in Europa« (Fare), das sich gegen Diskriminierung einsetzt, erhalten, und werte diesen aus, hieß es. Laut »Telegraph« ist eine Geldstrafe für den FC Bayern — bisher nicht vorbestraft — von umgerechnet rund 60.000 Euro möglich. […]

Abendzeitung, 12.03.2014


Fremdenfeindlicher Hintergrund (12.03.2014)
Bonn, Nordrhein-Westfalen

Die Polizei Bonn bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Am Rosenmontag, zwischen 21.30 und 22.30 Uhr wurde in Bad Godesberg ein 40-jähriger Mann von mehreren Unbekannten schwer verletzt. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand ging der Mann von der Moltkestraße in Richtung der Plittersdorfer Straße. Plötzlich, so seine Angaben, kamen ihm fünf bis sechs Unbekannte entgegen. Die kostümierten Männer, die augenscheinlich angetrunken waren, stellten sich ihm entgegen und sprachen ihn aggressiv an. Plötzlich schlugen zwei Männer auf ihn ein. Als deren Begleiter versuchten, die beiden Tatverdächtigen zu stoppen, lief der 40-jährige Nichtdeutsche davon. Er war durch die Schläge nicht unerheblich verletzt worden, informierte allerdings erst später die Polizei über das Geschehen. […] Insbesondere auf Grund der gemachten Äußerungen gegen den Geschädigten kann ein fremdenfeindlicher Hintergrund nicht ausgeschlossen werden.

Polizei Bonn, 12.03.2014


Versuchte gefährliche Körperverletzung (14.03.2014)
Berlin, Marzahn-Hellersdorf

Unbekannte warfen in der vergangenen Nacht Bierflaschen in Richtung zweier Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Maxie-Wander-Straße in Hellersdorf. Die 19 und 20 Jahre alten Männer waren gegen 0.10 Uhr auf dem Weg zurück in ihre Unterkunft, als sie vor dem Objekt von etwa sechs Unbekannten aufgefordert wurden, stehen zu bleiben und kurz darauf mit Bierflaschen beworfen wurden. Nachdem sie das Gebäude unverletzt erreicht hatten, versuchte die sechsköpfige Gruppe, in das Gebäude einzudringen, was aber durch zwei Zeugen verhindert werden konnte. Nachdem sie noch eine Drohung ausgesprochen hatten, flüchteten die Angreifer. Der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

Berlin Polizei, 14.03.2014


Zeugen hörten volksverhetzende Rufe (15.03.2014)
Berlin, Neukölln

In der vergangenen Nacht sollen Unbekannte in Neukölln volksverhetzende Äußerungen gebrüllt haben. Zeugen hörten gegen 2.20 Uhr, wie vor einem Lokal Hermann- Ecke Boddinstraße aus einer Personengruppe heraus antisemitische Parolen gerufen wurden und sahen, wie einige der Gruppe den rechten Arm zum so genannten »Deutschen Gruß« in die Luft hoben.
In der Folge sollen sich zwei Männer aus der Gruppe gelöst und einen der Zeugen, der auf der gegenüberliegenden Straßenseite stand, mit einem Faustschlag und Fußtritten attackiert haben. Der 27-jährige Angegriffene wurde hierbei leicht verletzt. Während die alarmierten Polizisten einen der beiden Angreifer vorläufig festnehmen konnten, entkamen sein Komplize und der Rest der Personengruppe unerkannt.
Die weiteren Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Berlin Polizei, 15.03.2014


Angriff auf das Gedenken (16.03.2014)
Berlin, Tempehof-Schöneberg

Sehr geehrte Herren und Damen, liebe FreundInnen,

am 9. März schickte ich die Einladung zur Stolpersteinverlegung am 19. März. Anliegendes Pamphlet fand ich gestern – zusammen mit vielen abgerissenen Einladungen – in meinem Briefkasten. Die Polizei ermittelt.

Die Überschrift „Heute geklebt – morgen schon wieder abgerissen“ ist offensichtlich eine Anspielung auf meinen Artikel „Gestern verlegt – heute geschändet“ (Erschienen in der Stadtteilzeitung am 31.3.2013).

Petra Fritsche


Hakenkreuze in den Lack von Autos geritzt (17.03.2014)
Bielefeld, Nordrhein-Westfalen

In der zurückliegenden Zeit kam es in fünf Fällen zum Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (§ 86 a StGB) durch Einritzen von Hakenkreuzen in den Lack mehrerer Pkw im Bereich Bielefeld-Senne. Im Zeitraum vom 08.03.2014 (23.30 Uhr) bis zum 09.03. (08.30 Uhr) wurden an der Anschrift Breipohls Hof 64 zwei vor dem Haus geparkte Pkw auf der rechten Seite zerkratzt. Auf die Motorhaube wurde jeweils ein Hakenkreuz geritzt. Nur wenige Tage später kam es in der Nähe zum Breipohls Hof im Zeitraum vom 11.03.2014 (22.45 Uhr) bis zum 12.03.2014 (16.00 Uhr) wieder zu gleichartigen Beschädigungen an drei weiteren Pkw, die in einem Carport am Vennekampweg 6 abgestellt waren. Auch hier wurden Hakenkreuze in den Pkw-Lack geritzt.

Polizeipräsidium Bielefeld, 17.03.2014


Sachbeschädigung an Schule (17.03.2014)
Gottmadingen, Baden-Württemberg

Im Zeitraum von Samstagmittag bis Sonntagmittag sprühten Unbekannte auf einen Treppenabgang an der Gebäuderückseite der Eichendorf Schule mit silberner Farbe u.a. ein Hakenkreuz.

Polizeipräsidium Konstanz, 17.03.2014


Schmierereien (09.03.2014)
Kempen, Nordrhein-Westfalen

Schmierereien wurden heute an der Mauer der alten Gaststätte Via Stenden gesichtet. Angesichts der Tatsache, dass zur Debatte steht, die seid 2010 geschlossene Gaststätte in ein Flüchtlingslager umzufunktionieren, ist es um so erschreckender diese Botschaft von Rechtsextremen an den Wänden wieder zu finden. Wir rufen euch alle auf, Widerstand gegen die rechts Gesinnnten zu leisten und euch gemeinsam solidarisch gegenüber jedem Menschen in Kempen zu verhalten.
Denn wir haben alle nur ein gemeinsames Ziel: Wir wollen Kempen BUNT und NICHT BRAUN

Netzwerk Buntes Kempen, 09.03.2014


Ausgebranntes Auto nahe Asylunterkunft (18.03.2014)
Berlin, Hellersdorf

Auch das Auto, das am Wochenende auf dem Parkplatz des evangelischen Gemeindezentrums Hellersdorf in Brand gesetzt worden ist, dürfte in diese Reihe der politisch motivierten Übergriffe einzuordnen sein. Denn Augenzeugen berichten, dass das Fahrzeug einem engagierten Mitglied der Bürgerinitiative zur Unterstützung der Asylbewerber gehört.[…]

Berliner Morgenpost, 18.03.2014


Arm zum verbotenen Hitlergruß erhoben (18.03.2014)
Bochum, Nordrhein-Westfalen

Mit einem Unbelehrbaren hatten es Einsatzkräfte der Bundespolizei gestern Abend (17. März) zu tun, als sie den Bochumer Hauptbahnhof bestreiften.

Als Bundespolizisten sich gegen 22:45 Uhr in der Haupthalle aufhielten, positionierte sich ein 43-jähriger Bochumer gegenüber den Beamten und hob provokativ seinen rechten Arm zum Hitlergruß.

Einsatzkräfte überprüften daraufhin den 43-Jährigen. Dabei stellte sich heraus, dass der Bochumer bereits schon öfter wegen ähnlichen Verhalten polizeilich in Erscheinung getreten war.

Gegen den bereits wegen Körperverletzung, Brandstiftung, Nötigung und Volksverhetzung polizeibekannten Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet. Mit einem Platzverweis und einer Strafanzeige mehr verließ er den Bochumer Hauptbahnhof.

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, 18.03.2014


Hakenkreuz in die Tür geritzt (18.03.2014)
Bomlitz, Niedersachsen

Die Polizei klärte eine Serie von Straftaten im Bereich Bomlitz, die im Zeitraum Dezember 2013 bis Februar 2014 begangen wurde. Eine Jugendliche aus Bomlitz gilt als dringend tatverdächtig. Sie hat ein Teilgeständnis abgelegt. Ihr wird vorgeworfen, an der Bewegungskrippe in Borg an vier Fahrzeugen teilweise die Motorhaube, Türen und Kotflügel zerkratzt zu haben. Bei einem Pkw ritzte sie ein Hakenkreuz in die Tür. Dieses Symbol fand sich auch auf dem Briefkasten der Krippe geschmiert wieder. Außerdem steht sie im Verdacht, den Inhalt einer Mülltonne an der Pestalozzistraße in Benefeld in Brand gesetzt zu haben. Darüber hinaus wählte sie innerhalb von fünf Tagen rund 650 Mal den Notruf der Polizei. Weiterhin wird ihr vorgeworfen, jemanden falsch verdächtigt und in einem anderen Fall eine Bedrohung begangen zu haben.

Polizeiinsprektion Heidekreis, 18.03.2014


Hakenkreuz geschmiert (17.03.2014)
Horstmar, Nordrhein-Westfalen

In verschiedenen Bereichen der Koppelstraße, vom Kreisverkehr bis hinauf auf den Berg, sind Farbschmierereien aufgebracht worden. Die unbekannten Täter waren am Donnerstagabend, nach 19.00 Uhr oder in der Nacht zum Freitag (14.03.2014) am Werk. Dabei könnten sie von Passanten oder Autofahrern bemerkt worden sein. Auf die Scheiben der Bushaltestelle, in der Nähe des Kreisverkehrs, schmierten sie verschiedene Buchstaben und Zeichen. Darunter auch ein Hakenkreuz, so dass nun auch wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt wird. Die Täter gingen oder fuhren anschließend den Berg hinauf und sprühten am Abzweig zum Sportplatz bzw. Leer mehrere Schriftzeichen auf die Landstraße 580. Auch der an dieser Kreuzung stehende Bildstock wurde mit Farbe besprüht und somit beschädigt.

Polizei Steinfurt, 17.03.2014


Naziembleme gesprüht (18.03.2014)
Furth im Wald, Bayern

Nazisymbole und Embleme sprühten Unbekannte in der Nacht von 17.03. auf den 18.03.2014 an verschiedene Gebäude im Stadtgebiet. So verunzierten sie mit schwarzer Farbe die Außenwände der Mittelschule, die Nord- und Ostseite der Dreifachturnhalle und die Südseite der Festhalle mit mehrere Hakenkreuzen und der Ziffernkombination „88“. Die Schadenshöhe liegt bei mindestens 2000 Euro.

Polizeipräsidium Oberpfalz, 18.03.2014


Nazi-Sprühereien im Stadtgebiet (17.03.2014)
Hoyerswerda, Sachsen

Die Polizei ist am Montagmorgen darüber informiert worden, dass Unbekannte im Zuge des Wochenendes an einer Auffahrt zum Lausitz-Center in Hoyerswerda mit schwarzer Farbe sowie an der Fassade eines Geschäftes mit silberner Farbe je ein Graffiti angebracht haben. Ebenso wurde ein Bettlaken mit schwarzer Aufschrift angebracht. Alle drei Kennzeichnungen hatten Bezug zur rechten Szene. Das Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizei hat daher die weiteren Ermittlungen übernommen.

Polizeidirektion Görlitz, 17.03.2014


Quartett skandierte rechte Parolen (18.03.2014)
Dresden, Sachsen

Die Dresdner Polizei ermittelt seit gestern gegen vier junge Männer (18/18/24/24) wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Mehrere Passanten hatten die Dresdner Polizei über das Quartett informiert, welches sich an der Nürnberger Straße/Liebigstraße aufhielt. Die Männer skandierten an der Endhaltestelle Südvorstadt rechte Parolen und zeigten den Hitlergruß. Zudem pöbelten sie Passanten an. Einsatzkräfte stellten das Quartett noch am Ort fest und erhoben die Personalien der alkoholisierten Männer. Atemalkoholtests ergaben Werte zwischen 0,54 und 1,76 Promille. Die Polizisten veranlassten Blutentnahmen.

Polizeidirektion Dresden, 19.03.2014


Rassistische Parole und Hakenkreuz in der Innenstadt (20.03.2014)
Visselhoevede, Niedersachsen

Der Staatsschutz der Rotenburger Polizei ermittelt bereits wegen Volksverhetzung, Bürgermeisterin Franka Strehse verurteilt die »Schmierereien« scharf und Christel Schwarz spricht von »offenem Rassismus«: Der unübersehbare Schriftzug »Zigeuner raus« an der Wand einer Spielothek in der Innenstadt beschäftigt Bürger und Behörden gleichermaßen. […]

kreiszeitung.de, 20.03.2014


rechtsradikale Schmierereien (21.03.2014)
Burg, Sachsen-Anhalt

In der Nacht zum Freitag sind in Burg im Jerichower Land erneut das sogenannte Panzerdenkmal und ein Tor mit rechtsradikalen Symbolen und Parolen beschmiert worden. […]

Mitteldeutsche Zeitung, 21.03.2014


Stolpersteine kurz nach Verlegung gestohlen (21.03.2014)
Beeskow, Brandenburg

Zwei Stolpersteine, die an Opfer des Nazi-Regimes erinnern, sind nur Stunden nach ihrer Verlegung in Beeskow (Oder-Spree) gestohlen worden. Unbekannte Diebe hätten die in den Boden eingelassenen Messingplatten in der Nacht zum Freitag ausgegraben, teilte die Polizei mit. […]

Berliner Zeitung, 21.03.2014


Sachbeschädigung an Asylbewerberunterkunft (21.03.2014)
Essen, Nordrhein-Westfalen

Vermutlich mit einer Zwille beschädigten gestern (20. März) bislang unbekannte Täter die Fensterscheiben der Asylbewerberunterkunft Im Neerfeld. Gegen 10:15 Uhr vernahmen der Hausmeister des Gebäudes und ein anwesender Sozialbetreuer Aufprallgeräusche aus dem Bereich des Pavillons. Bei einer Nachschau fanden sie vier kleine Metallkugeln. Als sie die Kugeln den alarmierten Polizeibeamten übergaben, landete noch eine abgefeuerte Schraubmutter in der Nähe der Beamten. Die Glasscheibe des Pavillons ist beschädigt. Darüber hinaus ermittelt der Staatsschutz, ob eine versuchte gefährliche Körperverletzung vorliegen könnte.

Polizei Essen, 21.03.2014


Gemeinschädliche Sachbeschädigung (22.03.2014)
Bad Wurzach, Baden-Württemberg

Bislang unbekannte Täter beschädigten in der Zeit von Donnerstagabend, ca. 21.00 Uhr, bis Freitagmorgen gegen 07.00 Uhr die Wand am Eingang der Förderschule im Schulzentrum . Es handelt sich bereits um den vierten Fall, dass die Täter mit einem schwarzen Eddingstift die Hauswand mit den Worten „Hoch lebe Hitler“ und einem Hakenkreuz in ca. 10 cm hohen Buchstaben beschmierten.

Polizeipräsidium Konstanz, 22.03.2014


Gebäude mit Farbbeuteln beworfen und mit Parolen beschmiert (22.03.2014)
Ostfildern, Baden-Württemberg

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag trieben bislang unbekannte Täter in der Felix-Wankel-Straße ihr Unwesen. Sie warfen mehrere mit roter Farbe befüllte Luftballons gegen ein dortiges Gebäude, so dass auch Farbe über ein geöffnetes Fenster in das Gebäudeinnere drang. Weiter besprühten sie mit roter Farbe die Wände an der naheliegenden Waschanlage und die Trennwände der Autoboxen beim Autocenter Nellingen mit Naziparolen und Symbolen.

Polizeipräsidium Reutlingen, 22.03.2014


Fünf Polizeibeamte durch rechte Fußballhooligans leicht verletzt (23.03.2014)
Mannheim, Baden-Württemberg

Fünf leicht verletzte Polizeibeamte, vier Festnahmen und sechzehn Gewahrsamnahmen ist die Bilanz des Polizeieinsatzes am Rande einer angemeldeten Salafisten-Kundgebung, die am Sonntagnachmittag zwischen 14 und 18 Uhr auf dem Marktplatz stattfand.

Mehrere Hundertschaften hatte die Mannheimer Polizei mit Unterstützung von verschiedenen Bereitschaftpolizeidirektionen im Einsatz, um die öffentliche Sicherheit und Ordnung bei der Kundgebung zu gewährleisten. An der Veranstaltung hatten schätzungsweise 400 Personen teilgenommen.

Bereits zu Veranstaltungsbeginn hatten sich rund 200 Personen der rechten Hooliganszene aus verschiedenen Städten am Marktplatz versammelt und die Teilnehmer der Kundgebung sowie Polizeibeamte massiv provoziert. Um die aufgeheizte Stimmung nicht eskalieren zu lassen, wurden sechzehn Hooligans in Gewahrsam genommen, die Personalien festgestellt und nach Ende der Veranstaltung wieder auf freien Fußgesetzt.

Vier weitere Fußballanhänger wurden wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz (Zünden von Pyrotechnik), das Vermummungsverbot, versuchter Körperverletzung und Beleidung vorläufig festgenommen. Nach ihrer erkennungsdienstlichen Behandlung wurden sie ebenfalls wieder auf freien Fuß gesetzt.

Darüber hinaus hatten unbekannte Hooligans in der Breiten Straße zwei Böller, sogenannte Kanonenschläge, in der Menge gezündet, wodurch zwei Polizeibeamte (Prellung und Knalltrauma) leicht verletzt wurden. Drei weitere Beamte mussten wegen Augenreizungen ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, nachdem sie von Unbekannten mit Reizgas besprüht worden waren.

Rechtzeitig einschreiten konnte die Polizei noch bei einer verbalen Ausei-nandersetzung zwischen Anhängern der Salafisten-Szene und türkisch-stämmigen Anwohnern, die kurz vor 19 Uhr, im Anschluss an die Kundgebung, in der Nähe des Marktplatzes stattfand.

Während der Veranstaltung war der Linienverkehr der RNV beeinträchtigt. Zwischen 14 und 17 Uhr mussten mehrere Linien, die über die Breite Straße am Marktplatz vorbeifahren, eingestellt werden.

Gegen 19.30 Uhr hatte sich die Lage insgesamt beruhigt.

Politeipräsidium Mannheim, 23.03.2014


Mann fremdenfeindlich beleidigt (28.03.2014)
Berlin, Tempelhof-Schöneberg

In einem Imbiss in Schöneberg kam es letzte Nacht zwischen zwei Männern zu einem Disput. Ein 46-jähriger Gast betrat kurz nach Mitternacht das Lokal in der Hauptstraße und kaufte Essen. Als er wenig später erneut in den Imbiss kam, beleidigte er mit fremdenfeindlichen Äußerungen den 35-jährigen Mitarbeiter des Ladens. Bei dem Versuch, den angetrunkenen 46-Jährigen aus dem Geschäft zu drängen, kamen beide ins Straucheln und fielen hin. Die alarmierten Polizisten befragten beide Männer und leiteten gegen den Älteren Strafermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Hausfriedensbruch und Körperverletzungen ein.

Polizei Berlin, 28.03.2014


Polizei verhindert Neonazi- Konzert (23.03.2014)
Gommern, Sachsen-Anhalt

Die Polizei hat in der Nacht zum Sonntag ein Neonazi-Konzert in Gommern (Landkreis Jerichower Land) verhindert. Die Veranstaltung sei als Geburtstagsfeier getarnt gewesen, teilte die Polizei am Sonntag mit.[…]

Leipziger Volkszeitung, 23.03.3014


Rechtsradikale Symbole an Aufzug (24.03.2014)
Marburg, Hessen

Mit einem wasserfesten Stift brachte ein Unbekannter zwischen Donnerstag, 20. März, 10 Uhr und Samstag, 22. März, 10 Uhr rechtsradikale Symbole und Botschaften an dem Aufzug am Ortenbergsteg in der Bahnhofstraße an. Eine Zeugin meldete den Vorfall der Polizei, die nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.

Polizeipräsidium Mittelhessen, 24.03.2014


Konfrontation mit Messer (24.03.2014)
Fürth, Bayern

Auch nach der Kommunalwahl gehen in Fürth die Attacken zwischen Neonazis und Antifaschisten weiter. (…) Während die Antifaschistische Linke Fürth (ALF) mitteilt, ein Nazigegner sei dort am vergangenen Donnerstag von einen Neonazi mit dem Messer bedroht worden, hat der Beschuldigte am selben Tag selbst Anzeige bei der Polizei erstattet. […]

nordbayern.de, 24.03.2014


Trafohäuschen beschmiert (25.03.2014)
Gersfeld, Hessen

Zwischen Freitag und Samstag (21.22.3.) beschmierten Unbekannte ein Transformatorenhäuschen im Backtrogweg in Altenfeld mit verschiedenen Schriftzügen. Außerdem brachten sie ein spiegelverkehrtes Hakenkreuz an. Die Tatörtlichkeit befindet sich unmittelbar an der B 279, bis zu den nächsten Wohnhäusern beträgt die Entfernung etwa 100 Meter.

Polizeipräsidium Osthessen, 25.03.2014


Angriff auf Wohnungen von Asylsuchenden (24.03.2014)
Dresden, Sachsen

Freitagabend liefen mehrere, augenscheinlich alkoholisierte, junge Männer die Neundorfer Straße entlang. Aus der Gruppe heraus wurde die Fensterscheibe einer Erdgeschosswohnung eingeworfen. Einige der Jugendlichen gingen in der Folge in das Haus und versuchten die Tür der betreffenden Wohnungen einzutreten, was jedoch nicht gelang. Anschließend setzten die Unbekannten ihren Weg fort. In der Wohnung sind tunesische Asylbewerber untergebracht.

Alarmierte Polizeibeamte stellten in einem Hausflur an der Rottwerndorfer Straße kurz darauf sieben Personen fest. Die Beamten nahmen ihre Personalien auf. Ob es sich bei den sieben Männern um die Gruppierung von der Neundorfer Straße handelte, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Das Operative Abwehrzentrum der Sächsischen Polizei hat die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des Landfriedensbruches übernommen.

Polizeidirkettion Dresden, 24.03.2014


Unbekannte schmieren Hakenkreuz (25.03.2014)
Wetzlar, Hessen

Mit einem Hakenkreuz und volksverhetzender Sprüche beschmierten Unbekannte Hauswände, Mülltonnen und Schilder in der Horst-Scheibert-Straße. In der Nacht von Montag (24.03.2014) auf Dienstag (25.03.2014) brachte der Täter die Symbole und Parolen mit einem schwarzen Filzstift am Nachbarschaftszentrum Silhöfer Aue / Westend an.

Polizeipräsidium Mittelhessen, 25.03.2014


Verfassungsfeindliche Symbole aufgesprüht (26.03.2014)
Gütersloh, Nordrhein-Westfalen

In der Zeit von Sonntagmorgen bis Dienstagmorgen (23.-25.03.) wurden die Grundstücksmauern von zwei Häusern an der Bokelfenner Straße mit jeweils einem verfassungsfeindlichem Symbol besprüht.

Auch ein dortiger Stromverteilerkasten wurde auf dieselbe Weise mit schwarzer Farbe beschmiert. Der Staatsschutz der Polizei Bielefeld hat die Ermittlungen übernommen.

Polizei Gütersloh, 26.03.2014


Hakenkreuze gesprüht (26.03.2014)
Schleiden – Gmünd, Nordrhein-Westfalen

An insgesamt 12 Tatorten besprühten Unbekannte in der Nacht zu Montag Hauswände, Fahrzeuge und Bushaltestellen. Besonders betroffen waren die Straßenzüge Tränkelbachstraße, Goethestraße und Schweizer Straße. Es entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro. Da unter anderem auch Hakenkreuze aufgesprüht wurden, übernahm die weitere Bearbeitung der Staatsschutz in Bonn.

Kreispolizeibehörde Euskirchen, 26.03.2014


Hakenkreuzschmiererei entdeckt (27.03.2014)
Berlin, Mitte

Ein Mitarbeiter der BVG entdeckte gestern Abend gegen 22.15 Uhr im U-Bahnhof Hansaplatz Farbschmierereien in einem Gleisgang in Fahrtrichtung U-Bahnhof Osloer Straße. Unbekannte hatten dort einen Schriftzug mit SS-Runen und ein Hakenkreuz mit Farbe auf eine Wand aufgebracht. Die weiteren Ermittlungen werden vom polizeilichen Staatsschutz beim Landeskriminalamt geführt.

Polizei Berlin, 27.03.2014


Sachbeschädigung an Asylbewerberunterkunft (27.03.2014)
Berlin, Treptow-Köpenick

Heute früh wurde die Glasscheibe einer Tür eines Wohnheimes in Grünau eingeschlagen. Gegen 4.15 Uhr bemerkte ein Wachschutzmitarbeiter bei einer Außenkontrolle der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Wassersportallee, wie ein Unbekannter mit einem Ast gegen die Glasscheibe einer Nebeneingangstür schlug. Dabei wurde die Scheibe zerstört. Als der Mann den Wachschützer bemerkte, flüchtete er in den angrenzenden Wald und konnte trotz sofortiger Verfolgung entkommen. Hinweise für den Grund der Sachbeschädigung liegen zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt prüft, ob es sich um eine politische Tatmotivation handelt.

Polizei Berlin, 27.03.2014


Hass-Parolen auf Haus (27.03.2014)
Heide, Schleswig-Holstein

Unbekannte in der Nacht zu Donnerstag an die Fenster und Fassade des Hauses Rosenstraße 5 gesprüht haben. Begriffe wie „Hurensohn“ und „Kanacke“ sowie rechtsextremistische Zeichen verunstalten das Haus. […]

Boyens-Zeitung, 27.03.2014


Tatverdächtigte zu rechtsextremistischer »Krümelmonsteraktion« gestellt (27.03.2014)
Senftenberg, Brandenburg

Nach Zeugenhinweisen konnten in den Mittagsstunden des 26. März 2014 zwei Männer im Alter von 31 und 32 Jahren in Senftenberg vorläufig durch die Polizei festgenommen werden. Sie wurden dabei beobachtet, wie sie auf dem Gelände einer Schule in Senftenberg Flyer mit dem Inhalt: »Deutschland? Cool!« sowie die dazugehörige Internetadresse verteilten. Dabei war einer der beiden Männer mit einem »Krümelmonster«-Kostüm bekleidet.

Der Aufforderung einer Verantwortlichen der Schule, das Gelände sofort zu verlassen, kamen die Männer nicht nach. Stattdessen wurde die Frau zur Seite gestoßen, so dass nun Ermittlungen wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs und der vorsätzliche Körperverletzung geführt werden.

Die beiden aus der Lausitz stammenden Männer sind der Polizei bereits einschlägig wegen verschiedener Delikte bekannt und werden der rechtsextremistischen Szene zugeordnet.

Durch die Staatsanwaltschaft Cottbus wurden Durchsuchungsbeschlüsse beim zuständigen Amtsgericht angeregt und durch dieses angeordnet. Bei diesen wurden unter anderem Computer und andere Datenträger sichergestellt, welche noch ausgewertet werden müssen. Die Ermittlungen in der Sache dauern weiter an und erstrecken sich auch darauf, inwiefern Verbindungen zu ähnlich gelagerten Taten des »Krümelmonsters« aus der zurückliegenden Zeit bestehen.

Polizeidirektion Süd, 27.03.2014


Antisemitische Parolen gegrölt (27.03.2014)
Frankfurt am Main, Hessen

Stellungnahme zu den Vorkommnissen vom gestrigen Abend vom OFC Kickers 1901, 26.03.2014

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Fans der Offenbacher Kickers,

wir, der gesamte Club Kickers Offenbach, distanzieren uns auf das Schärfste von den gestrigen Vorkommnissen auf der Heimreise von dem Auswärtsspiel bei Mainz 05 II. Solche Äußerungen, Handlungen und ein solches Verhalten wird bei uns weder ignoriert noch geduldet. Die in unserem Handlungsspielraum möglichen Maßnahmen, die ein solches Verhalten nach sich zieht, werden wir auch in diesem Fall ergreifen, so dass die elf betreffenden Person dies kurzfristig noch vor dem Heimspiel am Samstag zu spüren bekommen. Wir möchten an dieser Stelle nochmals alle Fans und Besucher des bevorstehenden Spieltags gegen die SG Eintracht Frankfurt II darum bitten eine positive Stimmung zu erzeugen, die unsere Mannschaft beflügelt und unterstützt. Diskriminierende Äußerungen und Gewalt schaden dem Verein sowie den handelnden Personen.

Quelle: www.ofc.de

zum Hintergrund:

Fans von Kickers Offenbach hatten auf der Rückfahrt von Mainz in der Bahn antisemitische Parolen gegrölt und einige Krawallmacher griffen sogar Polizisten an. […]

op-online.de, 27.03.2014


Rechtsradikale Parolen (31.03.2014)
Ederheim, Bayern

Als Gökhan Karabal ebenfalls die Ampelkarte erhielt (80.), wurde er von Gästezuschauern mit rechtsradikalen Parolen beleidigt und von einem Besucher handgreiflich angegangen. Als sein Bruder Ahmet ihn in Schutz nehmen wollte, sah dieser die rote Karte (80.). Der Schiedsrichter unterbrach das Spiel für zehn Minuten und wies die Gästezuschauer zurecht, ansonsten pfeife er das Spiel nicht mehr an. Schließlich wurde das Match doch noch regulär zu Ende geführt.[…]

Augsburger Allgemeine, 31.03.2014


Rechtsradikale Parolen – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/noerdlingen/sport/Rechtsradikale-Parolen-id29370937.html

Kontrolle der Rechten Szene (30.03.2014)
Mindelheim, Bayern

Von einer Kontrollaktion der Polizei wurden die Teilnehmer eines Treffens von Personen der rechten Szene am Samstagabend überrascht.
Aufgrund der kurzfristig bekannt gewordenen angeblichen Verlobungsfeier wurden von der Polizeiinspektion Mindelheim, die von zahlreichen Beamten der Bereitschaftspolizei unterstützt worden ist, ab 18 Uhr die knapp über 60 Teilnehmer des Treffens bereits auf der Anfahrt kontrolliert. Im Rahmen der Personen- und Fahrzeugkontrollen wurden zwei Macheten und ein Messer ebenso wie ein T-Shirt sichergestellt, auf welchem eine Rune aufgedruckt war, welche unter den §86a StGB eingeordnet wird (Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen).

Während des Treffens in der privaten Lokalität zeigte die Polizei offen ihre Präsenz. Bereits ab 23:30 Uhr verließen die ersten Gäste das Treffen in Apfeltrach, das gegen 21:00 Uhr begonnen hatte. Gegen 01 Uhr endete mit dem Verlassen der letzten Gäste, die sowohl aus der Region, als auch überregional angereist waren, der Polizeieinsatz. Die festgestellten Verstöße gegen Rechtsvorschriften werden den Verfolgungsbehörden vorgelegt.

Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, 30.03.2014


Fans wegen Plakat gegen Homophobie attackiert (29.03.2014)
Mönchengladbach, Nordrhein-Westfalen

„Bereits vor Spielbeginn befanden wir uns unter Beobachtung. Unmittelbar nach unserer Aktion zum Einlaufen der Teams erfolgte ein Angriff im Stadion auf uns, bei dem mehrfach versucht wurde, uns das Banner zu entwenden. Das beherzte Eingreifen von Ordnungskräften konnte dies verhindern. Wir vermuten stark, dass dies eine geplante Aktion war, da vor jedem der Eingänge zu unserem Block entsprechende Personen positioniert waren.“ […]

Rheinische Post, 29.03.2014


Passant ging auf Frau los (31.03.2014)
Chemnitz, Sachsen

Ein unbekannter Mann ging am Freitagmittag in der Mühlenstraße, nahe des Edeka-Marktes, auf eine Frau (42) los. Sie wurde von dem Unbekannten beschimpft und er versuchte, ihr das Kopftuch herunterzureißen. Als die Frau sich dagegen wehrte, wurde sie von dem Mann gepackt, geschlagen und getreten. Als Passanten der Frau zu Hilfe kamen, suchte der Unbekannte das Weite in Richtung Mühlenstraße. Die 42-Jährige trug leichte Verletzungen davon. Sie alarmierte die Polizei. Die Tatortbereichsfahndung nach dem Täter (ca. 1,70 m groß, bekleidet mit Jeans, schwarzer Jacke) blieb ohne Erfolg. Die Ermittlungen hat das Dezernat Staatsschutz der Chemnitzer Kriminalpolizei übernommen.

Polizeidirektion Chemnitz, 31.03.2014


Nazisymbole geschmiert (31.03.2014)
Fürstenwalde, Brandenburg

Am 30.03.2014 erhielt die Polizei gegen 22:20 Uhr die Mitteilung, dass mehrere Jugendliche laut grölend die Frankfurter Straße entlang gehen und Fassaden beschmieren würden. Beamte der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) konnten sechs Jugendliche beiderlei Geschlechts in der Gartenstraße stellen. Wie sich herausstellte, hatten sie mit Zahncreme SS-Runen und »Hitler« geschmiert. Die Taten konnten einer 14- und einer 16-Jährigen zugeordnet werden. Die zwei Mädchen wurden außerdem in einem Heim bereits vermisst. Sie kamen mit polizeilicher Begleitung dorthin zurück. Alle anderen (13 bis 16 Jahre) sind bei ihren Erziehungsberechtigten abgegeben worden. Es wird wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.

Polizeidirektion Ost, 31.03.2014


Verdacht des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (31.03.2014)
Prenzlau, Brandenburg

Am Abend des 29.03.2014 tönte vom Hinterhof eines Einkaufsmarktes im Georg-Dreke-Ring lautstark Musik mit mutmaßlich rechtem Inhalt. Die Polizei nahm sich der Sache an und fand fünf männliche Personen im Alter von 16, 17, 19, 20 sowie 37 Jahren vor, die allesamt bereits einschlägig bekannt sind. Sie mussten einen Speicherstick herausgeben, welcher nun auf staatsschutzrechtliche Relevanz geprüft wird. Die Ermittler gehen dem Verdacht des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen nach.

Polizeidirektion Ost, 31.03.2014


Nach rassistischen Beleidigungen und körperlichem Angriff nun in Untersuchungshaft (31.03.2014)
Bernau, Brandenburg

Nachdem der Polizei bekannt wurde, dass am 26.03.2014 ein algerischstämmiger Jugendlicher in einer Wohneinrichtung in der Wallstraße von einem bis dahin Unbekannten rassistisch beleidigt und körperlich angegangen worden war, liefen sofort Ermittlungen an. Wie sich herausstellte, war der 17-Jährige von einem Besucher nicht nur beleidigt, sondern auch mit einem Taschenmesser beworfen und in ein Zimmer eingeschlossen worden. Anschließend verschwand der Angreifer vom Ort des Geschehens.

Kriminalisten der Direktion Ost übernahmen die Untersuchungen und konnten einen einschlägig bekannten 18 Jahre alten Bernauer als Täter ermitteln. Er wurde vorläufig festgenommen und fand sich am 29.03.2014 vor dem zuständigen Richter des Amtsgerichtes Bernau wieder. Dieser erließ Haftbefehl und ordnete Untersuchungshaft an.

Polizeidirektion Ost, 31.03.2014


>>Pumphut« mit Hakenkreuzen beschmiert (30.03.2014)
Wilthen, Sachsen

Unbekannte Vandalen haben das Wahrzeichen der Stadt Wilthen, den »Pumphut«, der an der Bahnhofstraße, Ecke Weifaer Straße steht, mit Nazisymbolen geschmiert. Mittels eines schwarzen Stiftes brachten die Täter mehrere kleine Hakenkreuze am Kopf und am Arm der ca. zwei Meter hohen Holzfigur an. Zudem wurde das Gesicht mit einem Bart verunziert. Auch die Bepflanzung unterhalb des Sockels wurde bei der Tat beschädigt. Der entstandene Schaden ist noch nicht bezifferbar. Die Gemeinde veranlasste die umgehende Entfernung der Verschandlungen. Das Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie Sachbeschädigung übernommen.

Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda, 30.03.2014


Naziparolen und Symbole geschmiert (31.03.2014)
Schwäbisch Hall, Baden-Württemberg

Zum wiederholten Male wurden im Bereich des Emmerweges Gebäude mit Naziparolen beschmiert. In der Nacht zum Montag wurde ein Garagentor mit einem roten Edding mit umgekehrten Hakenkreuzen und auch Nazitexten geschmiert.

Polizeipräsidium Aalen, 31.03.2014


Fußballfans singen verfassungsfeindliche Lieder (31.03.2014)
Stuttgart, Baden-Württemberg

Kurz vor dem Anpfiff einige Stunden später wurde der Ordnungsdienst der Mercedes-Benz-Arena dann auf mehrere Fans aufmerksam, die lautstark mutmaßlich verfassungsfeindliche Lieder gesungen haben sollen. Zeugenaussagen zufolge soll es sich dabei um Dortmunder Fans gehandelt haben. […]

schwarzwaelder-bote.de, 31.03.2014


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