Projektbeschreibung

Unsere bildungspolitische Lernwerkstatt für Schüler/innen der Jahrgangstufen 9-12 widmet sich dem Thema

„Vorurteile abbauen – antisemitische Ressentiments bekämpfen“

Zu Beginn stellen wir uns als Personen mit durchaus unterschiedlicher Herkunft vor, aber mit einem gemeinsamen Ziel. Auch die Jugendlichen nennen ihre mitunter fremd klingenden Vornamen. Unsere Namen öffnen den Weg zu unserem Grundthema: Gelingendes Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, Religion und Mentalität. Dann geht es um Vorurteile. Anschließend stehen Antisemitismus, aber auch Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im Vordergrund. In der dritten Einheit setzen sich die Schüler/innen anhand individuell zu gestaltender Plakate eigenständig und kreativ mit der Thematik auseinander. Dabei greifen die Jugendlichen oft verwandte Themen auf wie Homophobie, Sexismus, Anti-Islamismus oder weitere Aspekte zum Hintergrundthema „gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“.

levi-petermeli-ilkerDie Jugendlichen lernen uns als ein inter-religiös und auch inter-kulturell zusammengesetztes Team kennen - mit Levi Salomon (Sprecher des Jüdischen Forums), Ilker Dyan (Sprecher des Türkischen Bundes Berlin-Brandenburg) als islamischer Vertreter und mit Peter-M. Utasch als ev. Pfarrer und christlicher Gesprächspartner. Oft begleitet uns unsere Bildungs-Referentin Melanie Hermann, die sich als Atheistin versteht.

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Unterstützende
CC-by-sa-3.0 de Gerd Seidel

Roderich Kiesewetter, MdB CDU

"Antisemitismus ist Ausdruck einer rückständigen Kultur und inhumanen Denkweise. Ebenso wie zahlreiche weitere Ausformungen des Rassismus darf auch er keinen Platz in unserem Alltag finden. Antisemitismus ist nicht mit unserer ...

Foto: (CC) Stephan Roehl

Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen

“Es ist deshalb demokratische Pflicht, jedem Erscheinen von Antisemitismus entschlossen entgegen zu treten.”

Foto: © Gitta Connemann (CDU-Fraktion)

Gitta Connemann, MdB CDU / Fraktionsvize

“Wer der Demokratie dient, bekämpft Antisemitismus.“

Foto: (CC) Gegenbauer Holding SE & Co. KG

Werner Gegenbauer, Präsident Hertha BSC

“Es ist und wird Hertha BSC immer ein Anliegen sein, gegen Diskriminierung jeder Art einzutreten! Denn Toleranz, Fairness, Respekt und Hilfsbereitschaft sind uns wichtig.”

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Eine tolerante und vielfältige Stadt der Vielfalt kommt nicht von selbst. Man muss sich immer wieder dafür stark machen. Mit den Mitteln des Rechtsstaates ebenso wie mit Dialog und Begegnung, ...

Foto: (CC) Petra Pau

Petra Pau, MdB DIE LINKE, Bundestags-Vizepräsidentin

“Ich schäme mich, dass das nötig ist, und ich bin dabei, weil es nötig ist.”

Foto: © Regina Schmeken, Berlin

Prof. Dr. Peter Raue, Jurist, Sammler und Kunstliebhaber

“Nur ein freiheitlicher Rechtsstaat kann Antisemitismusbekämpfung - wie jeden Kampf gegen Rassismus - zu einer tragenden Säule seiner Existenz glaubwürdig erklären.“

Foto: (CC) Patrick Gutsche

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast Berlin

"Was ich (...) an unterschwelligem und offensichtlichem Judenhass, Stereotypen und Antizionismus gesehen, gelesen und gehört habe (...), ist beschämend und in seinen Ausdrucksformen beängstigend."

Foto: © Monika Schwarz-Friesel

Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universität Berlin

“Das JFDA verdient eine breite gesellschaftliche Unterstützung.”

Foto: (CC) Michael Thaidigsmann

Dr. h.c. Friede Springer, Verlegerin

“Ein großes Bündnis der Vernunft und des Anstandes ist notwendig, um dem Judenhass zu begegnen. Das JFDA kann dabei eine wichtige Stimme sein.”

  • img_3001_zuschnitt1
    Mahnwache vor dem Brandenburger Tor

    FÜR MENSCHENRECHTE – GEGEN RELIGIÖSEN FANATISMUS Die sechste Mahnwache vor dem Brandenburger Tor Es sind vier Frauen, die unterschiedlichen Glaubensrichtungen angehören: Lala Süsskind als Jüdin, Ulrike Trautwein als Christin, Seyran Ates als Muslimin und Düzen Tekkal als Jesidin. Alle vier standen am 6. September vor dem Brandenburger Tor in Berlin und „zeigten Gesicht“ gegen religiösen Fanatismus und für die Menschenrechte. Zu den Vieren gesellten sich weitere Frauen und Männer.

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  • stern groß
    DER JUDENSTERN zuerst – danach der Holocaust

    DER JUDENSTERN zuerst – danach der Holocaust Es leben noch Menschen, die sich daran erinnern können: Vor genau 75 Jahren im September 1941 wurde in Deutschland eine neue Polizei-Verordnung erlassen. Gleich der erste Satz war wie ein Faustschlag in das Gesicht aller Menschen, die immer noch nicht von der Seuche des Nationalsozialismus infiziert waren: "Juden, die das sechste Lebensjahr vollendet haben, ist es verboten, sich in der Öffentlichkeit ohne einen Judenstern zu zeigen." Und es hieß

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  • christian-staffa
    [VIDEO] Die Wurzel christlicher Judenfeindschaft: Interview mit Dr. Christian Staffa

    Im Rahmen des JFDA-Projekts „Vorurteile abbauen, antisemitische Ressentiments bekämpfen“ führte das Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus im vergangenen Jahr mehrere Interviews mit Expertinnen und Experten durch, die, vor ihrem jeweiligen fachlichen Hintergrund, Fragen zu den Wurzeln der Judenfeindschaft und den aktuellen Erscheinungsformen des Antisemitismus beantworteten. Im diesem vorerst letzten Interview, dass Aaron, Schüler der 9. Klasse, mit Dr. Christian Staffa

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  • _MG_2177 P2 A
    EINE NEUE HERAUSFORDERUNG LERNWERKSTATT, PAULUS-PRAETORIUS-GYMNASIUM in BERNAU

    Mitte Juli sind die Zeugnisse geschrieben, der Unterricht abgeschlossen. Für den letzten Schultag haben die Schüler_innen des Gymnasiums einen Projekttag vorbereitet mit an die 30 verschiedenen Seminaren und Projekten: von Tanz über Öko-Themen bis zu unserer Lernwerkstatt „Vorurteile abbauen – Antisemitismus bekämpfen“, die im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ angeboten wurde. 30 Schüler der Klassen 9 und 10 hatten sich eingetragen, 17 Schüler waren zu uns gekommen.

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  • _MG_1678C
    GESCHEITERT ??? – NICHT WIRKLICH! Lernwerkstatt in der Theodor-Heuss-Schule,…

    Während der Auswertung zum Abschluss unserer Lernwerkstatt in der Theodor-Heuss-Schule mit 24 Schüler_innen der 9. Klasse meinte Ilker – unser türkisches Team-Mitglied: „Auch wenn die Schüler nur zehn Prozent von dem mitgenommen haben, was wir mitbringen und persönlich verkörpern, dann hat sich unsere Arbeit mit den Jugendlichen gelohnt!“ Schon unsere Vorstellungs- und Namens-Runde machte die Vielfalt der Identitäten und unterschiedlichen Migrationshintergründe deutlich: Unser Team

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  • _MG_1132 A
    Öffentliche Präsentation von Schülerplakaten im Oranienburger Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum

    Vor drei Monaten hatten wir uns kennengelernt: die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Neumann und unser interreligiöses Team vom Jüdischen Forum Berlin. Als sichtbares Ergebnis unseres Workshops zum Thema - Vorurteile abbauen, antisemitische Ressentiments bekämpfen – hatten die Jugendlichen eigene Plakate gestaltet. Diese wurden nun der versammelten Öffentlichkeit vorgestellt. So trafen wir uns am 22. Juni wieder in einem von den Schülern

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    Bericht, Carl-Legien-Schule (OSZ), Neukölln, 25.5.2016

    Als berufsbildende Schule arbeitet die Carl-Legien-Schule, nahe der Hermannstrasse in Neukölln, mit einem sozialpädagogischen Konzept. Das schließt individuelle Hilfe und Unterstützung ein. Im Mittelpunkt stehen Beratung und konkrete Hilfsangebote für benachteiligte Jugendliche zur Überwindung von Problem-, Konflikt- und Krisensituationen sowie die Unterstützung in sozialen Notlagen. In einem ausführlichen Vorgespräch mit der zuständigen Lehrerin, Frau Hinkel und drei Schülern wurde unsere

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  • a.o. Bundesparteitag der Alternative für Deutschland am 4./5. Juli 2015 in Essen, Gruga Halle
    AfD macht antimuslimische Ressentiments zum Programm – Ein Beitrag zur Einordnung…

    Forderungen der AfD nach gesetzlichen Einschränkungen islamischer Glaubenspraxis treffen auf einstimmige Zurückweisung. Ein Vergleich der Partei mit dem Nationalsozialismus ist jedoch sachlich falsch. Mit einem Interview der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) vom 17. April drängten die führenden Politiker der Alternative für Deutschland (AfD), Alexander Gauland und Beatrix von Storch, zuletzt in die öffentliche Aufmerksamkeit. Ihre offenbar auf die Provokation eines Eklats ausgelegte

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  • DSC00972A
    Ausstellung und Diskussionsrunde in Halle

    Am 3. Mai besuchte das Projektteam zum zweiten Mal die Integrierte Gesamtschule  in Halle, um zusammen mit Schüler_innen und Lehrer_innen die Ausstellung zum Thema „Vorurteile abbauen – antisemitische Ressentiments bekämpfen“ zu eröffnen. Schüler_innen vom Sozialkundekurs und Religionskurs der Klassenstufe 11 hatten die Plakate gestaltet. Die Arbeiten wurden von einer Grafikerin aufgearbeitet und großformatig auf Plakate gedruckt. Die Plakate bleiben in der Schule und werden dort weiterhin

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  • Johannes Hildebrandt
    [VIDEO] Kirchlicher Antijudaismus erklärt: Interview mit Pfarrer Johannes Hildebrandt

    Im Rahmen des JFDA-Projekts „Vorurteile abbauen, antisemitische Ressentiments bekämpfen“ führte das Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus im vergangenen Jahr mehrere Interviews mit Expertinnen und Experten durch, die, vor ihrem jeweiligen fachlichen Hintergrund, Fragen zu den Wurzeln der Judenfeindschaft und den aktuellen Erscheinungsformen des Antisemitismus beantworteten. Im dritten Interview, dass Aaron mit Pfarrer Johannes Hildebrandt im vergangenen Jahr führte, geht

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  • _MG_2177 P2 A
    EINE NEUE HERAUSFORDERUNG LERNWERKSTATT, PAULUS-PRAETORIUS-GYMNASIUM in BERNAU

    Mitte Juli sind die Zeugnisse geschrieben, der Unterricht abgeschlossen. Für den letzten Schultag haben die Schüler_innen des Gymnasiums einen Projekttag vorbereitet mit an die 30 verschiedenen Seminaren und Projekten: von Tanz über Öko-Themen bis zu unserer Lernwerkstatt „Vorurteile abbauen – Antisemitismus bekämpfen“, die im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ angeboten wurde. 30 Schüler der Klassen 9 und 10 hatten sich eingetragen, 17 Schüler waren zu uns gekommen.

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  • _MG_1678C
    GESCHEITERT ??? – NICHT WIRKLICH! Lernwerkstatt in der Theodor-Heuss-Schule,…

    Während der Auswertung zum Abschluss unserer Lernwerkstatt in der Theodor-Heuss-Schule mit 24 Schüler_innen der 9. Klasse meinte Ilker – unser türkisches Team-Mitglied: „Auch wenn die Schüler nur zehn Prozent von dem mitgenommen haben, was wir mitbringen und persönlich verkörpern, dann hat sich unsere Arbeit mit den Jugendlichen gelohnt!“ Schon unsere Vorstellungs- und Namens-Runde machte die Vielfalt der Identitäten und unterschiedlichen Migrationshintergründe deutlich: Unser Team

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    Bericht, Carl-Legien-Schule (OSZ), Neukölln, 25.5.2016

    Als berufsbildende Schule arbeitet die Carl-Legien-Schule, nahe der Hermannstrasse in Neukölln, mit einem sozialpädagogischen Konzept. Das schließt individuelle Hilfe und Unterstützung ein. Im Mittelpunkt stehen Beratung und konkrete Hilfsangebote für benachteiligte Jugendliche zur Überwindung von Problem-, Konflikt- und Krisensituationen sowie die Unterstützung in sozialen Notlagen. In einem ausführlichen Vorgespräch mit der zuständigen Lehrerin, Frau Hinkel und drei Schülern wurde unsere

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  • DSC00598
    Lernwerkstatt in Halle am 13.04.2016

    DIE INTEGRIERTE GESAMTSCHULE IN HALLE UND UNSER INTERREGLIGIÖSES TEAM Im Rahmen unseres Schulprojektes „Vorurteile abbauen – antisemitische Ressentiments bekämpfen“ haben wir am 13. April 2016 die Integrierte Ge­samtschule in Halle besucht. Bereits aus  einem Vorgespräch mit dem zu­ständigen Lehrer, Herrn Lauterbach, waren wir über die vielfältigen Akti­vitäten des Schulkollegiums und der Schüler und Schülerinnen auch im sozialen und politischen Bereich informiert. So konnten

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  • Lernwerkstatt in Oranienburg am 8.3.2016

    Am 8. März 2016 fährt unser interkulturelles Team ins brandenburgische Oranienburg. Am Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum führen wir unsere interaktive Lernwerkstatt durch und sind schon sehr gespannt auf die Diskussionen rund um die Themen Vorurteile, Rassismus und Antisemitismus.

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  • Lernwerkstatt an der Voltaireschule Potsdam 14., 21., 28.1.2016

    Am 14., 21, und 28. Januar  werden wir unsere erste interaktive Lernwerkstatt für das Jahr 2016 veranstalten. Dieses Mal geht es nach Potsdam, an die Voltaireschule. Das interkulturelle Team freut sich schon!

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