Ausstellung Haveldüne

Monitoring (Archiv Februar 2015)

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(Treptow-Köpenick, 2./3.2.2015) "Sieg Heil"-Rufe in Straßenbahn
Am 15. Oktober 2014 bedrohten zwei Männer in der Straßenbahnlinie 62 sitzende Fahrgäste. Kurz bevor sie an der Haltestelle ausstiegen besprühten sie einen Fahrgast gezielt und riefen „Sieg Heil“. Nach dem öffentlichen Fahndungsaufruf durch die Berliner Polizei am 2. Februar 2015 meldete sich einer der Tatverdächtigen unmittelbar beim Polizeiabschnitt 14 und wurde nach vorübergehender Festnahme wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Fahndung nach dem zweiten Tatverdächtigen dauert an.

Quellen: berlin.de

tagesspiegel.de

Update 16.02.2015: Tatverdächtige stellten sich


(Eisleben 03.02.2015) Schweineohr an ehemaliger Synagoge
An die Tür der ehemaligen Synagoge Eisleben wurde in der Nacht zu Montag ein Schweineohr geschraubt. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt. Hinweise zum Anschlag auf die Synagoge nimmt die Polizei unter 03475/67 00 entgegen.

Quelle: mz-web.de


(Berlin-Mitte, 04.02.2015) Frauen attackiert
Eine Gruppe junger Männer hat zwei Frauen zunächst mit Schneebällen beworfen, sie dann homophob beleidigt und schließlich attackiert. Die Täter flüchteten unerkannt in Richtung Sparrplatz und warfen dabei leere Flaschen auf die Frauen. Beide klagte über leichte Schmerzen, begaben sich aber nicht in ärztliche Behandlung.

Quellen: berlin.de
 tagesspiegel.de


(Wuppertal, 05.02.2015) Mildes Urteil nach Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal-Barmen
Zu Bewährungsstrafen und 200 Arbeitsstunden wurden zwei palästinensische Jugendliche verurteilt, die im Juli 2014 einen Brandanschlag auf die Synagoge in Wuppertal-Barmen verübt hatten. Der dritte Tatbeteiligte erhielt eine erzieherische Jugendstrafe. Der Brandanschlag war seinerzeit glimpflich verlaufen und hatte lediglich leichten Sachschaden verursacht. Allerdings ist bei der Tat von Vorsatz und versuchter schwerer Brandstiftung auszugehen. Der Staatsanwalt hatte deshalb deutlich höhere Strafen beantragt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (Az  84Ls 22/14)

Quellen: aktuell.evangelisch.de ;  wuppertaler-rundschau.de


(Berlin-Lankwitz, 08.02.2015) Mann in Wohnheim beleidigt und geschlagen
Ein Bewohner eines Aufnahme- und Übergangswohnheims in Lankwitz wurde am Nachmittag von Unbekannten wegen seines christlichen Glaubens auf dem Zugangsweg tätlich angegriffen, bedroht und beleidigt. Er kam zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus.

Quelle: berlin.de


(Berlin Tempelhof-Schöneberg 14.02.2015) Homophobe Beleidigung
Zwei Männer wurden in einer Bar in Schöneberg homophob beleidigt und tätlich angegriffen. Die Täter konnten fliehen. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: berlin.de


(Oldenburg, 15.02.2015) Jüdischer Friedhof geschändet
Unbekannte haben den jüdischen Friedhof in Oldenburg mit rechtsextremen Schmierereien geschändet. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Quellen: weser-kurier.de ; neues-deutschland.de


(Lübeck, 20.02.2015) Fremdenfeindliche Flugblätter verteilt
Im Bereich Moisling wurden Flugblätter in Briefkästen verteilt, die neben einer islamfeindlichen Abbildung auch volksverhetzenden und beleidigenden Inhalt haben. Die Lübecker Staatsanwaltschaft und des Staatsschutzkommissariat 5 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck haben die Ermittlungen aufgenommen. Eine Ermittlungsgruppe wird für eine intensive Aufklärung gegründet.

Die Ermittler bitten um Hinweise. Insbesondere mögen sich Zeugen melden, die Hinweise zur Herkunft der Flugblätter und deren Verteilung geben können. Geschädigte, die ein solches Flugblatt empfangen haben, mögen sich ebenfalls bei der Polizei melden. Bitte nutzen Sie dazu die Rufnummer 0451-1310.

Quelle:presseportal.de


(Berlin-Mitte, 20.02.2015) Fremdenfeindliche Beleidigung und Körperverletzung
Zu einer fremdenfeindlichen Beleidigung und anschließenden Körperverletzung kam es gestern Abend in Mitte. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll ein Unbekannter gegen 18.45 Uhr in einem Einkaufscenter in der Grunerstraße zunächst einen 42-Jährigen aufgrund seiner Herkunft beleidigt haben. Nach der Beleidigung soll er dem Mann mit beiden Fäusten ins Gesicht geschlagen haben. Als er sich anschließend entfernen wollte, versuchte der Geschlagene, seinen Widersacher festzuhalten. Ein Sicherheitsmitarbeiter des Einkaufszentrums wurde auf die Situation aufmerksam und versuchte ebenfalls, den Mann festzuhalten. Der Unbekannte konnte sich jedoch losreißen und flüchtete über die Dircksenstraße in unbekannte Richtung. Der 42-Jährige erlitt Verletzungen am Kopf, die in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden mussten. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: berlin.de


(Zwickau-Neuplanitz, 28.02.2015)Fremdenfeindliche Schmierereien in Zwickau-Neuplanitz
>>Mit Hakenkreuzen und fremdenfeindlichen Parolen sind in Zwickau-Neuplanitz Hauseingänge verunstaltet worden. Unbekannte beschmierten mehrere Eingangsbereiche und Hauswände von Wohnblocks mit Hakenkreuzen und ausländerfeindlichen Sprüchen u.a. mit z.B.: »Wir töten euch sowieso.« <<

Quelle: mdr.de


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