Ausstellung Haveldüne

Monitoring (Archiv Januar 2015)

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(Pforzheim/Baden-Württemberg, 01.01.2015) Rassistischer Angriff mit Messer und Schreckschusspistole
In der Silvesternacht wurde eine private Feierrunde in einem Lokal in Pforzheim von einer bewaffneten Gruppe aus rassistischen Motiven angegriffen. Eine Person wurde niedergestochen und befindet sich im Krankenhaus. Es besteht keine Lebensgefahr.

Quelle: Pforzheimer Zeitung


(Grabau/Schleswig-Holstein, 03.01.2015) Rauchbombenangriff auf Asylbewerberheim
Unbekannte warfen in der Nacht zum 03.01.2015 Rauchbomben in ein Asylbewerberheim in Grabau. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten zwei Menschen mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Quelle: Lübecker Nachrichten


(Brand-Erbisdorf/Sachsen, 31.12.2014) Böller-Angriff auf Asylbewerberheim
„Unbekannte haben mit einem selbst gebauten Böller ein Asylbewerberheims im mittelsächsischen Brand-Erbisdorf attackiert – die Ladung explodierte der Nacht zu Mittwoch lautstark und zerstörte zwei Scheiben an dem Gebäude, teilte die Chemnitzer Polizei mit. Verletzt wurde niemand. Die Täter hatten den Sprengsatz aus einem Auto heraus auf das Grundstück geworfen. Der Staatsschutz ermittelt und hofft auf hilfreiche Zeugenhinweise.“

Quelle: Neues Deutschland


(Berlin, 31.12.2014) Büro der Berliner Piratenpartei mit rechten Parolen beschmiert
„Auf das Büro der Berliner Piratenpolitiker Martin Delius und Simon Weiß hat es eine Attacke mit offenbar rechtem politischen Hintergrund gegeben. Die Scheiben des Büros in der Berliner Uhlandstraße waren in der Nacht mit dem Schriftzug »Linksfaschisten stoppen. Pegida« beschmiert worden. Die Abgeordneten stellten inzwischen Strafanzeige bei der Berliner Polizei, die den Eingang laut einer Twittermitteilung eines ZDF-Kollegen bestätigte. Am Nachmittag waren die Schmierereien von den Scheiben wieder entfernt.“

Quelle: Neues Deutschland


(Berlin, 01.01.2015) Antisemitische Gesänge und gewaltsamer Übergriff
 Nachdem in der Silvesternacht ein Israeli eine Gruppe, die in einer Berliner U-Bahn judenfeindliche Gesänge angestimmt hatte, aufgefordert hatte, dies zu unterlassen, wurde er nach dem Aussteigen aus der U-Bahn von der Gruppe bespuckt, geschlagen und getreten.
„Wie erst gestern Nachmittag bekannt wurde, bespuckten und schlugen Unbekannte in der Neujahrsnacht einen Mann. Nach bisherigen Erkenntnissen betrat der 26-Jährige gegen 2.30 Uhr einen Zug der U-Bahnlinie 6 am Bahnhof Hallesches Tor in Kreuzberg, als er sieben junge Männer im Waggon bemerkte, die volksverhetzende Gesänge anstimmten. Er filmte die Gruppe und forderte die Personen auf, dies zu unterlassen. Anschließend bespuckten die Widersacher ihn. Am Bahnhof Friedrichstraße in Mitte stiegen die Täter und das Opfer aus. Die Gruppe forderte den 26-Jährigen auf, die Aufnahme zu löschen. Da er sich weigerte, bespuckten sie ihn erneut und schlugen und traten ihn. Er erlitt Prellungen und eine Kopfplatzwunde. Erst als BVG-Sicherheitsmitarbeiter einschritten, flohen die Unbekannten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen hierzu übernommen.“

Quelle: Polizei Berlin


(Berlin, 03.01.2015) Hakenkreuz in Autolack geritzt
„Eine 33-jährige Frau aus Charlottenburg entdeckte am Sonnabend, dass ihr Auto beschädigt war. In die Motorhaube ihres Audi, der in der Uhlandstraße stand, hatte jemand ein Hakenkreuz geritzt. Wie die Polizei auf Nachfrage bestätigte, ist die 33-Jährige ein aktives Mitglied der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Auch in diesem Fall ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt […]“

Quelle: Berliner Zeitung


(Dortmund/Nordrhein-Westfalen, 01.01.2015) Vandalismus an jüdischem Mahnmal und Gewalt gegen Polizei
„Ein Unbekannter zündete einen Kranz an, der im November vor dem jüdischen Mahnmal am Dorstfelder Hellweg abgelegt worden ist. Vermummte Personen verbrannten öffentlich Plakate politischer Parteien und ein Transparent der Personalwerbung der Polizei […]“

Quelle: WAZ


(Landshut/Bayern, 07.01.2015) Rechtsradikale und antisemitische Parolen bei Landshuter Fußballfans
Landshuter Fußballfans aus dem Umfeld der Gruppierung ‚Commando Süd‘ fielen in der vergangenen Zeit bei verschiedenen Gelegenheiten durch rechtsradikale („Heil Hitler“) Parolen und antisemitische Beleidigungen auf.

Quelle: Wochenblatt


(Leun/Hessen, 04.01.2015) Hakenkreuzschmiererei an Autobahnraststätte
„Ein Hakenkreuz haben bislang unbekannte Täter an das Toilettenhäuschen auf dem Parkplatz an der Bundesstraße 49 bei Leun gesprüht […]“

Quelle: mittelhessen.de


(Albstadt/Baden-Württemberg, 07.01.2015) Betrunkene beleidigt Männer rassistisch und fährt mit Auto auf sie zu
Eine betrunkene Frau in Albstadt fuhr „mutwillig mit ihrem schwarzen BMW auf [zwei Männer] zu[…] und hatte sie mit ausländerfeindlichen Ausdrücken beleidigt […]“

Quelle: Schwarzwälder Bote


(Bremen, 06.01.2015) Tourismus-Stele zum wiederholten Mal aus antisemitischer Motivation beschädigt
Zum wiederholten Mal beschädigten Unbekannte aus antisemitischer Motivation eine Tourismus-Stele in Bremen, indem sie den Verweis auf Bremens israelische Partnerstadt Haifa entfernten.

Quelle: Weser-Kurier


(Dormagen/Nordrhein-Westfalen, 11.01.2015) Moschee zum wiederholten Mal mit rechtsradikalen Symbolen beschmiert
„Zum zweiten Mal innerhalb von drei Wochen ist der Neubau einer Moschee in Dormagen bei Düsseldorf mit Hakenkreuzen und fremdenfeindlichen Parolen beschmiert worden. Die Tat habe sich gegen 5 Uhr am Sonntagmorgen ereignet, sagte ein Polizeisprecher in Neuss […].“

Quelle: Die Welt


(Grevesmühlen/Mecklenburg-Vorpommern, 11.01.2015) Sachbeschädigung an Asia-Imbiss und Hitlergruß
„Am Abend des 11.01.2015 gegen 20:35 Uhr kam es bei dem Asia-Imbiss in der Wismarschen Straße in Grevesmühlen durch zwei unbekannte männliche Personen zu einer Sachbeschädigung auf dem Gäste WC des Imbiss. Nach der Tat verließen die beiden Männer die Lokalität, wobei der eine Tatverdächtige den Hitlergruß mit den Worten ‚Sieg Heil‘ mimte […].“

Quelle: Polizeipräsidium Rostock


(Karlstadt/Bayern, 09.01.2015) Hakenkreuzschmierereien
„Von einem Unbekannten wurde zwischen vergangenen Mittwoch und Freitag eine Hauswand in der Jahnstraße in Karlstadt mit einem roten Hakenkreuz beschmiert. Das zirka 10 x 10 Zentimeter große Hakenkreuz wurde mit rotem Nagellack auf die Hauswand aufgemalt. Die Polizei ermittelt nun wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.“

Quelle: Mainpost


(Schwandorf/Bayern, 10.01.2015) Hakenkreuz in Autolack geritzt
„Im Zeitraum vom Sonntag, 4. Januar, 15 Uhr, bis zum Samstag, 10. Januar, 14 Uhr […] ritzte der Unbekannte Täter an der C-Säule hinten links ein Hackenkreuz in den Lack des Fahrzeugs des Geschädigten, welchem ein Sachschaden in Höhe von ca. 1.000 Euro entstanden sein dürfte.

Quelle: Wochenblatt


(Bochum/Nordrhein-Westfalen, 11.01.2015) Ausländerfeindliche Parolen an Flüchtlingsunterkunft
„Am gestrigen 11. Januar, um 10:30 Uhr, wurden durch eine Passantin Farbschmierereien an der Flüchtlingsunterkunft am Harpener Hellweg in Bochum festgestellt. An der Außenfassade des in der Nähe der Autobahnunterführung der A 43 stehenden Gebäudes stand in heller Farbe ein Schriftzug mit ausländerfeindlichem Hintergrund […].“

Quelle: Polizei Bochum


(Berlin, 07.01.2015) Ausländerfeindliche Schmierereien an Parteibüro und Zaun
„Die Fassade eines Parteibüros beschmierten […] Unbekannte in Pankow. Gegen 11.30 Uhr wurden die mit roter Farbe aufgebrachten Farbschmierereien an der Vorderfront des Mehrfamilienhauses in der Florastraße festgestellt. Die Schriftzüge richteten sich augenscheinlich gegen die Unterbringung von Flüchtlingen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.“

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„Ebenfalls in Pankow wurde gestern Nachmittag gegen 14 Uhr am Holzzaun eines leer stehenden Wohnhauses in der Hadlichstraße acht Mal der gleiche Schriftzug wie in der Florastraße in blauer Farbe festgestellt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.“

Quelle: Polizei Berlin (1), Polizei Berlin (2)


(Berlin, 16.01.2015) Antisemitische Parolen aus Wohnungsfenster gerufen
„Ein Mieter eines Mehrfamilienhauses in Mitte hat gestern Nachmittag aus dem Fenster seiner Wohnung antisemitische Parolen gerufen. Ein außer Dienst befindlicher Polizist sah gegen 16 Uhr den Mann an dem geöffneten Wohnungsfenster in der Alten Schönhauser Straße stehen und hörte, wie der Mann die Parolen so lautstark schrie, dass vorbeilaufende Passanten stehen blieben. Alarmierte Beamte des Polizeiabschnitts 31 nahmen kurz darauf den 53-jährigen Tatverdächtigen fest und ließen eine erkennungsdienstliche Behandlung bei ihm durchführen. Gegen ihn wird nun wegen Volksverhetzung ermittelt.“

Quelle: Polizei Berlin


(Dortmund/Nordrhein-Westfalen, 15.01.2015) Drohbriefe und "Todesanzeigen" per Post
Offensichtlich rechtsradikale Täter verschicken in Nordrhein-Westfalen Drohbriefe und Todesanzeigen:
„Betroffen sind Mitglieder der SPD-Jusos, Mitarbeiter der Piratenpartei und der Linken, aber auch Journalisten. Neben den Todesanzeigen erhalten sie auch immer wieder Briefe mit eindeutig fremdenfeindlichen und antisemitischen Parolen […].“

Quelle: WDR


(Suhl/Thüringen, 13.01.2015) Asylbewerber angegriffen und verletzt
„Ein Asylbewerber ist in der Suhler Innenstadt am Dienstag angegriffen und leicht verletzt worden. Wie die Polizei  mitteilte, stieß ein bislang unbekannter Täter dem 26-Jährigen zweimal mit der Schulter so stark ins Gesicht, dass dessen Lippe blutete. Erst durch laute Schreie einer Passantin ließ der Täter von seinem Opfer ab und flüchtete […].“

Quelle: inSüdthüringen.de


(Nürnberg/Bayern, 14.01.2015) Rechtsradikale Parolen nach Festnahme
Nach seiner Festnahme wegen Haftsbefehls grölte ein Mann in Nürnberg auf der Polizeiwache lautstark rechtsradikale Parolen.

Quelle: Donaukurier


(Aschbach/Bayern, 14.01.2015) Rassistisches Gegröle und Randale
„Die Gruppe zog gegen 1 Uhr grölend und Böller werfend durch das Ortsgebiet und ging dabei an einem Gebäude, das als Unterkunft für Flüchtlinge genutzt wird, vorbei. Dort versuchten sie die Bewohner durch lautstarke, ausländerfeindliche Rufe auf sich aufmerksam zu machen. Anschließend gingen sie zu einem Parkplatz und demolierten einen dort abgestellten, stillgelegten Alfa Romeo. Auf ihrem Rückweg, gegen 2 Uhr, unternahmen sie erneut einen Anlauf die Bewohner der Unterkunft durch Rufe zu wecken […].“

Quelle: inFranken.de


(Essen/Nordrhein-Westfalen, 17.01.2015) Bewaffnete Hooligans versuchen trotz Verbot zu demonstrieren
Um die 50 teilweise mit Baseballschläger, Quarzsand-Handschuhen und Passivbewaffnung ausgestattete Hooligans mussten von der Polizei daran gehindert werden, sich zu einer verbotenen Demonstration der HoGeSa („Hooligans gegen Salafisten“) zusammenzufinden.

Quelle: WAZ


(Berlin, 18.01.2015) Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen
Von Zivilbeamten wurden Ermittlungen gegen einen Mann eingeleitet, der am Berliner S-Bahnhof Ostkreuz wiederholt durch rechtsradikale Parolen auf sich aufmerksam machte.

Quelle: Polizei Berlin


(Essen/Nordrhein-Westfalen, 19.01.2015) Marokkaner angegriffen und durch Tritte schwer verletzt
„Ein Marokkaner ist im Essener Hauptbahnhof zum Opfer einer mutmaßlich rassistischen Attacke geworden: Ein 24 Jahre alter Mönchengladbacher trat am frühen Sonntagmorgen mit seinen Springerstiefeln auf sein zehn Jahre älteres Opfer ein und verletzte es schwer. Der 34-Jährige fiel nach einem harten Tritt gegen die Brust rücklings zu Boden, schlug mit dem Hinterkopf auf einem Betonsockel auf und blutete stark […]“

Quelle: WAZ


(Bad Sulza/Thüringen, 18.01.2015) Nazisymbole gesprüht
„Unbekannte haben Häuser und andere Objekte in Bad Sulza (Kreis Weimarer Land) mit verfassungswidrigen Symbolen besprüht. Mindestens 18 Objekte seien in der Nacht zu gestern beschmiert worden, erklärte eine Polizeisprecherin in Jena heute Morgen […]“

Quelle: e110


(Porta Westfalica/Nordrhein-Westfalen, 18.01.2015) Asylbewerberheim unter rassistischen Parolen mit Paintball-Waffen beschossen
„Eine Gruppe von etwa sechs Männern hat eine Unterkunft von Asylbewerbern in Porta Westfalica mit sogenannten Paintballwaffen beschossen. Die Männer riefen dabei ausländerfeindliche Parolen, wie die Polizei Bielefeld bekanntgab. Die Paintballwaffen nutzten die Männer, um Farbkugeln per Druckluft abzufeuern. Kurze Zeit später folgte ein zweiter Angriff auf die Unterkunft, bei dem die Täter gegen die Türen und Fenster klopften und erneut ausländerfeindliche Sprüche schrien […]“

Quelle: e110


(Potsdam/Brandenburg, 18.11.2015) Provokation durch Hitlergruß
Am Rande einer Demonstration, die in Potsdam in Gedenken an den in Dresden getöteten Asylbewerber Khaled Idris Bahray stattfand, zeigte ein Anwohner neben einem Plakat der AfD auch den Hitlergruß, um Demonstrationsteilnehmer zu provozieren.

Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten


(Elmenhorst/Mecklenburg-Vorpommern, 17.11.2015) Mehrere PKW mit Hakenkreuzen besprüht
„Vier Pkw wurden in der Nacht von Freitag zu Sonnabend in Elmenhorst (Landkreis Vorpommern-Rügen) mit Hakenkreuzen beschmiert […] Mit schwarzer Farbe wurde jeweils ein Hakenkreuz auf die Windschutzscheiben gesprüht, so die Polizei […]“

Quelle: Nordkurier


(Bochum/Nordrhein-Westfalen, 18.01.2015) Verfassungsfeindliche Schmierereien und Hakenkreuz an Wohnhaus
In der Nacht zu Sonntag, 18.01.2015, wurde ein Mehrfamilienhaus in Bochum von Unbekannten mit einem Hakenkreuz und verfassungswidrigen Parolen verunstaltet.

Quelle: Polizei Bochum


(Berlin, 18.01.2015) Sowjetisches Ehrenmal beschmiert
„In Alt-Treptow haben Unbekannte mehrere Objekte auf dem Gelände des Sowjetischen Ehrenmals in der Puschkinallee beschmiert. Ein Mitarbeiter eines Winterdienstes hatte die Schmierereien heute Morgen gegen 8 Uhr bemerkt und die Polizei verständigt. Die Unbekannten hatten das Fahnenmonument, die Sarkophagreihe sowie Relieffiguren mit Farbe verunstaltet und Schriftzüge aufgebracht. Der Polizeiliche Staatschutz ermittelt.“

Quelle: Polizei Berlin


(Mannheim/Baden-Württemberg, 18.01.2015) Überfall und körperlicher Angriff auf Muslim
Am späten Abend des 18.01.2015 ereignete sich in Mannheim ein gewaltsamer Übergriff auf einen als Muslim bekannten Mann. Dieser wurde von drei bisher unbekannten Tätern angegriffen und verletzt.

Quelle: morgenweb


(Sangershausen/Sachsen-Anhalt, 17.01.2015) Unbekannte Täter dringen in Asylbewerberheim ein und bedrängen Bewohner
„Am Samstagmorgen drangen drei unbekannte Personen in das Sangerhäuser Asylbewerberheim ein. Wie die Polizei am Dienstag gegenüber der MZ mitteilte, betraten sie ein Zimmer zweier Einwohnern, gaben sich als Sozialarbeiter aus und bedrängten die Bewohner. Nachdem damit gedroht wurde, die Polizei zu verständigen flohen die Eindringlinge und beschmissen die Zimmertür noch mit Eiern […]“

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung


(Hamburg, 17.01.2015) Homophobe Beleidigungen und körperlicher Angriff in Fitnessstudio
In einem Hamburger Fitnessstudio wurden zwei Homosexuelle beleidigt, massiv bedroht und körperlich angegriffen.
Kritisiert wird von den Opfern des Übergriffs auch die Reaktion von Seiten der Mitarbeiter des Fitnessstudios.

Quelle: Hamburger Abendblatt


(Magdeburg/Sachsen-Anhalt, 20.01.2015) Jugendliche bespucken, schlagen und treten Asylbewerber in Straßenbahn
Am Abend des 21.01.2015 wurde ein Asylbewerber in einer Straßenbahn in Magdeburg von zwei Jugendlichen zunächst beschimpft und bespuckt und im Anschluss geschlagen und getreten.
Umstehende geflüchtete Menschen kamen dem Angegriffenen zur Hilfe.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung


(Köln/Nordrhein-Westfalen, 10.01.2015) DB-Schaffner beschimpft Fahrgäste rassistisch und schubst sie auf den Bahnsteig
„In einem Regional-Express von Dortmund nach Köln soll ein Schaffner Arabisch sprechende Reisende beleidigt und aus dem Zug geworfen haben. ‚Dieses Gesocks. Man müsste alle auf den Bahnsteig stellen und erschießen‘ soll er ihnen nachgerufen haben. Ein Mitreisender zeigte den Bahnbediensteten an […].“

Quelle: Westdeutscher Rundfunk


(Meerane/Sachsen, 03.01.2015) Rechtsradikale verprügeln Gäste in Spielothek
Erst jetzt wurde öffentlich, dass eine Gruppe bekannter Neonazis schon am 03.01.2015 in einer Meeraner Spielothek andere Gäste verprügelt hat, von denen drei im Krankenhaus behandelt werden mussten.
„In einer Spielothek in der Äußeren Crimmitschauer Straße brennen bei vier Männern die Sicherungen durch. Zwischen Billardtischen und Spielautomaten gehen sie auf mehrere Personen los, verletzen drei Leute, von denen sich später zwei ambulant behandeln lassen müssen, und prügeln einen Vierten ins Krankenhaus. Unbestätigten Angaben zufolge habe der Mann wegen seiner Verletzungen mit dem Tod gerungen […].“

Quelle: Freie Presse


(Feilitzsch/Bayern, 22.01.2015) Hakenkreuze an zukünftigem Flüchtlingsheim
Von Unbekannten wurde ein Haus, das zukünftig als Flüchtlingsheim dienen soll, in der Nacht zu Donnerstag, 22.01.2015 mit Hakenkreuzen beschmiert.

Quelle: nordbayern.de


(Dresden/Sachsen, 25.01.2015) Gewaltsamer Angriff auf Mann aus Libyen durch Rechtsradikale
„Ein aus Libyen stammender Asylbewerber ist in Dresden auf offener Straße angegriffen und zusammengeschlagen worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte der Libyer am Vorabend an einer Straßenbahnhaltestelle im Stadtteil Friedrichstadt gewartet, als vier Unbekannte auf ihn einschlugen. Einer von ihnen zeigte zudem laut Protokoll der Hitlergruß und rief ‚Ausländer raus‘.“

Quelle: mdr


(Chemnitz/Sachsen, 25.01.2015) Gewaltsamer Angriff auf Mann aus Tunesien durch Rechtsradikale
„Zeugen sucht die Polizei auch für einen Überfall auf einen Asylbewerber, der sich fast zur selben Zeit in der Chemnitzer Innenstadt ereignete. Der 36 Jahre alte Tunesier wurde am Sonntagabend gegen 20 Uhr auf der Bahnhofstraße in Höhe Bretgasse von unbekannten Tätern zusammengeschlagen. Das Opfer erlitt nach Polizeiangaben Kopfverletzungen und konnte zunächst nicht befragt werden. Anwohner hatten den Überfall beobachtet, die Beamten gerufen und waren dem Tunesier zu Hilfe geeilt. Als sie bei ihm eintrafen, waren die Täter in zwei Autos geflohen. Die Polizei konnte vor Ort eine mögliche Tatwaffe, ein Metallrohr, sicherstellen.“

Quelle: mdr


(Düsseldorf/Nordrhein-Westfalen, 26.01.2015) Hitlergruß und Horst-Wessel-Lied bei Dügida-Demonstration
„Zwei der Dügida-Anhänger wurden am Abend festgenommen. Einer zeigte den Hitlergruß, ein weiterer sang laut Polizei das Horst-Wessel-Lied. Gegen beide Männer wurde ein Strafverfahren eingeleitet […].“

Quelle: Die Welt


(Weinheim/Baden-Württemberg, 27.01.2015) Rassistischer Angriff auf 12-jähriges Mädchen
„Nach Angaben der Polizei schlug ein etwa 50jähriger Mann in Weinheim ein 12jähriges türkisches Mädchen. Das Kind fiel auf die Straße. Der Unbekannte habe ein Transparent mit fremdenfeindlichen Parolen mit sich geführt […].“

Quelle: Rhein-Neckar Fernsehen


(Berlin, 28.01.2015) Homophobe Beleidigung
Eine Besatzung eines Rettungswagens versorgte in der vergangenen Nacht am Nollendorfplatz in Schöneberg einen Mann, der mit Reizgas besprüht worden war und alarmierte die Polizei. Nach Angaben des 46-Jährigen wurde er vor einem Lokal in der Motzstraße nach einem kurzen Wortwechsel mit einem Mann, der offensichtlich in dem Lokal angestellt ist, mit dem Reizgas besprüht. Als die Beamten mit dem 46-Jährigen den Ort des Geschehens aufsuchten, entdeckte er den 28-jährigen Tatverdächtigen. Dieser wiederum gab an, dass der 46-Jährige gegen 2 Uhr mit einem Hammer in der Hand vor ihm stand, sich als rechtsradikal bezeichnete und Drohungen gegen Schwule von sich gab. Daraufhin kam das Pfefferspray zum Einsatz, da er sich bedroht fühlte. Die weiteren Ermittlungen zu dem Tathergang hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernommen.

(Quelle: Polizeimeldung Berlin)


(Frankfurt, 28.01.2015) Antisemitischer Vorfall in Frankfurt
Ein Mitglied der Jüdischen Gemeinde Frankfurt wurde am späten Abend am offenen Fenster ihres Zuhauses vom Fahrer eines roten Kombis aus dem Auto heraus beschimpft mit den Worten: „Du alte Judenschlampe, Dich kriegen wir auch noch.“

Quelle: honestlyconcerned.info


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