Ausstellung Haveldüne

Monitoring (Archiv Mai 2014)

zurück | vor


Sechs vermutlich rechte Schläger festgenommen (01.05.2014)
Chemnitz, Sachsen

Nach einer nächtlichen Auseinandersetzung mit einer Gruppe Spätaussiedler sind in Chemnitz sechs mutmaßlich rechte Schläger festgenommen worden. Sie waren nach Polizeiangaben zusammen mit etwa neun weiteren Kumpanen vermutlich nach einer Walpurgisfeier mit den aus Russland stammenden Männern aneinandergeraten. […]

Sächsische Zeitung, 01.05.2014


Gedenktafel am Magnus-Hirschfeld-Ufer beschädigt (01.05.2014)
Berlin, Mitte

Am Magnus-Hirschfeld-Ufer gegenüber dem Bundeskanzleramt wurde eine der beiden Gedenktafeln, mit der an die weltweit erste homosexuelle Emanzipationsbewegung erinnert wird, beschädigt. Zwar ist es dem oder den Tätern nicht gelungen, die Tafel aus ihrer Bodenverankerung zu reißen, jedoch wurde sie unter großer Kraftanwendung verbogen. […]

LVSD Berlin-Brandenburg, 01.05.2014


Nazi-Gruß und rassistische Beleidigung (02.05.2014)
Darmstadt, Hessen

Zeugen haben in der Nacht zum 1. Mai 2014 zwei Männer gemeldet, die in der Kahlertstraße unterwegs waren und dort zwei andere Männer rassistisch beleidigt und ihnen einen Nazi-Gruß gezeigt haben sollen. Die Polizei traf im Rahmen der Fahndung nach den Männern in einer Tankstelle mehrere Personen an und stellte deren Personalien fest. Nach ersten Ermittlungen richtet sich ein Tatverdacht gegen einen bereits mehrfach polizeibekannten 26-jährigen Mann. Die Kriminalpolizei in Darmstadt ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Die Ermittlungen dauern an.

Polizeipräsidium Südhessen,02.05.2014


Rassistische Beleidigungen bei Fußballspiel (02.05.2014)
Delmenhorst, Nirdersachsen

Das Delmenhorster Stadtderby zwischen dem SV Atlas und dem KSV Hicretspor hat gestern Nachmittag ein unrühmliches Ende gefunden. Beim Stand von 5:0 für den SV Atlas brach Schiedsrichter Ingo Stephan die Partie in der 89. Minute ab, nachdem die Hicretspor-Spieler geschlossen den Platz verlassen hatten. Kurz zuvor waren Akteure beider Lager auf dem Feld von zwei Zuschauern bedroht worden. Die Männer hatten in der Schlussphase während einer Spielunterbrechung den Platz betreten und sollen dort auch rassistische Beleidigungen geäußert haben. […]

Weserkurier, 02.05.2014


Ausländerfeindliche Parolen nach Demonstration in Dortmund (01.05.2014)
Dortmund, Nordrhein-Westfalen

Entgegen der Anmeldung, den Aufzug in Nette zu beenden, traten die Rechten nach der Zwischenkundgebung an der Donarstraße ihren Heimweg an. In der Abwanderungsphase skandierten die Rechtsextremisten ausländerfeindliche Parolen.

Auch Polizeipräsident Gregor Lange, der sich vor Ort einen persönlichen Eindruck verschaffte, äußerte sich: „Ich freue mich über die vielfältigen Formen des friedlichen Protestes gegen Rechts.

Im Verlaufe der Versammlung kam es zu mehreren verbalen Übergriffen durch Rechtsextreme. Es ist nicht hinnehmbar, wenn Mitbürger die seit Jahren in unserem Land und unserer Stadt leben beleidigt und eingeschüchtert werden. Wir haben umfangreich Beweissicherung betrieben und werden konsequent Straf- und Ermittlungsverfahren einleiten.“

Polizei Dortmund, 01.05.2014


Rassistische Beleidigungen (02.05.2014)
Halle, Sachsen-Anhalt

Zwei aus Afrika stammende Männer sind am Donnerstagabend auf dem Hauptbahnhof in Halle von einer größeren Gruppe Menschen mit fremdenfeindlichen Sprüchen beschimpft worden. Nach Angaben der Polizei blieb es bei den verbalen Beleidigungen. […]

Mitteldeutsche Zeitung, 02.05.2014


Hakenkreuz gesprüht (02.05.2014)

Bad Säckingen, Baden-Württemberg

In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagnachmittag wurden in Bad Säckingen mehrere Farbschmierereien begangen. In der Innenstadt auf dem Rudolf-Eberle-Platz hat ein unbekannter Täter die Fassade durch das Aufsprühen von silberner Farbe beschädigt. Neben mehreren Linien über die ganze Fassade wurde auch ein Hakenkreuz auf eine Fensterscheibe gesprüht. Es entstand ein Schaden vn ca. 500 EUR. Die Tat wurde am Donnerstag gegen 15.30 Uhr entdeckt.

Polizeipräsidium Freiburg,02.05.2014


Hitlergruß (02.05.2014)
Frankfurt (Oder), Brandenburg

Nach Auskunft der Polizei hat ein 27-jähriger Mann einer Landtagsabgeordneten der Linken beim Brückenfest den Hitlergruß gezeigt. Er wurde in Gewahrsam genommen und erhält jetzt eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.[…]

Märkische Zeitung, 02.05.2014


Hakenkreuze in den Mulch gezeichnet (02.05.2014)
Kempen, Nordrhein-Westfalen

Mindestens 20 Gräber haben Unbekannte am Mittwoch im Laufe des Vormittags auf dem Friedhof Kerkener Straße verwüstet. Dabei wurden Pflanzen herausgerissen, Blumenschalen umgeworfen und Grablampen umgestoßen, deren Verglasung dadurch teilweise zu Bruch ging. In zwei Fällen zeichneten die Straftäter Hakenkreuze in den Mulch. Die Taten geschahen am Mittwoch, in der Zeit zwischen 08:45 Uhr und 13:30 Uhr, also zu einer Zeit, in der sicherlich einige Menschen den Friedhof besucht haben dürften. Die Kripo Kempen ermittelt wegen Verdachts der Störung der Totenruhe, der Sachbeschädigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Der Staatsschutz ist informiert.

Kreispolizeibehörde Viersen, 02.05.2014

 


Rangelei um Wahlplakate (03.05.2014)
Berlin, Pankow

Zu einer Rangelei mit politischem Hintergrund ist es heute in der Wiltbergstraße im Ortsteil Buch gekommen. Als Mitglieder der ortsansässigen SPD ein Wahlplakat für die Europawahl unter ein NPD-Plakat an eine Laterne hängen wollten, wurden sie von fünf Anhängern der NPD angesprochen, bedrängt und von einem 24-Jährigen mit einem Handy fotografiert. Als eine 59-Jährige versuchte, ihm das Gerät zu entreißen, wurde sie von ihm geschubst und leicht verletzt. Die SPD-Mitglieder brachen ihre Aktion ab und entfernten sich in Richtung S-Bahnhof Buch. Die alarmierte Polizei hielt die Gruppen getrennt und nahm zwei Anzeigen wegen wechselseitiger Körperverletzung auf.

Polizei Berlin, 03.05.2014


Mann fremdenfeindlich beleidigt und geschlagen (04.05.2014)
Berlin, Marzahn-Hellersdorf
Zwei bislang Unbekannte haben gestern Nachmittag einen Mann in Hellersdorf zunächst fremdenfeindlich beleidigt und anschließend mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der 26-Jährige war im Regine-Hildebrandt-Park unterwegs, als er gegen 15.45 Uhr von den Unbekannten zunächst angerempelt und anschließend fremdenfeindlich beleidigt wurde. Nachdem einer der Täter dem Mann mit der Faust ins Gesicht geschlagen hatte, entfernten sich die Unbekannten. Der 26-Jährige erlitt durch den Schlag eine leichte Gesichtsverletzung. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen.

Polizei Berlin, 04.05.2014


Hakenkreuz steht über Monate im Treppenhaus (04.05.2014)
Hamburg

Im Zuge der Ermittlungen am Brandort stellten die Kriminalbeamten im Treppenhaus ein ca. 80 cm x 80 cm großes aufgesprühtes Hakenkreuz fest. Anwohner gaben an, dass das Zeichen schon seit Monaten vorhanden ist.

Polizei Hamburg, 04.05.2014


Schmierereien am Israelzentrum (03.05.2014)
Reichenbach, Sachsen

Das Gebäude beherbergt die Vogtland Philharmonie und das Zentrum für jüdisch-christliche Geschichte und Kultur. Auf die Fassade wurden in der Nacht zum 1. Mai Parolen wie „Nationaler Sozialismus jetzt“, „Jude raus“ und „Kriegstreiber Israel“ gesprüht. Ein durchgestrichener Davidstern, eine so genannte Triskele, gibt einen Hinweis auf mögliche Urheber. Das dreizackige Hakenkreuz wird als Symbol des rechtsextremen Netzwerks „Blood and Honour“ („Blut und Ehre“) verwendet. […]

Freie Presse, 03.05.2014


Hakenkreuz geschmiert (03.05.2014)
Dillingen, Bayern

Vermutlich in der Nacht zum 1.Mai, so die Polizei, wurden an der Ziegelstraße in Dillingen eine Trafostation der Stadtwerke mit Graffiti und einem Hakenkreuz beschmiert. Auch auf ei-nen in der Nähe befindlichen Briefkasten sprühten die unbekannten Täter ein Hakenkreuz. […]

Augsburger Allgemeine, 03.05.2014


Graffiti-Schmierereien – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/dillingen/Graffiti-Schmierereien-id29706846.html

Wahlplakate mit Nazi-Parolen beschmiert (06.05.2014)
Garath, Nordrhein-Westfalen

Rechtsradikale Parolen haben Unbekannte am Wochenende auf die Wahlplakate in Garath Süd-West rund um die Ricarda-Huch-Straße zwischen dem Mehrgenerationenhaus und dem Einkaufszentrum geschmiert. Sie haben die Kandidaten-Plakate verschandelt und obszönes Gekritzel darauf gezeichnet. […]

RP-Online, 06.05.2014


Naziangriff auf Büro von SPD-Politiker (05.05.2014)
Torgelow, Mecklenburg-Vorpommern

Vor einem Wahlkampfauftritt von SPD-Chef Sigmar Gabriel am heutigen Montag in Torgelow ist in der Nacht das Bürgerbüro des SPD-Landtagsabgeordneten Patrick Dahlemann beschädigt worden. Unbekannte Täter warfen drei faustgroße Schottersteine in das Gebäude im Kreis Vorpommern-Greifswald, zwei Scheiben wurden zerstört. […]

Störungsmelder, 05.05.2014


Hakenkreuz auf Motorhaube (05.05.2014)
Friedberg, Hessen

Mit einem schwarzen Stift haben Unbekannte in der Nacht zum Samstag einen PKW in der Wettergasse beschmiert. Die Täter hatten neben anderen Schmierereien dabei auch ein Hakenkreuz auf der Motorhaube hinterlassen.

Polizeipräsidium Mittelhessen, 05.05.2014


Hakenkreuz gesprüht (05.05.2014)
Ebersberg, Hessen

Im Format von etwa 2 x 4 Metern sprühten Unbekannte am Sonntag (4.5.), zwischen Mitternacht und 11.00 Uhr, grüne Schriftzeichen auf die Hauswand des ehemaligen Kühlhauses in der Straße Röderhaid. Die Tür des Gebäudes beschmierten sie mit einem Hakenkreuz in der Größe 1 x 1 Meter. Auch sprühten sie mehrere Fenster zu. Der Sachschaden liegt bei 1.200 Euro.

Polizeipräsidium Osthessen, 05.05.2014


Wahlplakate mit Hakenkreuz beschmiert (05.05.2014)
Berga, Thüringen

Am Montag wurde der Polizei angezeigt, dass zwei große Wahlplakate (1x CDU, 1x SPD) in der Schlossstraße in Berga beschmiert wurden. Unbekannte hatten mit blauer Farbe Hakenkreuze auf die Plakate geschmiert. […]

Thüringer Allgemeine, 05.05.2014


Ehrenhain für Opfer des Faschismus in Bischofswerda geschändet (05.05.2014)
Bischofswerda, Sachsen

Randalierer haben im Ehrenhain für die Opfer des Faschismus in Bischofswerda gewütet. Sie stießen den roten Stern von der Spitze des Denkmals. Außerdem warfen sie zwei Granitsteine mit Namen sowjetischer Soldaten um. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.[…]

Hitradio RTL Sachsen, 05.05.2014


Rechtsgerichtete Farbschmierereien (06.05.2014)
Bochum, Nordrhein-Westfalen

Den Schutz der Dunkelheit in der Zeit vom 02. Mai, 22 Uhr auf den 03. Mai, 08 Uhr, haben Täter am Wattenscheider Hellweg, für ihre kriminellen Umtriebe ausgenutzt. So brachten die Unbekannten mit roter Sprühfarbe oder schwarzem Edding, an Hauswänden und einem Kiosk im Bereich der Hausnummern 123 bis 193, diverse Schriftzüge mit rechtsgerichtetem Inhalt sowie rechtsgerichtete Symbole auf. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen und nimmt sachdienliche Täter- und Zeugenhinweise entgegen.

Polizei Bochum, 06.05.2014


Rassistischer Übergriff (07.05.2014)
Magdeburg, Sachsen-Anhalt

Am späten Dienstagabend ist in Magdeburg ein dunkelhäutiger 18-Jähriger nach einem Streit geschlagen worden. Eine Straßenbahnfahrerin war Zeugin des Angriffs und rief die Polizei. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Beleidigung. […]

Mitteldeutsche Zeitung, 07.05.2014


Rassistischer Übergriff (09.05.2014)
Eisenach, Thüringen

In unmittelbarer Nähe standen drei Personen aus der Gruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Es kam zu einem Wortgefecht, in dessen Folge einer der Täter dem 29-Jährigen die Faust ins Gesicht schlug. Danach soll er die Hand zum Hitlergruß gehoben und „Sieg Heil“ gebrüllt haben. […]

Thüringische Landeszeitung, 09.05.2014


Hakenkreuzschmierereien (07.05.2014)
Bredstedt, Schleswig-Holstein

n der Nacht von Dienstag, 06.05.14, zu Mittwoch, 07.05.14, verschaffte man sich gewaltsam Zutritt zu einem Autoteilegeschäft in der Lornsenstraße in Bredstedt und entwendete mehrere Farbsprühdosen.

Offenbar verunstaltete man damit im Anschluss an unterschiedlichen Orten im Raum Bredstedt Fahrzeuge und Gebäudefassaden mit Farbschmierereien und brachte unter anderem Hakenkreuze an.

Bislang gingen 25 Anzeigen wegen Sachbeschädigungen ein, davon 10 Hakenkreuzschmierereien.

Die Farbschmierereien fanden sich unter anderem an einer Schule, an einer Polizeidienststelle, an Fahrzeugen und an einem Spielplatz.

Entsprechende Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wurden eingeleitet.

Polizeidirektion Flensburg, 07.05.2014


Vandalismus auf dem jüdischen Friedhof (09.05.2014)
Lüdinghausen, Nordrhein-Westfalen

Heimgesucht dagegen wurde er schon Ende Februar offensichtlich von unbekannten Vandalen, die dort zwei Grabsteine mit massiver Gewalt umschmissen. (…) Dass die Schändung kein Dummjungenstreich ist, sondern gezielt geschah, davon ist Polak überzeugt: »Es gibt leider immer noch so unverbesserliche Zeitgenossen.« […]

Westfälische Nachrichten, 09.05.2014


Hakenkreuze gesprüht (08.05.2014)
Chemnitz, Sachsen

Zwei mit neongelber Farbe gesprühte Hakenkreuze sind am Donnerstagmorgen auf dem Fußweg vor zwei Hauseingängen in der Waisenstraße und in der Brückenstraße festgestellt worden. Die 50 cm x 50 cm bzw. 50 cm x 60 cm großen Symbole hatten die jeweiligen Objektverantwortlichen der Häuser gegen 5.15 Uhr bzw. 7 Uhr bemerkt und die Polizei informiert. Sachschaden entstand nicht. Die Farbe wurde kurz darauf bereits entfernt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Polizeidirektion Chemnitz, 08.05.2014


Mann bespuckt (07.05.2014)
Hoyerswerda, Sachsen

Ein 30-Jähriger hat am Dienstagabend auf dem Lausitzer Platz vor einem Geschäft einem 28-jährigen tunesischen Staatsbürger ins Gesicht gespuckt. Vorangegangen war eine Auseinandersetzung in einem Supermarkt. Die Polizei war mit drei Streifenbesatzungen im Einsatz und verhinderte eine weitere Eskalation. Der Geschädigte erstattete Strafanzeige. Das Dezernat Staatsschutz hat die Ermittlungen gegen den 30-Jährigen übernommen.

Polizeidirektion Görlitz, 07.05.2014


Verfassungsfeindliche Schriftzüge (07.05.2014)
Zittau, Sachsen

In Zittau wurden in der Nacht zum Dienstag verfassungsfeindliche Schriftzüge an einer Turnhalle angebracht. Diese seien dem rechten Spektrum zuzuordnen, hieß es. […]

Leipziger Volkszeitung, 07.05.2014


Rechte Schmierereien (11.05.2014)
Bützow, Mecklenburg-Vorpommern

In der Nacht von Sonnabend zu Sonntag wurden durch unbekannte Täter diverse Gebäude, Verkehrszeichen, Werbeträger und Stromkästen im gesamten Bützower Stadtgebiet beschädigt. Die Täter brachten mit schwarzer Farbe sowohl rechtsgerichtete Parolen als auch unverständliche Schmierereien an. Die Graffiti wurden der Bützower Polizei am frühen Sonntagmorgen gemeldet. Trotz einer sofort eingeleiteten Suche im gesamten Stadtgebiet konnten die Beamten keine Täter mehr feststellen. Die Stadtverwaltung Bützow hat die Beseitigung der Schmierereien veranlasst. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Polizeipräsidium Rostock, 11.05.2014


Erinnerungsstätte geschändet (12.05.2014)
Angermünde, Mecklenburg-Vorpommern

Unbekannte überzogen dessen Vorderseite des russischen Ehrenmals in Angermünde mit dem Schriftzug „Mörder“ und sprühten auf der Rückseite ein Hakenkreuz auf. Sie warfen die niedergelegten Blumen umher und zerstörten eine Blumenschale. […]

Nordkurier, 12.05.2014


Hakenkreuz-Graffiti (12.05.2014)
Lutherstadt Wittenberg, Sachsen-Anhalt

Hakenkreuze und SS-Runen haben Unbekannte in Kemberg (Landkreis Wittenberg) gesprüht. Unter den in der Nacht zum Samstag beschmierten Gebäuden war auch die örtliche Grundschule, wie die Polizei am Montag mitteilte. Außerdem wurden am Wochenende an ein Friedhofsgebäude in Lutherstadt Wittenberg drei Hakenkreuze gesprüht. […]

Leipziger Volkszeitung, 12.05.2014


Beschädigung des "Demokratie-Bus" (12.05.2014)
Bobitz, Mecklenburg-Vorpommern

Dabei wurde zuletzt in der Nacht zum Sonntag bei Bobitz ein geparkter „Demokratie-Bus“ der Landeszentrale für politische Bildung mit Parolen beschmiert. Im Innern des Busses wurde eine übelriechende Flüssigkeit verschüttet. […]

Nordkurier, 12.05.2014


Rechtsextreme Parolen zum 8. Mai (12.05.2014)
Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern

In Güstrow beschlagnahmte die Polizei illegale Transparente an Brückengeländern. Auf den Bannern aus weißer Folie waren rechtsextreme Parolen zum 8. Mai, dem Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands 1945, aufgesprüht. […]

Hamburger Abendblatt, 12.05.2014


Symbole mit rechtsradikalem Hintergrund (12.05.2014)
Oberhause, Nordrhein-Westfalen

Zwei Fahrzeuge der MVG wurden am Sonntag (11. Mai) durch unbekannte Täter beschmiert. Unter anderem auf einer Doppelsitzbank und an einer Seitenscheibe schmierten unbekannte Täter mit einem Filzschreiber Symbole mit rechtsradikalem Hintergrund auf die Oberflächen einer Straßenbahn der Linie 112. Diese war gestern in der Zeit von 8:50 Uhr bis 18:30 Uhr zwischen Mülheim Kaiserplatz und Oberhausen Neumarkt unterwegs. Ebenfalls gestern fiel einem Mitarbeiter der MVG eine Schmiererei an einem Einsatzfahrzeug auf, das in der Zeit von 11:30 Uhr bis 22:15 Uhr auf der Straße Dieter-aus-dem-Siepen-Platz abgestellt wurde. Auch hier hatte jemand ein Symbol mit rechtsradikalem Hintergrund aufgemalt. Der Staatsschutz hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen.

Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr, 12.05.2014


U. a. »Heil Hitler« gerufen (13.05.2014)
Nauen, Brandenburg

Eine Gruppe von fünf Personen hat am Mittwochmorgen vor dem Polizeirevier in Nauen herumgegrölt. Dabei wurde u. a. »Heil Hitler« gerufen. Die Beamten konnten daraufhin einen 27-Jährigen stellen, der unter 1,86 Promille Atemalkohol stand. Der aus Nauen stammende Mann ist bereits wegen anderer Delikte bei der Polizei bekannt. Die Beamten leiteten gegen ihn Ermittlungen zum Verdacht des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein und ordneten eine Blutprobe an.

Polizeidirketion West, 13.05.2014


Verfassungswidrige Schmierereien (12.05.2014)
Burgstädt, Sachsen

Unbekannte Täter beschmierten in der Nacht zum Sonntag, zwischen 0.15 Uhr bis 4 Uhr, eine Hauswand in der Ludwig-Böttger-Straße mit schwarzer Farbe. Auf einer Länge von zehn Metern und einer Höhe von einem Meter zeichneten sie ein Hakenkreuz, eine Rune, ein Anarchiezeichen und brachten die Buchstaben NS an. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

Polizeidirektion Chemnitz, 12.05.2014


Verfassungswidrige Schmierereien II (12.05.2014)
Burgstädt, Sachsen

Am Montag, gegen 8 Uhr, wurde bei der Polizei bekannt, dass unbekannte Täter in der Mittweidaer Straße und in der Lindenstraße zugange waren. So sprühten sie mit schwarzer Farbe an den Einkaufswagenunterstand eines Supermarktes ein Hakenkreuz und die Buchstaben »N. S.«, an einen dortigen Imbiss die Worte
>>N. S. jetzt«, auf einen in der Nähe des Einkaufsmarktes stehenden Brückenpfeiler der Bahnlinie ein Hakenkreuz mit den Buchstaben »G. L. N. S.« sowie eine Triskele und die Zahlen »28« auf ein Haltestellenschild einer Buslinie. Außerdem »verewigten« sich die Unbekannten mit einem Hakenkreuz an einem Kleidercontainer. Auch hier benutzten sie für ihre Schmierereien schwarze Sprühfarbe. Die Höhe des hinterlassenen Sachschadens wird auf rund 500 Euro geschätzt.

Polizeidirektion Chemnitz, 12.05.2014


Gedenkstein und Stolpersteine geschändet (14.05.2014)
Hilchenbach, Nordrhein-Westfalen

Am Mittwochmittag entdeckte ein aufmerksamer Zeuge im Bereich der Hilchenbacher Innenstadt politisch motivierte Sachbeschädigungen durch Schmierereien auf einem Gedenkstein und auf mehreren Wahlplakaten. Die diesbezüglich alarmierte Polizei stellte auf insgesamt drei Wahlplakaten mit schwarzer Farbe aufgebrachte Hakenkreuze fest. Darüber stellten die Beamten fest, dass der in unmittelbarer Nähe aufgestellte jüdische Gedenkstein neben der evangelischen Kirche sowie einige in der Innenstadt verlegte Stolpersteine zum Gedenken an jüdische Opfer ebenfalls mit schwarzer Farbe besprüht worden waren. Der Polizeiliche Staatsschutz aus Hagen ermittelt nun gegen die noch unbekannten Täter.

Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein, 14.05.2014


Hakenkreuz in Motorhaube geritzt (14.05.2014)
Giengen, Baden-Württemberg

Zeugen sucht das Polizeirevier Giengen (Tel.: 07322/96530) zu einer Sachbeschädigung, die in der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen in der Breslauer Straße verübt worden ist. Dort ritzte jemand mit einem spitzen Gegenstand ein Hakenkreuz in die Motorhaube eines am Fahrbahnrand parkenden Autos. Die Kosten für die Instandsetzung werden auf mehrere hundert Euro geschätzt.

Polizeipräsidium Ulm, 14.05.2014


Hakenkreuze an Steinmauer und Garagen (15.05.2014)
Demmin, Mecklenburg-Vorpommern

Am 14.05.2014 um 10:25 Uhr teilte eine 72-jährige Hinweisgeberin mit, dass sie an einer Natursteinwand zwischen der Schützenstraße und Planetarium in Demmin die Worte „Heil Hitler Pommern“ gelesen hat. Dieser Sachverhalt konnte durch die eingesetzten Beamten bestätigt werden. Mittels schwarzer Sprühfarbe wurden die Worte in Augenhöhe in vier Metern Länge durch unbekannte Täter aufgetragen.

Am Nachmittag des 14.05.2014 meldete sich ein 79-jähriger Geschädigter ebenfalls bei der Polizei, um eine Straftat, verursacht durch Graffiti, anzuzeigen. An der Seitenwand seiner Garage musste er vor einigen Tagen den Schriftzug „8. Mai NAZIFREI“ feststellen. Dieser wurde dann wiederum verändert, indem unbekannte Täter acht Hakenkreuze über bzw. in den Schriftzug mit schwarzer Farbe sprühten. Die Hakenkreuze haben eine Größe von 0,80 x 0,80 Meter und 0,20 x 0,30 Meter.

In diesem Zusammenhang wurde eine weitere Anzeige durch die Beamten aufgenommen. Auch hier wurde an einer Garagenwand ein Hakenkreuz gesprüht. Dieses war ca. 1,20 x 2,00 Meter groß. Das Zentrum des Hakenkreuzes war fast vollständig mit schwarzer Farbe abgedeckt. In diesem Bereich ist dann wiederum ein weiterer Schriftzug mit dem Datum „8. Mai“ in gelber Farbe festgestellt worden.

Polizeipräsidium Neubrandenburg, 15.05.2014


Treppe am Westpark mit rechtsgerichteten Symbolen beschmiert (16.05.2014)
Bochum, Nordrhein-Westfalen

Am Donnerstag (15. Mai) wurden Polizisten zur Alleestraße 80 in Bochum gerufen. Einem Zeugen waren gegen 15 Uhr, auf der Treppe gegenüber der Alleestraße 95, drei Farbschmierereien aufgefallen. Unbekannte Täter hatten dort am Zugang zum Westpark, rechtsgerichtete Symbole aufgebracht. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt nun.

Polizei Bochum, 16.05.2014


Unbekannte besprühen Synagoge (16.05.2014)
Gelsenkirchen, Nordrhein-Westfalen

Kurz nach Mitternacht stellte eine Polizeistreife auf der Georgstraße im Ortsteil Altstadt fest, dass Unbekannte die nördliche Außenmauer der jüdischen Synagoge mit einem Hakenkreuz verschandelt hatten. Das verfassungswidrige Zeichen wurde offensichtlich aufgesprüht und hat die Maße 95 x 95 cm. Die Tat ereignete sich nach bisherigen Feststellungen in der Zeit von 23.30 -24.00 Uhr.

Polizei Gelsenkirchen, 16.05.2014


Farbschmierereien mit rechtsradikalem Charakter im Stadtgebiet (18.05.2014)
Schwerte, Nordrhein-Westfalen

In der Nacht zu Samstag (17.05.2014) schmierten Unbekannte im Bereich Nordwall, Letmather Straße, Am Derkmannsstück, Bürenbrucher Weg und Am Winkelstück Graffiti auf. Es handelt sich um Graffiti mit rechsradikalem Cahrakter. Es wurden Hakenkreuze und die Aufschriften SS und 88 festgestellt. Durch das Besprühen von Garagenwänden, Stromkästen, Bushaltestellen und einem Wahlplakat der CDU entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1200 Euro.

Kreispolizeibehörde Unna, 18.05.2014


"Sieg Heil" gerufen (17.05.2014)
Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern

Am 17.05.2014, gegen 01:50 Uhr kam es in
der Sarnowstraße in 18435 Stralsund zu einem Polizeieinsatz. Durch Hinweise von mehreren Bürgern konnte dort eine Gruppe von acht Jugendlichen festgestellt werden, die zuvor sämtliche Bauzäune von der Baustelle in der Gr.-Parower-Straße umgestoßen und zudem mehrere Wahlplakate von den Laternen gerissen hatten. Die Befragung der Zeugen ergab zudem, dass aus dieser Personengruppe mehrfach die Parole ´Sieg Heil´ gerufen wurde. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Gegen die Jugendlichen, die unter Alkoholeinfluss standen, wurde Strafanzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung aufgenommen. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt in diesem Fall.

Polizeipräsidium Neubrandenburg, 17.05.2014


Grundschule und andere Gebäude mit NPD-Graffiti beschmiert (18.05.2014)
Tambach-Dietharz, Thüringen

In der Nacht zum Samstag wurden in Tambach-Dietharz wiederholt Gebäude mit Schriftzügen der NPD beschmiert. Die Polizei geht von einer politisch motiverten Tat aus und sucht Zeugen. […]

inSüdthüringen.de, 18.05.2014


Hitlergruß gezeigt (19.05.2014)
Lahnstein, Rheinland-Pfalz

Bei der Personalienfeststellung waren sie alkoholisiert und zeigten sie sich höchst aggressiv. Nachdem ihnen ein Platzverweis erteilt wurde, zeigten sie den Beamten gegenüber den Hitlergruß und stießen Beleidigungen aus, was eine Strafanzeige zur Folge hatte. […]

News-Koblenz.de, 19.05.2014


Hakenkreuze und Runen geschmiert (18.05.2014)
Lauter/Schwarzenberg/Breitenbrunn, Sachsen

Während ihrer Streife am Sonntagmorgen bemerkten Polizisten an verschiedenen Orten mit roter und schwarzer Farbe geschmierte Hakenkreuze und SS-Runen. Sie befanden sich an Buswarthäuschen, verschiedenen Wahlplakaten, an Verkehrszeichen, einem Viadukt, einem Firmenschild und einem Ortseingangsschild von Erlabrunn. Die Tatorte sind in Lauter an der B 101 an der Einmündung Lindenstraße sowie in Schwarzenberg/Neue Welt an der Einmündung der Lutherstraße und der Schillerstraße, außerdem am Kreisverkehr Straße des 18. März/Karlsbader Straße und am Viadukt Schwarzenberg/Erla. Tatorte war auch an der S 272Zufahrt zum Rabenberg, ein Ortseingangsschild von Erlabrunn sowie am ehemaligen Teumerhaus, wo Wahlplakate mit SS-Runen beschmiert wurden.
Die Tatzeit konnte nach den ersten Ermittlungen eingegrenzt werden auf zwischen 1 Uhr und 2 Uhr.

Polizeidirektion Chemnitz, 18.05.2014


Polizei verklebte Nazisticker (20.05.2014)
Fürth, Bayern

Bei dem Relegationsspiel der SpvGG Greuther Fürth gegen den Hamburger SV am vergangenen Sonntag dokumentierten Fürther Fans Neonazi-Aufkleber in einem Mannschaftswagen der bayerischen Polizeispezialeinheit »Unterstützungskommando« (USK). (…) Die Polizeibeamten wählten anscheinend die beiden Sticker »Good night left side« und »Anti-Antifa organisieren — Den Feind erkennen. Den Feind benennen« als Aufklebermotiv für ihre Aufbewahrungsbox. […]

Störungsmelder, 20.05.2014


Unbekannte Täter sprayten rechte Parolen auf Wände (18.05.2014)
Lübz, Mecklenburg-Vorpommern

Unbekannte Täter sprayten großflächig mit schwarzer Farbe diverse rechte Parolen auf die Außenwand der Sprecherkabine des Lübzer Stadions. Weiterhin schmierten sie auch mehrere Hakenkreuze auf die Wand.

Polizeipräsidium Rostock, 18.05.2014


PKW unter anderem mit "Judenschwein" beschmiert (19.05.2014)
Köln, Nordrhein-Westfalen

 

Seinen mit Hakenkreuzen und Nazi-Parolen wie »Judenschwein« beschmierten Pkw musste der Inhaber einer Kneipe in Mülheim am Samstagmorgen zur Polizeiwache am Clevischen Ring zur Spurensicherung bringen. Unbekannte hatten sich in der Nacht zuvor Zutritt zu dem Grundstück in Höhenhaus verschafft und das dort geparkte Fahrzeug besprüht.[…]

Kölner Stadt-Anzeiger, 19.05.2014


Fremdenfeindliche Parolen gegrölt (19.05.2014)
Regensburg, Bayern

Am Samstagabend 18.05.2014 gegen 19:45 Uhr machten sich in der Keplerstraße zwei siebenundzwanzigjährige Männer durch Grölen von fremdenfeindlichen Parolen und Gesten lautstark bemerkbar.

Kurze Zeit nach dieser Mitteilung gelang es Beamten der PI Regensburg Süd, die beiden Männer im Bereich des Busbahnhofs an der Albertstraße festzunehmen. Eine Überprüfung der amtsbekannten Regensburger ergab Alkoholergebnisse von zweieinhalb und drei Promille. Nach erfolgter polizeilicher Sachbearbeitung wurden die beiden Männer, nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.

Polizeipräsidium Oberpfalz, 19.05.2014


Rassistischer Angriff (20.05.2015)
Regensburg, Bayern

Eine junge Frau wurde am Samstag auf der Dult (Jahrmarkt) zuerst rassistisch beleidigt, dann brach ihr eine unbekannte Täterin das Bein. […]

regensburg-digital, 20.05.2014


Rechte Schmierereien an Schule (20.05.2014)
Kitzingen, Bayern

Unbekannte haben in der Nacht von Montag auf Dienstag mehrere rechtsmotivierte Schmierereien an einer Schule angebracht. Der Schaden beträgt ersten Schätzungen zufolge mehrere Tausend Euro. Die Kripo Würzburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
In der Zeit zwischen Montagabend, 19.00 Uhr und Dienstagfrüh, 07.00 Uhr wurden mit schwarzer Farbe im Schulhof und an der Außenfassade des Schulgebäudes in der Danziger Straße mit fremdenfeindlichen Parolen und NS-Symbolen besprüht. Der Hintergrund für die Schmierereien ist noch unklar.

Polizeipräsidium Unterfranken, 20.05.2014


Hakenkreuze geschmiert (19.05.2014)
Schirgiswalde-Kirschau, Sachsen

In der Nacht zu Sonntag haben Unbekannte in Schirgiswalde die Giebelwand des ehemaligen Güterbahnhofes mit schwarzer Farbe besprüht. Die Täter brachten vier Hakenkreuze sowie einen verfassungsfeindlichen Schriftzug auf dem Gemäuer auf. Am Montagvormittag informierte eine Anwohnerin, dass auch auf der Bachstraße ein etwa zwei Meter großes Hakenkreuz auf die Fahrbahn gesprüht worden war. Das Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Verursachern übernommen. Die Schmierereien werden entfernt.

Polizeidirektion Görlitz, 19.05.2014


Vorfälle bei Fussballspiel Babelsberg gegen Hertha U23 (20.05.2014)
Potsdam, Brandenburg

Stellungnahme von Hertha BSC:

Mit Erschrecken haben wir das Benehmen einiger Zuschauer im Gästeblock der Begegnung Babelsberg 03 gegen Herthas U23 am vergangenen Samstag (17.05.14) zur Kenntnis genommen. Für dieses inakzeptable Verhalten, welches im krassen Gegensatz zu den Grundsätzen von Hertha BSC steht, entschuldigen wir uns beim gastgebenden Verein und dessen Fangemeinde.

Hertha BSC verurteilt jede Form von rechter Gewalt oder Gesinnung, Rassismus und Intoleranz auf das Schärfste. Diese Personen, für die bei Hertha BSC heute und auch künftig kein Platz ist, müssen mit langjährigen Stadionverboten rechnen. Wir unterstützen deshalb die Ermittlungen der Behörden und von Babelsberg 03 komplett.

Hertha BSC legt außerdem besonderen Wert auf die Feststellung, dass sich unsere Fans nicht nur vehement distanzieren, sondern die allgemeine Einstellung des Klubs unterstützen, fördern sowie sich grundsätzlich nachhaltig für ein tolerantes und offenes Miteinander einsetzen.

Stellungnahme des Förderkreises Ostkurve e.V. :

Der Förderkreis Ostkurve e.V., samt den angeschlossenen Gruppen und Fanclubs, distanziert sich von den Vorfällen rund um das Amateur-Spiel in Babelsberg.

Dazu erklärt Steffen Toll, Vorsitzender des Förderkreis Ostkurve e.V.: „Aus der aktiven Fanszene von Hertha BSC war am Samstag niemand vor Ort. Daher haben wir von den Vorkommnissen erst im Nachhinein erfahren. Das, was dort einzelne, uns unbekannte Personen abgeliefert haben, hat mit Lokalrivalität nichts zu tun! Wer etwa den Hitlergruß zeigt oder rassistische und antisemitische Hetze betreibt, handelt nicht im Namen von Hertha BSC und kann ganz gewiss auch nicht auf Rückendeckung aus der Fanszene hoffen. Ein solches, unerträgliches Verhalten ist nicht hinzunehmen und es ist eine Schande für unseren Verein. Die dafür verantwortlichen Personen werden zu recht die strafrechtlichen Konsequenzen tragen müssen. Berlin ist seit jeher eine weltoffene Stadt und Hertha BSC ein toleranter Verein. Diesen Werten sind alle Herthaner verpflichtet; heute und auch morgen.“

Hertha BSC, 20.05.2014


Gedenkstein beschmiert (21.05.2014)
Berlin, Charlottenburg-Wilmersdorf

Unbekannte haben gestern den Gedenkstein für Cemal Kemal Altun in der Hardenbergstraße in Charlottenburg beschmiert. Es waren Schriftzüge mit Beleidigungen von Muslimen aufgetragen worden. Die Tat wurde gegen 19.30 Uhr entdeckt. Die Schmierereien wurden entfernt.

Berlin Polizei, 21.05.2014


Hitlergruß in Straßenbahn gezeigt (21.05.2014)
Mannheim, Baden-Württemberg

Mit rechtsradikalen Parolen und dem „Hitlergruß“ pöbelte am Montagabend ein unbekannter Mann mehrere Fahrgäste in einer Straßenbahn in Mannheim an. Der Vorfall ereignete sich zwischen 21:30 und 22:00 Uhr in einer Straßenbahn der Linie 4 auf der Fahrt von der Mannheimer Innenstadt in die Neckarstadt. Zeugen beschreiben den Mann vom Aussehen her der rechten Szene zugehörig. Er sei in Begleitung eines Mannes und zwei Frauen gewesen. An der Haltestelle „Alte Feuerwache“ stiegen alle vier Personen aus und trafen dort auf eine weitere Gruppe von „Gleichgesinnten“.

Polizeipräsidium Mannheim, 21.05.2014


Beleidigung und Körperverletzung mit rassistischem Hintergrund (21.05.2014)
München, Bayern

Am Samstag, 10.05.2014, gegen 21.00 Uhr, befand sich eine algerische Lehrerin, mit ihrer Tochter im Kinderwagen, in der Tram Richtung Moosach. Mit dabei war auch ihr Bruder und dessen Ehefrau, die ebenfalls einen Kinderwagen mit sich führte. Die Lehrerin fragte eine auf einem Zweierplatz sitzende Frau, ob sie einen der beiden Sitzplätze für sie frei machen könnte. Sie wurde sofort von der Frau lautschreiend mit rassistischem Hintergrund beschimpft und beleidigt.

Auf Höhe des Stiglmaierplatzes schlug die Täterin unvermittelt mit dem Faustrücken auf das Auge der Lehrerin. Sie wurde dabei leicht verletzt und nach ambulanter Behandlung von der Augenklinik aus entlassen.

Polizeipräsidium München, 21.05.2o14


Rassistischen Übergriff (21.05.2014)
München, Bayern

Am Samstag, 17.05.2014, gegen 02.25 Uhr, sagte ein 26-jähriger alkoholisierter Landschaftsgärtner aus München nach dem Verlassen der U-Bahn am Heimeranplatz ohne ersichtlichen Grund zu drei anderen Fahrgästen mit dunkler Hautfarbe, dass er “jetzt jemanden schlagen“ müsse.

Die Geschädigten wollten einer Konfrontation aus dem Weg gehen und verließen den U- Bahnhof. Im weiteren Verlauf folgte der 26-Jährige den drei Personen an die Oberfläche und beleidigte sie auf äußerst diskriminierende Art und Weise. Schließlich versuchte er mehrfach, mit der Faust nach einem der Geschädigten zu schlagen. Der 23-jährige aus dem Kongo Stammende konnte den Schlägen jedoch ausweichen und wurde somit nicht verletzt.

Der Landschaftsgärtner wurde von verständigten Polizeibeamten in Tatortnähe festgenommen.

Polizeipräsidium München, 21.o5.2014


Rechtsextremistische Schmiererei (21.05.2014)
Pritzwalk, Brandenburg

Beamte der Bundespolizei stellten am 20.05.14 gegen 11.45 Uhr bei der Streife auf dem Bahnhof Pritzwalk ein rechtsextremistisches Symbol fest. Dieses war von Unbekannten auf einer Wand der Tunnelunterführung zwischen den Bahnsteigen zwei und drei mit schwarzem Farbstift in einer Größe von 15 x 15 cm aufgetragen worden. Die Bundespolizei nahm vor Ort eine Anzeige auf und beseitigte das Symbol. Die Landespolizei wurde informiert. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Polizeidirektion Nord, 21.o5.2014


Neonazi attackierte Wahlhelfer (21.05.2014)
Neuruppin, Brandenburg

Ein NPD-Funktionär hat in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) einen Wahlhelfer der Linken gewaltsam attackiert. Bei dem Angreifer handelt es sich nach PNN-Informationen um den Chef des Neuruppiner NPD-Ortsverbandes Dave Trick. Der Neonazi ist zugleich führendes Mitglied bei den Freien Kräften Neuruppin/Osthavelland. […]

Potsdamer Neuste Nachrichten, 21.05.2014


Rassitischer Übergriff (21.05.2014)
Köln, Nordrhein-Westfalen

Zwei bislang unbekannte Männer und zwei Frauen haben am Dienstag (20. Mai) um 21.10 Uhr in der Stadtbahn der Linie 16 von Bonn nach Köln einen Schwarzen beleidigt und getreten. Die Polizei Köln sucht den Geschädigten und weitere Zeugen.

„Die vier Personen haben mit Bierflaschen in der Bahn gesessen und fingen plötzlich an, einen Schwarzen zu beschimpfen, der in ihrer Nähe saß“, sagte ein Zeuge (25), der sofort über die „110“ die Polizisten alarmierte. „Einer hat laut rumgeschrien, ist dann auf den Mann zugegangen. Er hat ihn mit Bier beschüttet, geschubst und getreten.“

An der Haltestelle „Wesseling“ verließen die Täter die Bahn. Der Zeuge folgte ihnen bis zur Straße „Westring“ und beobachtete, wie sie in ein Haus in der Flach-Fengler-Straße hineingingen.

Polizeipräsidium Köln, 21.05.2014


Neonazis überkleben Wahlplakate (22.05.2014)
Potsdam/Nuthetal, Brandenburg

Die Neonazi-Gruppierung Licht & Schatten hat Dutzende Wahlplakate im Potsdamer Raum mit einem Hitlerzitat überklebt: Unter einem düsteren Bild des Reichstags ist ein Ausschnitt von Hitlers »Rede an die Nation« vor der Reichstagswahl 1932 wiedergegeben, in der er indirekt ankündigte, die parlamentarische Demokratie durch eine »unzertrennliche Schicksalsgemeinschaft« ersetzen zu wollen. Die Polizeidirektion West bestätigte gestern, dass ihr 27 solcher Plakate in Potsdam und 17 im Nuthetal-Ortsteil Saarmund von Zeugen oder Polizeistreifen angezeigt wurden.[…]

Potsdamer Neuste Nachrichten, 22.05.2014


Bürgermeister wird in anonymer Postkarte als »Judenschwein« beschimpft (23.05.2014)
Hilchenbach, Nordrhein-Westfalen

Mit »Betroffenheit, demokratischer Sorge und der gebotenen Wachsamkeit« hat Hilchenbachs Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab die nationalsozialistischen Schmierereien zur Kenntnis genommen, die vor gut einer Woche an Gedenksteinen für jüdische Mitbürger entdeckt worden waren. (…) >>Einfach nur fertig« bezeichnete sich Klaus Stötzel (SPD) — nicht nur aufgrund seiner Entdeckung, sondern auch wegen einer anonymen Postkarte, die ihm zugesandt wurde, und in der er als »Judenschwein« betituliert worden sei. […]

Siegener Zeitung, 23.05.2014


Homophober Übergriff (24.05.2014)
Berlin, Pankow

Ein Kuss zwischen zwei Männern war heute früh offenbar Grund dafür, dass Unbekannte sie in Prenzlauer Berg erst beleidigten und dann körperlich attackierten. Kurz nach 4 Uhr waren die 37 und 39 Jahre alten Männer nach einem Lokalbesuch auf dem Weg nach Hause. Hinter ihnen liefen drei Unbekannte, die einen Kuss zwischen beiden sahen und ihnen Cantian- Ecke Gaudystraße homophobe Beleidigungen zuriefen. Im Anschluss folgten sie den Beiden in die Sonneburger Straße. Während sich das Paar im Hausflur befand, versuchten die Verfolger, die Haustür gewaltsam zu öffnen. Obwohl sich die Beiden gegen die Eingangstür stemmten, gelang es einem der Täter, eine kleine Scheibe herauszutreten, hindurchzugreifen und die Türklinke zu betätigen. Im Hausflur attackierte dieser dann den 37-Jährigen mit einem Fußtritt gegen den Kopf, während ein zweiter dem 39-Jährigen mit der Faust ins Gesicht schlug. Anschließend flüchtete das Trio unerkannt in Richtung Gaudystraße. Die beiden Angegriffenen wurden leicht verletzt. Nach derzeitgem Kenntnisstand agierten nur zwei der drei Unbekannten, während der Dritte versucht haben soll, beschwichtigend auf seine Begleiter einzuwirken. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung übernimmt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Berlin Polizei, 24.05.2014


Rechtsradikale versuchen Rathaus zu stürmen (26.05.2014)
Dortmund, Nordrhein-Westfalen

In Dortmund stören etwa 25 Rechtsradikale die Wahlparty im Rathaus: Als sie versuchen, sich Zutritt zu verschaffen, stellen sich ihnen andere Personen in den Weg. Die Situation eskaliert. […]

Die Welt, 26.05.2014


Gedenkort in Dachau mit Runen geschändet (23.05.2014)
Herbertshausen, Bayern

Während der vergangenen Nacht haben bislang unbekannte Täter in der »Gedenkstätte SS-Schießplatz« in der Freisinger Straße, mit Fichtenzapfen verfassungsfeindliche Symbole ausgelegt. Die Kripo Fürstenfeldbruck ermittelt .
Während der Zeit von Donnerstag, 22.05.14, 22.00 Uhr und Freitagmittag, 23.05.14, haben unbekannte Täter vor einem Gedenkstein ein aus Fichtenzapfen geformtes Hakenkreuz, SS-Runen und die Buchstaben A.H. ausgelegt. Dies wurde von einer Mitarbeiterin der Gedenkstätte heute Mittag entdeckt.

Das Fachkommissariat der Kripo Fürstenfeldbruck ermittelt wegen eines Vergehens der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Polizeipräsidium Oberbayern, 23.05.2014


145 Wahlplakate abgerissen und rechtsradikale Parolen (25.05.2014)
Gera, Thüringen

Die Männer hatten es am Samstagmorgen auf die Plakate in zwei Straßenzügen abgesehen, wie die Polizei am Sonntag berichtete. Einer der beiden, ein 26-Jähriger, skandierte rechtsradikale Parolen und widersetzte sich, als die Polizei ihn durchsuchte.[…]

Leipziger Volkszeitung, 25.05.2014


Polizei löst Treffen der rechten Szene (25.05.2014)
Eichsfeld, Thüringen

Die Polizei hat auf einem Privatgrundstück im Eichsfeld eine Veranstaltung der rechten Szene aufgelöst. An dem als private Feier deklarierten Treffen hatten am Samstag weniger als 20 Personen aus Thüringen, Hessen und Niedersachsen teilgenommen, wie ein Sprecher der Landespolizeidirektion am Sonntag sagte.[…]

Thüringer Allgemein, 25.05.2014


NPD-Kandidat attackierte Fotografen (25.05.2014)
Bad Belzig, Brandenburg

Dann soll der Neonazi Pascal Stolle den Fotografen auf sein Grundstück eingeladen haben mit den Worten, er könne Fotos von der Wahlparty machen. Als Krüger fragte, ob er auf dem Privatgelände auch fotografieren dürfe, habe dies Stolle abgelehnt, sich in Rage geredet und Krüger schließlich in den Nacken geschlagen, berichtet der Fotograf. […]

Potsdamer Neueste Nachrichten, 25.05.2014


Vorfälle beim "Bayerntag" der NPD (24.05.2014)
Scheinfeld, Bayern

Der »Bayerntag« der NPD im Bereich des Freibades in Scheinfeld startete gegen 13.00 Uhr mit ca. 200 Teilnehmern. Die Teilnehmerzahl stieg im weiteren Verlauf auf knapp 400 Personen an.Das Nordbayerische Bündnis gegen Rechts hatte zu einer Gegenversammlung unter dem Motto »Kein Platz für Nazis in Scheinfeld und anderswo« aufgerufen. An der Demonstration nahmen etwa 1500 Personen teil. Zudem fand in der Stadt Scheinfeld zeitgleich ein Familienfest mit dem Thema »Scheinfeld ist bunt« statt. Das Familienfest besuchten mehrere Hundert Personen. Im Rahmen von Vorkontrollen wurden bei den anreisenden Demonstrationsteilnehmern mehrere Messer, pyrotechnische Gegenstände und Tierabwehrsprays sichergestellt. Nach derzeitigem Stand wurden rund 50 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Versammlungsrecht (z. B. Mitführen von Vermummungsgegenständen), Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verstoß nach dem Betäubungsmittelgesetz erstattet. (…) Im Zuge der Abwanderung der Besucher der NPD-Veranstaltung kam es zu Provokationen in Richtung Gegendemonstranten und anschließend gegenüber der Polizei. Mehrere Personen aus dem NPD Lager attackierten im Anschluss die eingesetzten Polizeibeamten. Dabei wurde ein Beamter am Kopf und an der Hand verletzt, ein weiterer Beamter wurde durch einen Fußtritt verletzt. Beide sind dienstunfähig.

Polizeipräsdium Mittelfranken, 24.05.2014


Student verletzt im Krankenhaus (28.05.2014)
Siegen, Nordrhein-Westfalen

Der Staatsschutz in Hagen ermittelt gegen eine Gruppe aus der rechten Szene, die in der Nacht auf Sonntag einen Studenten in Siegen zusammengeschlagen haben soll. Der junge Mann erlitt Kopfverletzungen und musste auf der Intensivstation behandelt werden. […]

Der Westen, 28.05.2014


Hakenkreuz aus Backsteinen (27.05.2014)
Osnabrück, Niedersachsen

Im Schlossgarten haben Unbekannte am Samstag, 17.05. ein Hakenkreuz aus Backsteinen gelegt. Mit etwa 100 Backsteinen wurde ein etwa ein Quadratmeter großes Hakenkreuz gelegt. Gegen 12.15 Uhr wurde von einem Zeugen eine verdächtige Person beobachtet, bei der es sich um einen Täter handeln könnte. Er soll über 40 Jahre, etwa 1,80 m groß und an beiden Armen tätowiert gewesen sein. Zudem hätte er kurz geschorene Haare gehabt. Die Polizei ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Polizeiinspektion Osnabrück, 27.05.2014


Antisemitischer Schriftzug sowie Judensterne und ein Hakenkreuz gesprüht (28.05.2014)
Großröhrsdorf/Pulsnitz/Steina, Sachsen

Ortseingangsschilder in Großröhrsdorf, Pulsnitz und Steina wurden in der Nacht zu Mittwoch von Unbekannten mit roter und schwarzer Farbe beschädigt. Während an der Stadtgrenze zu Großröhrsdorf von Radeberg kommend ein antisemitischer Schriftzug sowie Judensterne und ein Hakenkreuz auf die Ortstafel aufgesprüht wurde, sind die Eingangsschilder von Pulsnitz und Steina mit Aufklebern beklebt worden, die der Fußball»Fan«Szene von Dynamo Dresden zugeordnet werden.

Polizeidirektion Görlitz, 28.05.2014


Mutwillige Zerstörung in der Gedenkstätte Buchenwald (27.05.2014)
Buchenwald, Thüringen

Erinnerungsstätte für Dietrich Bonhoeffer, Friedrich von Rabenau und Ludwig Gehre schwer beschädigt. Polizei ermitteln und sucht Zeugen

In den frühen Morgenstunden des vergangenen Sonntags beschädigten unbekannte Täter die Erinnerungsstätte für Dietrich Bonhoeffer, Friedrich von Rabenau und Ludwig Gehre in der Gedenkstätte Buchenwald schwer. Sie zerstörten eine Stufe des historischen Treppenzugangs und beschädigten die aus Edelstahl gefertigte Gedenktafel irreparabel. Der Schaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.

Die Gedenkstätte erstattete umgehend Anzeige. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf politisch motivierte Sachbeschädigung und Störung der Totenruhe. Zeugen, die am Sonntag, dem 25. Mai 2014 zwischen 7 und 10 Uhr in der Gedenkstätte Buchenwald an der Durchgangsstraße nach Hottelstedt ungewöhnliche Vorgänge oder verdächtige Personen beobachtet haben werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Weimar (Tel. 03643-8820) in Verbindung zu setzten.

Die Erinnerungsstätte im Bereich der ehemaligen SS-Kasernen wurde am 1. September 1999 eingeweiht. Seit 1990 hatten Teilnehmer an Workcamps unterschiedlicher Träger das Areal im zu DDR-Zeiten überwachsenen Kasernengelände am Steinbruch freigelegt. In einem dortigen Kellerarrest verbrachte Anfang 1945 der evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer gemeinsam mit dem ehemaligen General Friedrich von Rabenau und Hauptmann Ludwig Gehre die letzten Wochen seines Lebens. Sie waren wegen ihrer Teilnahme an der Verschwörung gegen Hitler, die zum Attentat am 20. Juli 1944 führte, verhaftet und nach Buchenwald gebracht worden. Am 9. April 1945 wurden sie im KZ Flossenbürg ermordet, ihre Leichen verbrannt und die Spuren verwischt.

Gedenkstätte Buchenwald, 27.05.2014


Rechtsradikale Aggressoren nach Polizeigewahrsam von der Insel geleitet (30.05.2014)
Sylt, Schleswig-Holstein

Gegen 15:15 Uhr, zeigten couragierte Zeugen an, dass eine Gruppe Männer in der Friedrichstraße in Westerland konkrete rechtsextreme Parolen lautstark und gemeinschaftlich von sich gab. Zeugen filmten das Gebären mit einem Smartphone. Die alarmierten Beamten stellten die drei 20-33-jährigen Tatverdächtigen, Angehörige der zuvor von der Promenade verwiesenen Gruppe. Sie wurden festgenommen, auf die Wache gebracht und zur Verhinderung weiterer Straftaten den Gewahrsamszellen zugeführt. Die Beamten sicherten Blutproben bei den alkoholisierten Männern. Sie wurden der Kriminalpolizei übergeben und erkennungsdienstlich behandelt. Die Tatverdächtigen wurden am Abend, begleitet von Diensthundeführern und Beamten der Bundespolizei, mit dem Zug gegen 20:22 Uhr von der Insel gebracht. Sie werden sich nunmehr in einem Ermittlungsverfahren wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu verantworten haben.

Polizeidirektion Flensburg, 30.05.2014


Zwei russische Gedenktafeln u.a. mit einem Hakenkreuz besprüht (29.05.2014)
Hannover, Niedersachsen

Bislang unbekannte Täter haben auf einer Grünfläche im Bereich Robert-Enke-Straße/Culemannstraße zwei russische Gedenktafeln u.a. mit einem Hakenkreuz besprüht. Die Polizei sucht Zeugen.

Ein Passant meldete den Vorfall heute Morgen gegen 10:00 Uhr der Polizei. Die eingesetzte Funkstreife stellte an dem russischen Ehrenmal, das aus zwei Gedenktafeln besteht, neben einem Schriftzug auch ein mit pinker Farbe aufgesprühtes Hakenkreuz fest, dass durch die hinzu gerufene Feuerwehr entfernt wurde. Die Polizei hat ein Verfahren wegen Sachbeschädigung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.

Polizeidirektion Hannover, 29.05.2014


Neonazis verwüsten Lokal (29.05.2014)
Berlin, Friedrichshain-Kreuzberg

„Ausländer raus“, die Zahl 88 — ein Synonym für „Heil Hitler“ und SS-Zeichen an den Wänden zeigen, welcher Gesinnung die unbekannten Täter sind. Sie müssen zwischen Sonntagabend und der Nacht auf Dienstag in sein Restaurant eingebrochen und alles verwüstet haben, vermutet der Gastwirt. […]

Tagesspiegel, 29.05.2014


58-Jähriger beleidigt seine Nachbarin (29.05.2014)
Amorbach, Bayern

Am 28.05.2014 kam es zwischen einer Familie und einem ihrer Nachbarn zu einer verbalen Streitigkeit. Im Zuge deren beleidigte der alleinstehende 58-Jährige seine Nachbarin mit teils diskriminierenden und ausländerfeindlichen Ausdrücken. […]

Main-Netz.de, 29.05.2014


Fremdenfeindlich beleidigt und angegriffen (31.05.2014)
Berlin, Treptow-Köpenick

In der vergangenen Nacht wurden in Adlershof zwei Männer und eine Frau festgenommen, nachdem sie zuvor einen Mann angegriffen und beleidigt hatten. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 44-Jährige gegen 2.40 Uhr zu Fuß in der Dörpfeldstraße unterwegs, als er unerwartet von zwei Männern und einer Frau fremdenfeindlich beschimpft wurde. Er ignorierte die verbalen Attacken und lief an dem Trio vorbei. Daraufhin warf einer der Täter eine Glasflasche dem Mann hinterher, die ihn jedoch verfehlte. Dann sprang einer der Männer dem Opfer in den Rücken, so dass der Mann zu Boden ging. Am Boden liegend traten und schlugen die Männer auf ihn ein und beleidigten ihn weiterhin. Als er versuchte, sich den Angriffen zu entziehen und flüchtete, warf ihm die Frau eine weitere Bierfalsche hinterher, die ihn erneut verfehlte. Zufällig vorbeifahrende Zivilfahnder des Abschnitts 65 wurden auf das Geschehen aufmerksam, gaben sich als Polzisten zu erkennen und nahmen die drei Angreifer fest. Sie wurden für Blutentnahmen und erkennungsdienstlichen Behandlungen zur Gefangenensammelstelle gebracht. Während die 40-Jährige entlassen wurde, wurde das Männer-Duo im Alter von 38 und 44 Jahren für den Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin, das die Ermittlungen übernommen hat, eingeliefert. Die mutmaßlichen Täter sollen zum Erlass von Haftbefehlen einem Richter vorgeführt werden. Der aus Ungarn stammende Mann kam mit einem Nasenbeinbruch sowie Prellungen und Abschürfungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Berlin Polizei, 31.o5.2014


Junger Mann fremdenfeindlich beleidigt und geschlagen (29.05.2014)
Berlin, Mitte

Ein Fall von Hasskriminalität beschäftigte gestern Abend die Polizei in Mitte. Nach den bisherigen Ermittlungen war ein 17-Jähriger gegen 19 Uhr auf dem Alexanderplatz unterwegs, als er aufgrund seiner Hautfarbe aus einer Personengruppe heraus von einem derzeit noch unbekannten Mann fremdenfeindlich beleidigt und von einem anderen Unbekannten ins Gesicht geschlagen wurde. Der Beleidigte wehrte sich und schlug zurück. Im weiteren Verlauf kam es zu einer Rangelei, wobei mehrere Personen dem Angegriffenen zu Hilfe eilten. Der 17-Jährige erlitt eine Kratzwunde und wollte selbst einen Arzt aufsuchen. Der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen.

Berlin Polizei, 29.05.2014


zurück | vor