Ausstellung Haveldüne

Monitoring (Archiv März 2015)

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(Düsseldorf, 02.03.2015) Beleidigung und Hitler-Gruß bei rechten Dügida-Demonstrationen
>>DEGÜDA-Sprecherin soll am Montagabend Moscheebesucher beleidigt haben, als der Aufzug der Rechtsradikalen an einem muslimischen Gotteshaus vorbeiführte. Es sei ein Verfahren eingeleitet worden, bestätigte ein Polizeisprecher an Mittwoch Medienberichte. Der Fall werde in Absprache mit der Staatsanwaltschaft geprüft. »Im Zusammenhang mit den Demonstrationen kommt es zu Straftaten«, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. So habe etwa ein Demonstrant den Hitler-Gruß gezeigt. Die Polizei versuche noch, den Mann zu identifizieren.<<
Quelle: Focus.de


(Berlin-Neukölln, 03.03.2015) Ägyptischstämmiger Mann in U-Bahn angegriffen und verletzt
Am Nachmittag verletzte ein Unbekannter einen Mann ägyptischer Herkunft in einem U-Bahnzug in Neukölln. Kurz vor 16 Uhr machte der Mann zunächst in Höhe des U-Bahnhofs Grenzallee eine Bemerkung wegen der Herkunft eines in der Bahn sitzenden 68-Jährigen. Nachdem dieser fragte, was die Äußerung soll, ging der Unbekannte auf ihn zu und trat auf ihn ein. Anschließend soll er ihm mit dem Griff einer Pistole auf den Kopf geschlagen haben. Das Opfer erlitt zwei Platzwunden. Am Bahnhof Neukölln wurden andere Fahrgäste auf das Geschehen aufmerksam und es kam zu einem kurzen Gerangel, woraufhin der Täter flüchtete. Der Angegriffene kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo seine Verletzungen behandelt wurden. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: berlin.de


(Erfurt, 04.03.2015) Hitlergruß in Erfurter Einkaufszentrum
Ein 32-Jähriger aus Erfurt ist am Dienstag im Einkaufszentrum in der Nordhäuser Straße ausgerastet, wobei er im betrunken Zustand Vitrinen eines Schmuckladens beschädigte und seinen Arm zum Hitlergruß hebte.
Die Polizei verhaftete ihn daraufhin und belegte sein Verhalten mit einer Geldbuße von 600 EUR.

Quelle: erfurt.thueringer-allgemeine.de


(ICE Berlin-Hamburg, 04.03.2015) ICE-Fahrgast muss Nazi-Klingelton löschen
>>Ein Fahrgast aus Berlin hat in einem ICE mehrere SMS erhalten, bei denen eine Nazi-Parole als Klingelton ertönte. Wie die Bundespolizei mitteilte, sei jedes Mal der Nachrichtenton mit dem Wortlaut „Vielen Dank, Heil Hitler“ ertönt. Daraufhin überprüften Polizeibeamte das mitgeführte Handy des 32-Jährigen; beim Eingang einer SMS ertönte umgehend der Nachrichtenton „Vielen Dank, Heil Hitler“, teilt die Bundespolizei mit. „Noch vor Ort musste der Beschuldigte die verbotene Datei löschen.“<<

Quelle: pnn.de


(Brandenburg an der Havel, 04.03.2015) Unbekannter schlug "schwulen" 13-Jährigen
>>Die Polizei in Brandenburg an der Havel sucht einen Jugendlichen, der einen 13-Jährigen offenbar aus Homophobie vor einem Shoppingcenter geschlagen und verletzt hat.Durch den Schlag erlitt der 13-Jährige Verletzungen im Gesicht. Die Schwellung und die aufgeplatzte Lippe mussten im Krankenhaus versorgt werden.<<

Quelle: queer.de


(Bockum, 04.03.2015) Antisemitische Schriften in Bockum
>>In Bockum sind in Briefkästen Schriften verteilt worden, die laut Staatsanwaltschaft den Verdacht auf Volksverhetzung durch Leugnung des Holocaust begründen. Der polizeiliche Staatsschutz habe die Ermittlungen aufgenommen. Auf dem Briefumschlag stand „Allgemeine Jüdische Wochenzeitung aus Bonn“, offenbar hat eine Person diesen Titel, Vorgängername der heutigen „Jüdischen Allgemeinen“ unrechtmäßig verwendet.<<

Quelle:  Rheinische Post, Krefelder Stadtpost/2015 vom 05.03.2015, S.16


(Berlin, 05.03.2015) Flüchtlingsheimgegner ruft zu Gewalt auf
Beamte des Polizeilichen Staatsschutzes haben heute Morgen gegen 6 Uhr gemeinsam mit Spezialeinsatzkräften des Landeskriminalamtes Berlin die Wohnung eines 28-Jährigen im Falkenhagener Feld durchsucht.Unter Bezugnahme auf einen Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim soll er im Internet den Kommentar veröffentlich haben: „Sehr gut gemacht. Weiter so. Alle Asylbewerberheime müssten brennen.“ Die Polizisten beschlagnahmten bei der Durchsuchung fünf Computer und zwei Mobiltelefone als Beweismittel.

Quelle: berlin.de


( Köln-Eigelsteinviertel,05.03.2015) Rechtsextreme Parolen und "Hitlergruß"
>>Eine dem rechtsextremen Spektrum zugehörige Personengruppe hat im Kölner Eigelsteinviertel mit strafbaren und fremdenfeindlichen Parolen für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Streifenbeamte und Polizisten einer Einsatzhundertschaft hatten die Lage schnell unter Kontrolle.
Sie hatten Parolen wie „Heil Hitler“, „Sieg Heil“ und „Deutschland den Deutschen – Ausländer raus“ skandiert.<<

Quelle: koelner-newsjournal.de


(Berlin, 05.03.2015) Nazi-Band schändet Holocaust-Mahnmal
>>Mia Herm (32), als rechtsextreme Sängerin unter dem Namen »Dee Ex« bekannt, traf sich mit Nazi-Rapper Patrick Killat alias »Villain051«, zum skandalösen Dreh. Für ihren Clip mit dem scheinbar harmlosen Titel »Europa sagt Nein zur EU« stiegen sie am Holocaust-Mahnmal den jüdischen Opfern des Nazi-Regimes aufs Dach. Hasserfüllt hetzen sie »Gegen die EU-Zionisten schreiten wir vereint in den Krieg … tragen stolz den Glauben in den Herzen, von unserer Freiheit, von unserem Sieg«.<<

Quelle: berliner-kurier.de


(Berlin-Pankow, 05.03.2015) Verbotenen Gruß gezeigt
>>Verbotenen Gruß gezeigt: Während einer Sitzung einer Partei gestern Abend in Pankow beobachteten die Anwesenden einen jungen Mann, der vor dem Fenster der Partei-Geschäftsstelle in der Berliner Straße stand und in ihre Richtung den »Deutschen Gruß« zeigte. Alarmierte Polizisten überprüften gegen 19.45 Uhr den 19-Jährigen vor Ort. Der Tatverdächtigte konnte nach den Maßnahmen seinen Weg fortsetzen. Gegen ihn wird nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.<<

Quelle: berlin.de


(Nürnberg, 28.02.2015) Rechte bedrohen Mann beim Verteilen des Korans
>>Am Samstagnachmittag verteilte ein Mann in der Nürnberger Innenstadt Ausgaben des Korans. Dabei wurde er von mehreren Personen gestört, so dass die Polizei einschreiten musste. Gegen 13 Uhr wurde der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte mitgeteilt, dass es in der Breiten Gasse auf Höhe der Färberstraße zu Streitigkeiten käme. Hier verteilte ein Mann Ausgaben des Korans an Passanten, als plötzlich fünf Männer und eine Frau ihn bedrängten und ihm drohten. Darüber hinaus wurde auch ein unbeteiligter Passant angegangen, der sich deswegen in ein Geschäft flüchtete. Daraufhin rückte die Polizei mit mehreren Streifenwagen an und nahm die sechs Personen zwischen 20 und 46 Jahren, die dem rechten Spektrum zugeordnet werden können, vorläufig in Gewahrsam.<<

Quelle: nordbayern.de


(München-Maxvorstadt, 08.03.2015) Hitlergruß in der Dachauer Straße
>>Ein 43-Jähriger hat in der Dachauer Straße herumgepöbelt und den »Hitlergruß« gezeigt. Passanten hatten die Beamten am Dienstag gegen 15.15 Uhr gerufen, weil an einem Bushäuschen an der Ecke zur Marsstraße Menschen grölten und Passanten anpöbelten. Als die Zivilstreife ankam, beleidigte er die Beamten – danach zeigte er den verbotenen »Hitlergruß«.<<

Quelle: abendzeitung-muenchen.de


(Magdeburg, 08.03.2015) Morddrohungen gegen OB in Magdeburg
>>Magdeburgs Oberbürgermeister Trümper hat binnen eines Monats drei Morddrohungen erhalten. Die Briefe, die sich im Wortlaut ähnelten, seien mit dem Hitlergruß unterschrieben und mit Nazi-Symbolen versehen gewesen. «Das ist so. Es gibt drei Schreiben an mich, die hier im Rathaus eingegangen sind. Im Abstand immer von zehn Tagen, wo das so ganz deutlich drin steht. Und das ist eine ganz eindeutige Morddrohung, unterschrieben mit dem Hitlergruß und Nazisymbolen, die draufgeklebt worden sind.<<

Quelle: dokmz.wordpress.com


(Burgenlandkreis,08.03.2015) Nazi-Hetze zwingt Ortsbürgermeister zum Rücktritt
>>In einer Gemeinde im sachsen-anhaltischen Burgenlandkreis tritt ein von der CDU nominierter Ortsbürgermeister zurück – die NPD hatte ihn wegen seines Engagements für Flüchtlinge bedroht.<<

Quelle: tagesspiegel.de


(Leipzig, 08.03.2015) Hasstiraden, Beleidigungen, üble Nachrede und fremdenfeindliche Hetze
MDR sperrt Kommentare und äußert hierzu:

>>Liebe User,

wir bieten Ihnen unterschiedlichste Möglichkeiten, Ihre Meinung zu äußern, z.B. unter Artikeln bei MDR.DE, unseren Foren und in den sozialen Medien. Wir finden es toll, dass Sie davon so rege Gebrauch machen und lebendig diskutieren. Oft erhalten wir respektvolle und umsichtige, scharfzüngige und sarkastische, humorvolle bisweilen ironische Anmerkungen.

Wir beobachten aber derzeit leider verstärkt, dass unsere Kommentarfunktion bei MDR.DE und auch auf Facebook für Hasstiraden, Beleidigungen, üble Nachrede und fremdenfeindliche Hetze missbraucht wird. Sicher, wir haben eine Netiquette und schalten rechtswidrige, ehrverletzende und beleidigende Aussagen nicht frei.

Doch heute machen wir eine Ausnahme!

In dieser Bildergalerie veröffentlichen wir Nutzerbeiträge, die wir nicht freigeschaltet haben. Der Grund: Täglich erhalten unsere Community-Kollegen Dutzende solcher Kommentare. In letzter Zeit jedoch immer häufiger. Und das wollen wir nicht!

Wir wünschen uns eine lebendige Diskussion mit allen, manchmal auch unbequemen Meinungen. Bitte gehen Sie respektvoll miteinander um, gehen Sie respektvoll mit uns um und vor allem, haben Sie Respekt vor den Menschen, über die Sie trefflich streiten. Setzen Sie auf Argumente, statt auf haltlose Unterstellungen bzw. Beleidigungen.

Wir als Redaktion sind für Transparenz und gegen das Löschen von Kommentaren und Verbannen von Nutzern. Aber bei Verstoß gegen unsere Netiquette werden wir weiterhin diese Kommentare nicht freischalten bzw. bei Facebook löschen, um das Diskussionsklima nicht zu gefährden und auch andere, vielleicht leisere Töne zu hören.

Danke für Ihr Verständnis und weiterhin viel Spaß mit uns und unseren Themen!

Ihr MDR.DE-Team<<


(Hof, 08.03.2015) Hakenkreuz-Schmierereien an Flüchtlingsunterkunft
Unbekannte haben eine Asylbewerberunterkunft im oberfränkischen Hof mit Nazi-Schmierereien verunstaltet. An der ehemaligen Jugendherberge, welche momentan als Flüchtlingsunterkunft dient, wurden an mehreren Betonpfeilern Hakenkreuzschmierereien geichtet.

Quelle: pressreader.com


(Halle, 09.03.2015) Mann passt schwarze Frau ab und schlägt sie nieder
Rassistischer Übergriff: In Halle hat ein junger Mann eine 44-jährige schwarze Frau angegriffen. Als die 44-Jährige ein Haus betreten wollte, hatte sie der Mann daran gehindert. Er schlug ihr mit der Faust ins Gesicht und trat auf die am Boden liegende Frau ein. Dabei äußerte er sich rassistisch. Anschließend sei er geflüchtet, sagte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen. Die Frau musste im Krankenhaus behandelt werden.

Quelle: focus.de


(Dortmund, 09.03.2015) Journalist nach Neonazi-Mahnwache in Dortmund angegriffen – Polizei nimmt die Todesdrohungen sehr ernst
Nach einer Mahnwache der Partei «Die Rechte» in Derne mit massiven Gegenprotesten aus der Zivilgesellschaft ist der Dortmunder Journalist Marcus Arndt von drei mit Sturmhauben maskierten Tätern in der Innenstadt attackiert worden. Der Journalist und Fotograf – der als Gastautor auch den Nordstadtbloggern ehrenamtlich zuarbeitet – ist schon seit geraumer Zeit im Visier der heimischen Neonazis. Wir haben bislang auf eine Berichterstattung «in eigener Sache» über Journalisten-Bedrohungen verzichtet, um den Neonazis nicht unnötig Raum in der Berichterstattung zu geben. Denn darauf zielen die zahlreichen Aktionen und Provokationen ab. Allerdings geht es nun auch darum, Zeugen für den feigen und hinterhältigen Angriff zu finden.Bereits auf dem Weg hätte er das Gefühl gehabt, verfolgt zu werden, sagte er der Polizei. In der U-Bahn-Station hätte er aber niemanden gesehen. Dem Blog „Ruhrbarone“ sagte der freie Journalist: „Bereits in der U-Bahn hatte ich ein komisches Gefühl.“ Ihm seien mehrere Personen im typischen Outfit der rechten Szene aufgefallen. Nachdem er an der Haltestelle Reinoldikirche in der Innenstadt angelangt war, ging er zunächst in ein Schnellrestaurant und machte sich danach zu Fuß auf den Weg. In der Nähe der Einkaufsstraße Ostenhellweg eskalierte die Situation: Der 43-jährige bemerkte, wie er von hinten mit Steinen beschmissen wurde. Zwei Steine trafen den Oberkörper des Journalisten, einer den Kopf, berichtet die Polizei. Der Journalist drehte sich um und erkannte zwei Verfolger. Da diese mit schwarzen Kapuzenpullovern bekleidet und mit Sturmhauben maskiert waren, konnte er sie jedoch nicht identifizieren. Die Angreifer bedrohten ihn mit dem Tod. „Daraufhin zog der Geschädigte eine Schreckschusswaffe und richtete sie auf seine Angreifer“, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung. Die zwei Angreifer sollen daraufhin geflüchtet sein.“

Quelle: sueddeutsche.de


(Dresden, 10.03.2015) Linke beim Plakate kleben angegriffen

>>Dresden. An der Pirnaer Landstraße ist es offenbar zu einem Übergriff auf Mitglieder der Linkspartei gekommen. Dies teilte Stadträtin Jacqueline Muth gestern mit. Sie und ein Parteifreund hatten am Sonntag gegen 18 Uhr nahe der Operette Plakate für eine Bürgersprechstunde aufgehängt. Zwei Männer und eine Frau hätten sich zuerst Muths Begleiter mit den Worten genähert: »Den Scheiß brauchst du hier gar nicht aufhängen, Leuben bleibt national.«

Anschließend zerrissen die Täter mehrere Plakate, rempelten den Mann an und traten nach ihm. Als dieser flüchtete, verfolgten ihn die Angreifer und bedrohten nun Muth ebenfalls, so die Linken-Stadträtin. Mit dem Auto konnten die Lokalpolitiker entkommen. Jetzt will die Stadtratsfraktion der Linken Strafanzeige wegen Nötigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung erstatten. <<

Quelle: sz-online.de


(München-Straubing, 10.03.2015) Vor der Polizei mit Hitlergruß salutiert
>>Der Hitlergruß gegenüber zwei uniformierten Polizisten und das direkt vor der Inspektion am Theresienplatz kommt einem 19-Jährigen teuer zu stehen.

Wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verurteilte das Amtsgericht den jungen Mann zu einer Geldbuße von 500 Euro.

Es war ein Samstag im Oktober vergangenen Jahres, kurz nach Mitternacht, die Stadt voller Nachtschwärmer, als vor der Tür der Polizeidienststelle ein Auto hielt, besetzt mit zwei jungen Leuten. Einem Streifenbeamten, der gerade mit seinem Kollegen aus seinem Dienstwagen stieg, kam der Wagen und das Verhalten der Insassen auffällig vor.<<

Quelle: idowa.de


(Teupitz, 11.03.2015) Betrunkener zeigt Hitlergruß
>>Am Dienstagabend ist die Polizei in Teupitz zu einem Einsatz vor einem Supermarkt in der Buchholzer Straße gerufen worden. Dort grölte ein 53-jähriger Mann mehrmals fremdenfeindliche und rechtsradikale Parolen. Damit nicht genug: Er zeigte auch den Hitlergruß.<<

Quelle: maz-online.de


(Berlin-Kreuzberg, 12.03.2015)Hitlerabbildungen auf Facebook
Intensive Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin und der Polizei Berlin führten, in einem seit Herbst 2014 laufenden Strafermittlungsverfahren wegen Verbreitens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, zu einem 39-jährigen serbischen Tatverdächtigen.
Gestern durchsuchten Polizeibeamte mit einem richterlichen Durchsuchungsbeschluss die Wohnung des Kreuzbergers. Dem Mann wird vorgeworfen, auf Facebook mehrere verherrlichende Abbildungen von Adolf Hitler öffentlich zugänglich gemacht zu haben. Bei der Durchsuchung wurden mehrere Mobiltelefone beschlagnahmt, deren Auswertung noch andauert. Die damaligen Veröffentlichungen über das soziale Netzwerk könnten im Kontext mit Hetzkampagnen stehen, die im vergangenen Jahr wegen des sog. Gaza-Krieges antiisraelische bzw. antijüdische Positionen einnahmen.

Quelle: berlin.de


(Wien, 12.03.2015) PEGIDA-Wien – 8 Anzeigen wegen Körperverletzung
>>Nach der ersten und bisher einzigen Pegida-Kundgebung in Wien vom 2. Februar hat die Polizei acht Anzeigen wegen Wiederbetätigung erstattet. Das teilte Polizeisprecher Roman Hahslinger am Dienstag mit. Allerdings seien die Verdächtigen noch nicht namentlich bekannt.
Die Ausforschung gestalte sich überaus schwierig. Aber man habe bisher acht Personen identifiziert, die sich der Wiederbetätigung schuldig gemacht haben dürften. Bei den „Patriotischen Europäern gegen die Islamisierung des Abendlandes“ waren Rechtsextreme mit von der Partie gewesen. Der Hitlergruß kam ebenso zum Einsatz wie der sogenannte Kühnen-Gruß, auch „Heil Hitler“-Rufe waren zu hören.<<

Quelle: diepresse.com


(Pasewalk, 12.03.2015) Hakenkreuze an Polizeiwache
>>In der Nacht zu Mittwoch sprühten unbekannte Täter jeweils ein Hakenkreuz an die Giebelwände des Polizeihauptreviers Pasewalk und der angrenzenden Schule. Der Schaden beträgt rund 200 Euro. Der Staatsschutz der Kripo ermittelt wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung.<<

Quelle: links-lang.de


(Offenburg-Zunsweier, 12.03.2015) Rechtsextreme Schmierereien auf Feldweg
>>Es muss am Freitag oder Samstag vergangener Woche passiert sein: Auf dem Mittelfeldweg nahe Zunsweier haben Unbekannte rechtsextreme Symbole auf den Asphalt gesprüht: Hakenkreuz, SA und SS – allesamt verbotene Symbole der Nazis. »Entdeckt hat es ein Bürger am Samstag«, berichtet Ortsvorsteher Karl Siefert auf Anfrage. Der Bürger war aufs Feld hinausgefahren und hat die Schmierereien entdeckt und gemeldet.
Schmierereien mit rechtsextremem Hintergrund gibt es jetzt laut Karl Siefert das erste Mal seit langer Zeit. Vor etlichen Jahren habe es ähnliche Schmierereien an Straßenspiegeln gegeben. Der Ortsvorsteher: »Aber das ist lange her«.<<

Quelle: bo.de


(Bergefeld, 12.03.2015) Goldenes Hakenkreuz
>>Bereits am 09.03.15 stellte eine Zeugin in der Schönfließer Straße ein mit goldener Farbe aufgetragenes Hakenkreuz fest. Das Hakenkreuz ist etwa 1 x 1,30 Meter groß. Die Beseitigung wurde veranlasst.<<

Quelle: internetwache.brandenburg.de


(Berlin, 12.03.2015) Entführung des schwulen Sohnes
>>Weil Vater und zwei Onkel vor Gericht fehlten, erließ die Amtsrichterin Strafbefehle über jeweils 1350 Euro. Sie sollen den heute 18-jährigen Nasser wegen seiner Homosexualität misshandelt und entführt haben.

Nachdem er sich im Oktober 2012 als 15-Jähriger zu seiner Homosexualität bekannte, habe für ihn eine Qual begonnen. Ein Onkel habe ihn mit Benzin übergossen, die Eltern hätten ihn ausgepeitscht und mit kochendem Wasser verbrüht. Dann sei ihm erklärt worden, im Libanon warte ein schönes Mädchen auf ihn, mit dem er bereits verlobt sei.
Der Junge floh und suchte Schutz beim Jugendamt. Nasser stand bereits unter Pflegschaft des Amtes, als er am 10. Dezember 2012 von der Mutter nach Hause gelockt wurde. Er trank etwas und kam in einem Auto zu sich. Weil ihn Sozialarbeiter vermissten, lief eine Fahndung an. Der Wagen wurde zwei Tage später an der rumänisch-bulgarischen Grenze gestoppt.<<

Quelle: tagesspiegel.de


(Merseburg, 12.03.2015) Neonazi kotet auf Gedenkstele für Sinti und Roma
>>Er will seinen braunen Kumpels imponieren. Dabei merkt er nicht, dass die Polizei ihn filmt, als er mit herunter gelassener Hose sein Geschäft verrichtet.
Mit einem wenig appetitlichen Fall müssen sich die Strafrichter am Amtsgericht Merseburg beschäftigen. Es geht um Neonazi Philip W. (24, Spitzname: Hobby-Hitler) und sein braunes Häufchen.Am 5. März 2014 schändete er nachts den Gedenkstein für ermordete Sinti und Roma. Die Staatsanwältin: »Im Dunkeln hockte er sich vor die Gedenkstele, kotete daran. Demonstrativ ließ er die benutzten Papierservietten liegen.«
Was der Dussel-Nazi nicht bemerkte: Ein Schild weist deutlich darauf hin, dass der Gedenkplatz videoüberwacht wird.Dazu hinterließ er der Kripo einen perfekten DNA-Beweis. Deshalb gibt Philip W. die Sache unumwunden zu: »Ja, das war eine Wette mit Kumpels.«Die Staatsanwältin will wissen: »Um wie viel Geld ging‘s denn?« Der Angeklagte: »Zehn Euro.«<<

Quelle: bild.de

 


(München, 14.03.2015) Italiener beleidigt Frauen und zeigt den Hitler-Gruß
>>Zunächst beleidigte der Mann die Lufthansa-Mitarbeiterinnen mit diversen Schimpfwörtern. Auch gegenüber hinzukommenden Bundespolizisten nahm sich der 27-Jährige nicht zurück und ließ seinen Schimpforgien freien Lauf. Als er dann auch noch den Arm zum Hitler-Gruß erhob und „Heil Hitler“ rief war es dann vorbei. Er wurde in Gewahrsam genommen und ausgenüchtert. Entsprechende Strafanzeigen wegen Beleidigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen erhält er zudem.<<

Quelle: wochenblatt.de


(Merseburg, 14.03.2015) 34-Jähriger zeigt Hitlergruß
>>Am Samstagabend gegen 23.20 Uhr wurde die Polizei wegen ruhestörenden Lärms in ein Mehrfamilienhaus in der König-Heinrich-Straße gerufen. In der betreffenden Wohnung befanden sich mehrere alkoholisierte Personen. Diese reagierten aggressiv auf das Erscheinen der Polizeibeamten, es kam zu Drohungen und Beleidigungen gegen die Polizisten.Zudem zeigte und rief einer der fünf Tatverdächtigen, ein 34-jähriger Merseburger, den Hitlergruß. Gegen die angetroffenen Personen wurden Anzeigen wegen Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung, sowie Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, erstattet.Als die Personen zum Teil der Wohnung verwiesen wurden, verpasste einer von ihnen einem Passanten auf der Straße eine Kopfnuss. Die vier bis zwölfjährigen Kinder, die sich ebenfalls in der Wohnung aufhielten, wurden in Absprache mit dem Jugendamt bei Verwandten untergebracht.<<

Quelle: mz-web.de


(Grünberg, 14.03.2015) Unbekannter Täter sprüht Hakenkreuz auf Auto
>>Nach Angaben der Halterin gegenüber der Gießener Allgemeinen Zeitung hatte sie den Kleinwagen am Freitag gegen 9 Uhr in der Bahnhofstraße geparkt, um ihre Mutter auf der Bahnfahrt zur Reha zu begleiten.
Als sie Samstag gegen 14 Uhr zum Auto zurückkehrte, war ein orangenes Hakenkreuz auf Fenster und einen Teil der Fahrertür gesprüht. Die Frau: »Ich bin mit runtergedrehter Scheibe nach Hause gefahren. Ich war und bin entsetzt.<<

Quelle: giessener-allgemeine.de


( Tröglitz, 15.03.2015) Rechtsextreme demonstrieren vor Asylbewerberheim
>> In der Ortschaft Tröglitz in Sachsen-Anhalt haben am Sonntag rund 180 Rechtsextremisten und Anwohner gegen die geplante Unterbringung von 40 Asylbewerbern protestiert. Die Demonstranten durften wegen strenger Auflagen des Landkreises nur durch Nebenstraßen und nicht vor die Wohnhäuser örtlicher Politiker ziehen, wie die Polizei mitteilte. Sie bestätigte einen entsprechenden Bericht des MDR Sachsen-Anhalt.Der Tröglitzer Ortsbürgermeister Markus Nierth war Anfang März zurückgetreten, weil Rechtsextreme vor seinem Wohnhaus gegen die Unterbringung von Asylbewerbern demonstrieren wollten. Nierth fühlte sich von Politik und Bevölkerung nicht ausreichend geschützt und unterstützt. Sein Schritt hatte eine bundesweite Debatte über den Schutz von Politikern vor Demonstranten ausgelöst, die Entscheidungsträger auch in ihrer Privatsphäre unter Druck setzen wollen.Ebenfalls am Sonntag kamen rund 200 Menschen zu einem Friedensgebet in der Tröglitzer Kirche zusammen, unter ihnen auch Nierth und der Landrat des Burgenlandkreises, Götz Ulrich (CDU). Gegen den Ex-Bürgermeister soll es inzwischen Morddrohungen geben, weshalb das Landeskriminalamt eingeschaltet worden sein soll.<<

Quelle: taz.de


(Sonthofen, 15.03.2015) Schlägerei und Hitlergruß im Nachtlokal
>>In der Nacht zum Sonntag, 15.03.2015, musste die Polizei mehrmals in einem Nachtlokal gegen renitente Nachtschwärmer einschreiten. Gegen 2.20 Uhr fingen zwei betrunkene junge Männer im Alter von 22 und 25 Jahren auf der Tanzfläche an zu randalieren. Sie rempelten mehrere Leute an und einer der beiden schlug wahllos nach einem Unbeteiligten. Als das Personal dazwischen ging wurden diese ebenfalls noch angegriffen. Es gelang dem Discothekenpersonal dann die beiden Randalierer vor das Lokal zu bringen. Hierbei wehrte sich einer der Beteiligten gegen seinen Rauswurf. Dabei wurde der anwesende Geschäftsführer noch zu Boden gestoßen und die weiteren Beteiligten wurden beleidigt. Als die Polizei vor dem Lokal dann den Sachverhalt aufnahm, zeigte einer der Beteiligten gegenüber den Beamten mehrmals den sogenannten »Hitlergruß«.<<

Quelle: new-facts.eu


(Berlin-Lichterfelde, 15.03.2015) Mann fremdenfeindlich beleidigt und ausgeraubt
Am Sonntag wurde ein Mann in Lichterfelde mit fremdenfeindlichen Parolen beleidigt und in der Folge im Gesicht verletzt: „Gegen 5.30 Uhr wartete der 20-jährige afghanische Staatsangehörige in Begleitung eines Freundes an der Bushaltestelle »Lindenstraße« auf einen weiteren Bekannten. Plötzlich erschienen vier bisher unbekannte Männer, beschimpften den 20-Jährigen mit fremdenfeindlichen Parolen und attackierten ihn. Einer der Tatverdächtigen schlug dem jungen Mann mit einer Glasflasche ins Gesicht und verletzte ihn. Die Unbekannten beraubten ihn seines Mobiltelefons, Reisepasses sowie Geldes und flüchteten in unbekannte Richtung. Der Mann erlitt eine Schnittverletzung im Gesicht und kam in ein Krankenhaus, wo er nach ambulanter Behandlung wieder entlassen wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.“

Quelle: berlin.de


( Bad Schandau, 16.03.2015) Widerlicher Anti-Asyl-Fasching
>>Immer wieder erzielt die rechtsextreme NPD Spitzenwerte bei den Wahlen in Reinhardtsdorf-Schöna (1549 Einwohner) in der Sächsischen Schweiz. Das spiegelt sich offensichtlich auch im Karneval wieder. Jetzt tauchten in sozialen Netzwerken geschmacklose Fotos auf. Denn beim diesjährigen Faschingsumzug des Reinhardtsdorfer Karnevalsclubs e.V. (RKC) haben die Jecken die Masken fallen gelassen – das hat mit Narrenfreiheit nichts mehr zu tun!

Mit geschmacklosen Kostümen und Umzugswägen wurde gegen Ausländer und Asylbewerber gehetzt. Das Faschingsmotto für diese Saison kam dabei gelegen.

»Der RKC ist originell, eröffnet sein 5 Sterne-Hotel«, wurde als Parole ausgegeben. So verkleideten sich einige Narren als »Reisefreudige Afrikaner« oder zogen mit einer »5-Sterne Asyl-Lounge« durch den Ort in der Sächsischen Schweiz.

Bürgermeister Olaf Ehrlich (46, parteilos), der gleichzeitig auch Präsident des Karnevalclubs ist, kann jedoch keinen Rassismus erkennen: »Das ist Gesellschaftskritik und Satire. Die Leute hier haben Probleme und machen so ihrem Ärger Luft. Das ist völlig normal«, so Ehrlich.<<

Quelle: bild.de


(Murnau, 16.03.2015) Hakenkreuz und KZ-Parole über der Pausenhalle
>>Die Aufregung am Murnauer Staffelsee-Gymnasium ist groß: Am Wochenende hat ein Unbekannter das Glasdach der Pausenhalle mit einem Hakenkreuz und der zynischen KZ-Parole »Arbeit macht frei« beschmiert. Die Ermittlungen der Polizei sind bereits in vollem Gange, doch auch dort ist noch unklar, ob es sich »nur« um einen bösen Streich oder um einen rechtsextremistisch motivierten Anschlag handelte. Das Erstaunliche: Es entsteht der Eindruck, dass die Verantwortlichen der Schule den hässlichen Vorfall lieber unter den Tisch kehren wollen.
Die aktuelle Schmiererei war kein Einzelfall am Gymnasium in der jüngsten Zeit. Laut des Murnauer Polizei-Chefs Joachim Loy hatte bereits zum Jahreswechsel ein Unbekannter ein vergleichbares Graffito, ebenfalls in neongrün, an die Schule gesprüht. Dabei handelte es sich auch um den Schriftzug, der bis vergangenen November am Eingang zum Dachauer Konzentrationslager prangte. »Nach erstem Augenschein wurde die selbe Farbe verwendet«, berichtet Loy, der vermutet, es handle sich um den gleichen Täter.<<

Quelle: merkur-online.de


(Essen, 16.03.2015) Einbrecher beschmieren Wohnungen mit Hakenkreuzen

„Die Täter drangen in die Wohnungen einer türkischen und einer libanesischen Familie in Essen-Altendorf ein und schmierten Hakenkreuze an die Möbel.
Der Staatsschutz ermittelt, nachdem Unbekannte am Freitag in die Wohnungen einer türkischen und einer libanesischen Familie in Altendorf eingedrungen sind. Die Einbrecher haben Wände und Möbel mit Hakenkreuzen beschmiert.
Eingedrungen sind die Täter in zwei Wohnungen in der 3. Etage eines Mehrfamilienhauses am Schölerpad zwischen 12.30 Uhr und 18 Uhr. Die Familie waren zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause. Ob etwas gestohlen wurde, steht nach Angaben der Polizei noch nicht fest.“

Quelle: derwesten.de


(Berlin-Moabit, 16.03.2015) Burtaler Übergriff auf Journalisten bei BÄRGIDA
>>Am Rande einer Demonstration wurde gestern Abend in Moabit ein Mann leicht verletzt. Kurz vor Abschluss der Demonstration, die unter dem Thema: »BÄRGIDA – Berliner Patrioten gegen Islamisierung des Abendlandes« stand, beobachteten eingesetzte Polizeibeamte um 20.26 Uhr in Höhe des Ausgangs des Hauptbahnhofes am Washingtonplatz, wie ein Mann einen Fotografen offensichtlich angriff, woraufhin dieser auf der Treppe stürzte. Die Beamten nahmen den 29-jährigen Angreifer noch am Ort vorläufig fest. Nach Angaben des 52-jährigen Fotografen, wurde er vor dem Angriff, bei dem der 29-Jährige zunächst versucht haben soll, ihm ins Gesicht zu schlagen, verbal attackiert. Weiter teilte er bei der Anzeigenaufnahme mit, dass der Täter eine Schlagbewegung in seine Richtung ausführte, der er jedoch ausweichen konnte. Dabei kam er rückwärts ins Stolpern, fiel hin und erlitt eine Schürfwunde am Knie. Gegen den 29-Jährigen wird nun wegen Körperverletzung ermittelt.<<

Quelle: berlin.de


(Niederlindhart, 17.03.2015) Attacke auf Asylbewerber

>>Drei Monate nach der Attacke auf einen 18-jährigen afrikanischen Asylbewerber in einem Regionalzug in Niederlindhart (Lkr. Straubing-Bogen) hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen. Ein fremdenfeindlicher Hintergrund wird nicht ausgeschlossen.
Gegen die beiden 18 und 23 Jahre alten Männer wurde Haftbefehl erlassen, wie die Polizei am Dienstag (17.03.15) mitteilte. Drei Männer hatten wenige Tage vor Weihnachten den jungen Mann aus Mali in Niederlindhart zusammengeschlagen, als dieser den Zug verlassen wollte. Die Täter hatten ihm die Jacke über den Kopf gezogen und mit einem Gegenstand auf den Kopf geschlagen. Der Asylbewerber hatte mehrere Platzwunden erlitten.Fremdenfeindlicher Hintergrund nicht ausgeschlossen“Das Motiv ist noch unklar. Wir ermitteln in alle Richtungen, schließen aber auch einen fremdenfeindlichen Hintergrund nicht aus“, sagte Oberstaatsanwalt Theo Ziegler in Regensburg. Ein Täter hatte eine Glatze gehabt, die beiden anderen kurz geschorene Haare. Die Ermittlungen zu dem dritten Tatverdächtigen dauern an.<<

Quelle: br.de


(St. Pölten, 17.03.2015) Antisemitisch motivierte Prügel in Einkaufszentrum
>>In einem Einkaufszentrum in St. Pölten ist ein 52-Jähriger von einem 21-jährigen Mann verprügelt worden. Bereits eine Woche zuvor hatte ihn eine Gruppe junger Männer angepöbelt, weil er eine Kette mit einem Davidstern trug. Die Polizei geht bei der Tat von einem antisemitischen Hintergrund aus, der Verfassungsschutz ermittelt.<<

Quelle: vienna.at


(Osterburg, 18.03.2015) Jüdischer Friedhof geschändet – Hakenkreuz
>>Das Tor zum jüdischen Friedhof in Osterburg ist demoliert. Die Scharniere sind verbogen, sodass sich die Metalltüren samt Davidschild darauf nur mit einigem Aufwand schließen lassen. Es gibt einen deutlichen Riss an der Grundmauer. An einem Pfeiler sind Reifenabdrücke zu erkennen. Und: In das Metall wurde ein Hakenkreuz geritzt, ungefähr drei mal drei Zentimeter groß. Ob es zwischen beiden Taten einen Zusammenhang gibt, ist noch unklar. Die Polizei hat zwei Verfahren eingeleitet, das eine ob eines möglichen Unfalls mit Fahrerflucht, ein anderes wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Ob die Reifenspuren auf den Verursacher hindeuten, auch das sollen die Ermittlungen ergeben. Einen politischen oder gar antisemitischen Hintergrund kann Marco Neiß nicht ganz ausschließen. Es gebe aber auch andere Erklärungsmöglichkeiten, beide Sachverhalte könnten zudem nichts miteinander zu tun haben. Der Polizeisprecher auf Anfrage der AZ: »In der Umgebung finden derzeit Bauarbeiten statt. Ob sie in Zusammenhang mit den Beschädigungen stehen, wird sich zeigen.« Einem Spaziergänger waren die Schäden am Wochenende aufgefallen.<<

Quelle: antisemitism.org


(Hoyerswerda, 22.03.2015) Hitlergruß während Demonstration

>>Fast 500 Menschen haben gestern in Hoyerswerda an die Ausländerhatz vor 20 Jahren erinnert. Die Teilnehmer der Demonstration forderten ein Denkmal für die Asylbewerber und ihre Entschädigung für das ihnen zu Teil gewordene Leid. Die Demo lief laut Polizei überwiegend friedlich und störungsfrei ab. Gegen zwei Personen, darunter eine 32-jährige Frau, wurden Ermittlungen aufgenommen. Sie hatten auf einem Balkon den Hitlergruß gezeigt. Zwei Männer wurden in Gewahrsam genommen, weil sie gegen das Vermummungsverbot verstoßen hatten.<<

Quelle: radiolausitz.de


(Berlin, 16.04.2015) Antisemitische Äußerungen und Symbole in Wohnungstür geritzt, glimmende Zeitung im Briefschlitz
„Am Morgen des 16.04.2015 wurde die Polizei nach Spandau alarmiert, da ein Mann vor einer Wohnungstür randalierte. Als die Beamten gegen 9 Uhr an der Wohnung des Hauses […] eintrafen, war der Randalierer nicht mehr vor Ort. Im Briefschlitz befand sich eine glimmende Zeitung, die von den Polizisten gelöscht wurde. Die 40-jährige Mieterin, die sich zu dem Zeitpunkt mit ihrer fünfjährigen Tochter in der Wohnung befand, äußerte bei einer ersten Befragung, dass es sich bei dem Mann um ihren 41-jährigen Bekannten handelte, der Einlass in ihre Wohnung wollte, sie das aber verwehrte. Bei der Sachverhaltsaufnahme stellten die Beamten an der Wohnungstür antisemitische Äußerungen und Symbole fest, die in das Holz eingeritzt waren. Intensive Ermittlungen des Polizeilichen Staatsschutzes führten am 17.04.2015 zur vorläufigen Festnahme des Verdächtigen in Lichtenberg. Am 18.04.2015 wurde der 41-Jährige, der die Taten einräumte, einem Ermittlungsrichter vorgeführt und erhielt einen Haftbefehl wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.“

Quelle: Polizei Berlin


(Dortmund, 18.04.2015) Flaschenwurf auf Szene-Lokal Hirsch-Q mit mutmaßlich rechtsradikalem Hintergrund
„Am Samstagmorgen, gegen 4.30 Uhr, soll ein unbekannter Mann eine Flasche auf die Gäste geworfen haben, die draußen vor dem Lokal standen. Daraufhin habe ein Angestellter alle Gäste hereingeholt und die Tür verschlossen, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei.

[…] Einen rechtsradikalen Hintergrund schließen die Ermittler nicht aus, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

[…]

In den vergangenen Jahren wurden Hirsch-Q-Gäste bereits mehrmals von den Neonazis angegriffen. Zuletzt haben im Juni 2014 drei Nazis aus Castrop-Rauxel und Menden mit brutaler Gewalt eingeschlagen. […]“

Quelle: RuhrNachrichten.de


(Hof, 22.03.2015) Hakenkreuz-Schmierereien am Haus des Bürgermeisters

>>Die Hakenkreuz-Schmierereien am Eingangstor und an der Garage von Fichtners Wohnhaus sind inzwischen nur noch schemenhaft zu erkennen. Der Politiker hat versucht, die Farbe so gut es geht abwaschen zu lassen. In der Nacht von Freitag auf Samstag hatten unbekannte Täter nach Polizeiangeben insgesamt vier Hakenkreuze ans Eingangstor und die Garage von Fichtners Anwesen gesprüht. Die Ermittlungsgruppe der Polizei, die nach den Schmierereien gebildet wurde, hat noch keine weiteren Erkenntnisse.<<

Quelle: br.de


(Berlin-Mitte, 23.03.2015) Brandanschlag auf Paul-Löbe-Haus

Quelle: tagesspiegel.de

„[…]Nach bisherigen Erkenntnissen ließen die Täter Selbstbezichtigungsschreiben im Nahbereich des Gebäudes zurück. Das Dezernat für rechtsmotivierte Straftaten beim Polizeilichen Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.“

Quelle: Polizei Berlin


( Berlin, 23.03.2015) Brandanschlag auf Flüchtlingsheim
>>Unbekannte warfen eine Brandflasche über den Zaun der von Flüchtlingen besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule in Kreuzberg, wie ein Polizeisprecher soeben mitteilte. Dabei entzündete sich auf dem Gelände gelagerte Kleidung. Der an der Flüchtlingsunterkunft eingesetzte Sicherheitsdienst rief die Feuerwehr zur Ohlauer Straße, die das Feuer schnell löschen konnte. Personen kamen nicht zu Schaden. Erst am Donnerstag war ein weiteres Ultimatum für die Flüchtlinge, die ehemalige Schule zu räumen, ausgelaufen. Der Bezirk verzichtete jedoch auf eine Räumung. Der polizeiliche Staatsschutz nimmt die Ermittlungen auf.<<

Quelle: tagesspiegel.de


(Eilenburg, 22.03.2015) Anschlag auf "Lügenpresse"
>>Unbekannte haben in der Nacht zum Freitag einen Anschlag auf die Geschäftsstelle der Leipziger Volkszeitung in Eilenburg verübt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei warfen die Täter gegen 0.45 Uhr fünf Steine in die Scheiben des LVZ-Gebäudes, beschmierten die Fassade mit brauner Farbe und schrieben in blauen Lettern »Lügenpresse« an die Eingangstür. Verletzt wurde dabei niemand.<<

Quelle: netz-gegen-nazis.de


( Dresden, 23.03.2015) Wieder Zwischenfälle bei PEGIDA
„Die Polizei spricht von 5500 Pegida-Teilnehmern und 900 Gegendemonstranten. Der Demozug sei kürzer als in den Vorwochen gewesen, so die Pressestelle. Wieder einmal waren, wie schon in den vergangen Monaten, hunderte Teilnehmer aus dem Hooligan- und Neonazi-Spektrum anwesend. Bereits vor Beginn der offiziellen Pegida-Veranstaltung versammelten sich rund 50 teils alkoholisierte Rechtsextreme auf dem Neumarkt, bedrängten Gegendemonstranten und bepöbelten Journalisten. Die Polizei hatte die Lage im Griff. Als am Postplatz in der Pegida-Menge mehrfach der Hitler-Gruß gezeigt wurde, agierten die Beamten nicht.
Zu einer Eskalation kam es erst, als der Pegida-Demozug bereits die Gegendemo am Postplatz passiert hatte. Nach mehreren übereinstimmenden Augenzeugenberichten und den Angaben eines DNN-Reporters stürmten die Polizei aus nicht bekannten Gründen in eine Gruppe von Gegendemonstranten. Dabei sei es zu »tumultartigen Szenen“ gekommen. Mindestens eine Person wurde dabei verletzt und von Rettungssanitätern in einem Krankenwagen behandelt. Die Beamten sollen auch Personalien aufgenommen haben. Die Pressestelle der Polizei bestätigte am Abend den Vorfall. In diesem Zusammenhang wurden zwei Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz sowie eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt.“

Quelle: dnn-online.de


(Frankfurt/Oder, 23.03.2015) Rechte greifen syrische Asylbewerber an
Nach einer Attacke Rechtsgerichteter auf fünf syrische Asylbewerber in Frankfurt (Oder) befinden sich drei 19 und 20 Jahre alte Beschuldigte in Untersuchungshaft. Zunächst hätten die Schläger die Flüchtlinge mit fremdenfeindlichen Parolen in einer Gaststätte beschimpft, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Als sich die Syrer gegen Mitternacht auf den Heimweg machten, verfolgten die Täter sie gezielt, schlugen und traten auf sie ein. Zwei Opfer mussten ärztlich behandelt werden.<<

Quelle: pnn.de


(Magdeburg-Herrenkrug, 24.03.2015) Steinewerfer zeigen Hitlergruß
>>Die vier männlichen Jugendlichen im Alter von 15 -16 Jahren konnten noch am Haltepunkt Herrenkrug durch die Bundespolizisten gestellt werden. Sie hatten mehrere Schottersteine aus dem Gleisbett entnommen, voller Wucht geworfen und damit die Ortshinweisschilder, Lautsprecher und die Notrufsäule beschädigt. Zudem gab ein Zeuge an, dass ein 15-Jähriger den Hitlergruß zeigte. Da alle vier Jugendlichen bereits strafmündig sind, werden sie sich nun neben zivilen Regressansprüchen, wegen Sachbeschädigung verantworten müssen. Gegen den 15-Jährigen wird zudem ein Strafverfahren wegen des Verwendens von verfassungsfeindlichen Zeichen eingeleitet.<<

Quelle: presseportal.de


( Flieden/Neuhof, 24.03.2015) Anschlag auf Hausbesitzer von Asylbewerberheim

>>Die Aktionen von Gegnern der Einrichtung von Asylbewerberheimen im Landkreis Fulda nehmen neue Ausmaße an. Erst gab es in Rückers und Neuhof Hetzblätter – jetzt mutmaßlich einen Anschlag. Der Vermieter des geplanten Heims in Rückers hatte Glück im Unglück. An seinem Fahrzeug wurden wohl absichtlich die Räder manipuliert. Das bestätigte Oberstaatsanwalt Lars Streiberger. Es wird gegen Unbekannt ermittelt.
»Nach ersten Erkenntnissen sind wohl am Fahrzeug Radmuttern gelöst worden«, berichtet Streiberger. Der Fahrer konnte den Pkw aber noch rechtzeitig zum Stillstand bringen, sodass ein Unfall verhindert werden konnte. Daher sei eher von einer Panne als von einem Unfall zu sprechen. »Wir müssen gucken, ob Spuren da sind«, erzählt Streiberger zum weiteren Vorgehen. Geprüft werde auch, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Vorfall und dem Vorhaben des Vermieters – ein Asylbewerberheim zu errichten – gibt. »Wir müssen derzeit davon ausgehen, dass es diesen Hintergrund gibt«, so Streiberger. Bei einer solchen Tat höre laut dem Oberstaatsanwalt »der Spaß eindeutig auf«. Fliedens Bürgermeister Christian Henkel hatte bis zur Information unsererseits noch nichts von dem Vorfall mitbekommen, ist aber schockiert darüber: »Spontan erschreckt mich das. Ich verurteile das auf ganzer Linie.« Sollte es tatsächlich einen Zusammenhang geben, gehe dies laut Henkel über jede rationale Auseinandersetzung.<<

Quelle: osthessen-zeitung.de


(Salzburg, 23.03.2015) Altartuch mit Nazi-Symbolen beschmiert
>>In einer Kirche in Salzburg-Lehen hat eine Gruppe Jugendlicher ein Altartuch mit satanischen und nationalsozialistischen Symbolen beschmiert.Die Tat hat sich am Samstag gegen 19.15 Uhr ereignet und war von der Mesnerin entdeckt worden. Mit einem schwarzen Filzstift waren satanische und nationalsozialistische Symbole – Heil Satan, ein Satanskreuz, zwei Hakenkreuze und die Zahl 88 – gemalt worden.
Rasch konnte die Polizei eine Gruppe Jugendlicher zwischen 13 und 17 Jahren aus Salzburg als Tatverdächtige ausforschen, sie zeigten sich geständig.<<

Quelle: salzburg.com


(Greifswald, 25.03.2015) Hakenkreuze und Schriftzug am Supermarkt
>>Am Morgen des 23.03.2015 wurde die Polizei in Greifswald darüber in Kenntnis gesetzt, dass an die Fassade eines Supermarktes in der Lomonossowallee in Greifswald Hakenkreuze angebracht wurden. Die sofort eingesetzten Beamten stellten an vier Außentüren des Marktes ein Hakenkreuz in der Größe von 30 x 30 cm und mehrere Schriftzüge fest, welche mittels eines blauen Textmarkers aufgebracht worden sind. Die Tatzeit konnte vorläufig auf den Zeitraum vom 21.03.2015 bis zum 23.03.2015 eingegrenzt werden. Die Beseitigung des Hakenkreuzes und der Schriftzüge wurden umgehend veranlasst. Der polizeiliche Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Anklam ermittelt wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung.<<

Quelle: highwaynews.de


(Gyongyos, 25.03.2015) Über zwanzig Grabsteine auf jüdischem Friedhof beschädigt
>>Auf dem jüdischen Friedhof der Stadt Gyongyos im Norden von Ungarn sind über zwanzig Grabsteine beschädigt worden, wie die Nachrichtenagentur MTI berichtet. Peter Weisz, Vorsteher der lokalen jüdischen Gemeinde, informierte die Agentur in diesem Sinne. Die Grabsteine wurden umgeworfen oder zerstört, und Knochen sollen aus den Gräbern entfernt und in der Gegend verstreut worden sein. Auch der den Friedhof umgebende Zaun ist nach Angaben von Weisz beschädigt worden. Der stellvertretende Bürgermeister von Gyongyos hat anlässlich eines Besuchs auf dem Friedhof die Hilfe der Stadt bei der Behebung der entstandenen Schäden offeriert, und die katholische Kirche hat sich diesem Angebot angeschlossen. 2013 war der Friedhof bereits auf ähnliche Weise beschädigt worden. Der ungarische Premierminister Viktor Orban verurteilte die Tat als «barbarischen Akt». In Gyongyos leben rund 30000 Menschen, von denen etwa 80 jüdisch sind.<<

Quelle: tachles.ch


(Berlin, 26.03.2015) Antisemitische Beleidigungen und Körperverletzung
>>Ein Mann, der im Verdacht steht in der Neujahrsnacht in einer U-Bahn mit weiteren Tätern antisemitische Gesänge („fuck Israel, fuck Juden“) angestimmt und in der Folge einen 26-Jährigen Mann, der das Geschehen mit seinem Handy gefilmt hatte, geschlagen und bespuckt zu haben, wurde gestern Nachmittag in Neukölln festgenommen. Intensive Ermittlungen des Polizeilichen Staatsschutzes und der Kriminalpolizei der Direktion 1 führten auf die Spur des 24-jährigen staatenlosen Mannes, bei dem die Beamten gestern mit einem von der Staatsanwaltschaft Berlin erwirkten Haftbefehl und Durchsuchungsbeschluss die Wohnanschrift aufsuchten. Der als Intensivtäter geführte Verdächtige wurde angetroffen und festgenommen. Bei der Durchsuchung entdeckten und beschlagnahmten die Fahnder Bekleidungsstücke, die bei der Tat getragen wurden. Bisher hat der 24-Jährige die Tat bestritten und lediglich seine Anwesenheit am Tatort eingeräumt. Die Ermittlungen dauern an.<<

Quelle: berlin.de

Erstmeldung:

Nachdem in der Silvesternacht ein Israeli eine Gruppe, die in einer Berliner U-Bahn judenfeindliche Gesänge angestimmt hatte, aufgefordert hatte, dies zu unterlassen, wurde er nach dem Aussteigen aus der U-Bahn von der Gruppe bespuckt, geschlagen und getreten.
Wie erst gestern Nachmittag bekannt wurde, bespuckten und schlugen Unbekannte in der Neujahrsnacht einen Mann. Nach bisherigen Erkenntnissen betrat der 26-Jährige gegen 2.30 Uhr einen Zug der U-Bahnlinie 6 am Bahnhof Hallesches Tor in Kreuzberg, als er sieben junge Männer im Waggon bemerkte, die volksverhetzende Gesänge anstimmten. Er filmte die Gruppe und forderte die Personen auf, dies zu unterlassen. Anschließend bespuckten die Widersacher ihn. Am Bahnhof Friedrichstraße in Mitte stiegen die Täter und das Opfer aus. Die Gruppe forderte den 26-Jährigen auf, die Aufnahme zu löschen. Da er sich weigerte, bespuckten sie ihn erneut und schlugen und traten ihn. Er erlitt Prellungen und eine Kopfplatzwunde. Erst als BVG-Sicherheitsmitarbeiter einschritten, flohen die Unbekannten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen hierzu übernommen.

Quelle: jfda.de


(Rockenhausen, 26.03.2015) Mann beschimpft Polizisten und macht Hitlergruß
>>In Rockenhausen hat ein Mann Polizisten und Mitarbeiter des Ordnungsamtes beschimpft und rechtsextreme Parolen gerufen. Der Mann muss nun mit einem Strafverfahren rechnen. Mitarbeiter des Ordnungsamtes entdeckten den offenbar betrunkenen Mann, als er in der Öffentlichkeit urinierte. Als sie ihn daraufhin kontrollieren wollten, hat er ihren Angabe zufolge die Mitarbeiter bedroht. Außerdem habe er ihnen den Hitler Gruß gezeigt. Die Ordnungsamt-Mitarbeiter schalteten daraufhin die Polizei ein. Auch dann habe der Mann wieder rechtsextreme Parolen gerufen. Die Polizisten nahmen ihn fest. Beim Einsteigen in den Streifenwagen habe der Mann die Polizisten beschimpft und bespuckt. Die vergangene Nacht musste der Mann in der Ausnüchterungszelle verbringen.<<

Quelle: swr.de


(Meiningen, 26.03.2015)Linksextreme beschmieren Haus eines Thüringer Landtagsabgeordneten
>>In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben Unbekannte das Anwesen und Autos der Familie des Abgeordneten Michael Heym in Meiningen mit kommunistischen Symbolen beschmiert. Darüber informierte der Abgeordnete heute in Erfurt. Unbekannte haben das Wohnhaus Heyms, Nebengebäude und zwei Autos mit Hammer und Sichel und der zur Faust geballten Hand, einem Klassenkampfsymbol, beschmiert.<<
Quelle: jenapolis.de


(Köln, 29.03.2015) "Ausländer raus!"
>>In der Kölner Innenstadt ist am Sonntagmittag gegen 10:45 Uhr eine Gruppe mutmaßlicher Neonazis von der Polizei festgesetzt worden. Ein Zeuge hatte die Beamten alarmiert, ihm waren die drei Männer im Alter von 21, 31 und 34 Jahren am Ebertplatz durch das Grölen rechter Parolen wie »Ausländer raus« aufgefallen. Zusätzlich zu den volksverhetzenden Rufen schwenkte die Gruppe aus dem rechtem Spektrum außerdem eine Kaiserliche Reichsflagge.<<

Quelle: ksta.de


( Merseburg, 29.03.2015) Afrikaner rassistisch beleidigt
>>Mehrere Afrikaner sind am Samstagnachmittag in Merseburg (Sachsen-Anhalt) fremdenfeindlich beleidigt worden. Die Männer hatten an einer Demonstration teilgenommen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Bei den Tätern handele es sich um zwei 18-jährige Männer, sie sollen aus dem Weimarer Land sowie aus Schleswig-Holstein stammen. Die Polizei hat gegen die Tatverdächtigen Ermittlungen eingeleitet.<<

Quelle: neues-deutschland.de


(Hof, 30.03.2015) Hakenkreuz-Schmierereien in Hof: Mutmaßlicher Hakenkreuz-Schmierer gefasst
Die Polizei hat einen 61-Jährigen festgenommen, der eine Hauswand in Hof mit Hakenkreuzen beschmiert haben soll. Für die Nazi-Schmierereien am Anwesen des Hofer Bürgermeisters sei er aber nicht verantwortlich, so die Polizei. Sie hatte die Überwachungsmaßnahmen ausgeweitet, nachdem sich in der Region Hof rechtsradikale Schmierereien gehäuft hatten. Im Rahmen dieser Ermittlungen erwischten die Beamten den 61 Jahre alten Mann am Sonntag (29.03.15) in Hof, als er an der Wand eines Geschäftshauses ein Hakenkreuz anbrachte.

Quelle: br.de


(Anonymus, 31.03.2015) Elektronischer Holocaust
>>Die Hackergruppe Anonymous hat in einem Video angekündigt, Israel am 7. April aus dem Cyperspace auszulöschen. In dem Video, das diese Woche veröffentlicht wurde, schwören sie einen »elektronischen Holocaust« auszulösen und alle israelischen Server runterzufahren.
In dem Video kündigt eine maskierte Person in der Manier eines Nachrichtensprechers an, dass Anonymous Israel angreifen wird. Während die Erklärung vorgelesen wird, sind Bilder aus dem Gaza-Krieg, Palästina, Bombeneinschläge und schreiende Personen zu sehen. Es wird erklärt, dass der elektronische Angriff als Reaktion auf Israels Menschenrechtsverletzungen in Gaza und der unfairen Behandlung der Palästinenser erfolgen wird. Auch Premierminister Benjamin Netanjahu wird gezeigt, und im Video als »alberner Netanjahu« angesprochen. Unterlegt werden die Bilder mit eindringlicher Musik, die gegen Ende immer lauter wird. Der Sprecher liest die Erklärung auf Englisch vor, die Untertitel sind auf Arabisch.<<

Quelle: israelheute.com


( Wittenberg, 31.03.2015) Übergriff auf Polizisten
>>Der Polizeibeamte, der in der Nacht zum Sonnabend von einem Mann mit offenkundig rechter Gesinnung tätlich angegriffen und verletzt worden war, ist weiter dienstunfähig. Polizeichef und Bürgermeister warnen vor Verallgemeinerung. Laut dem Wittenberger Revierleiter Marcus Benedix wird er noch länger mit den gesundheitlichen Folgen der brutalen Attacke zu tun haben.
Die beiden Beamten, die nach Eingang der Meldung über eine Schlägerei in der Innenstadt dann in der Juristenstraße auf die etwa 20 Mann starke Gruppe stießen, hätten mitnichten einer ganzen »rechten Horde« gegenüber gestanden. Es sei nur der eine Mann gewesen, der den Hitlergruß skandierte. »Das sollte eindeutig eine Provokation der Polizeikräfte sein«, so Benedix. Als der Beamte, der aus dem Streifenwagen ausgestiegen war, um den Wortführer zu bremsen, von diesem angegriffen wurde, sei die Verstärkung für die Beamten schon unterwegs gewesen. <<

Quelle: mz-web.de


(Haldesleben/Oschersleben, 31.03.2015) Vogelscheuche mit "Judenstern" und Hitlergruß
„[…] Wie die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord in Haldensleben am Dienstag mitteilte, hatten Mitglieder des Oscherslebener Gartenvorstandes Süd-Ost e.V. am Montag in einer Parzelle eine Vogelscheuche aus Stroh entdeckt, die mit einem gelben Mantel mit Judenstern bekleidet war. Außerdem zeigte der rechte Arm der Figur nach oben und sollte offenbar den Hitlergruß darstellen.

Nachdem die Beamten Fotos von der Schreckgestalt aus Stroh gemacht hatten entfernten sie die Vogelscheuche. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen […]“

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung


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